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Wirtschaft

Dienstag, 16. März 2010

Baubeginn am 1. April: Ostsee-Pipeline wird Realität

Rohre für die Gaspipeline.

Rohre für die Gaspipeline.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Das Baukonsortium Nord Stream hat sich 3,9 Milliarden Euro an Finanzmitteln für den Bau der Ostsee-Gaspipeline von Russland nach Deutschland gesichert. Dazu wurde ein entsprechender Kreditvertrag mit 26 Banken unterzeichnet. Insgesamt werden die Investitionen für die Pipeline auf 7,5 Milliarden Euro veranschlagt.

Wie das Unternehmen unter Führung des russischen Energiekonzerns Gazprom (51 Prozent) und mit Beteiligung der deutschen Unternehmen Eon und BASF/Wintershall (je 20 Prozent) sowie des niederländischen Versorgers Gasunie (9 Prozent) mitteilte, werden 3,1 Milliarden Euro durch Kredite und 800 Millionen Euro selbst finanziert.

Zu den insgesamt 26 beteiligten Banken gehören federführend die Royal Bank of Scotland, die Commerzbank aus Deutschland und die französische Societe Generale. Nord-Stream-Chef Matthias Warnig meinte angesichts der Überzeichnung des angestrebten Volumens an Darlehen um 60 Prozent: "Die erste Finanzierungsphase hat gezeigt, dass Investoren Nord Stream als hervorragende Anlagemöglichkeit sehen."

Einstieg von GDF Suez

Der Baubeginn der international nicht unumstrittenen Gasleitung über 1200 km vom russischen Wyborg nach Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern ist für den 1. April vorgesehen. Die Baukosten insgesamt sind auf 7,5 Milliarden Euro veranschlagt.

Ab dem kommenden Jahr sollen durch die Leitung zunächst pro Jahr 27,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas von Russland zum europäischen Kontinent gepumpt werden. Zusätzlich bei Nord Stream einsteigen will der französische Energiekonzerns GDF Suez mit 9 Prozent. Die Anteile der beiden beteiligten deutschen Unternehmen sollen sich um jeweils 4,5 Prozent vermindern.

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wne/dpa/DJ

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