Freitag, 04. Juni 2010
"Nur gute Nachrichten": Paris findet Euro-Schwäche gut
Der Fall des Euro-Kurses unter 1,21 US-Dollar stößt in Frankreich auf Beifall. Die aktuelle Euro-Schwäche hat nach Ansicht der Regierung in Paris ihr Gutes: "Ich sehe nur gute Nachrichten im Wechselkurs zwischen Dollar und Euro", sagte Premierminister Francois Fillon.
Über Jahre habe die Euro-Stärke nämlich die Exporte behindert. "Seit Jahren beklagen wir die Tatsache, dass der Wechselkurs nicht der Realität der Volkswirtschaften entspricht und unsere Exporte stark behindert", sagte Fillon auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem kanadischen Ministerpräsidenten Stephen Harper. Darauf habe auch Staatspräsident Nicolas Sarkozy mehrfach hingewiesen.
Ökonomen sehen die Kaufkraftparität des Euro bei 1,15 US-Dollar. Der Euro-Kurs baute seine Verluste aus und notierte am Nachmittag bei 1,2050 Dollar.
rts/dpa
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