Schwarze Zahlen sollen herQ-Cells setzt auf's Sparprogramm
Der Solarkonzern Q-Cells hat bekräftigt, im kommenden Jahr in die Gewinnzone zurückkehren zu wollen.
"2009 haben wir Kosten sowie Kapazitäten angepasst und langfristige Verträge flexibilisiert. Im nächsten Jahr wollen wir wieder operativ profitabel sein", sagte Vorstandschef Anton Milner dem "Handelsblatt". Eine entsprechende Prognose hatte das TecDax-Unternehmen bereits schon einmal Mitte November gegeben.
Allerdings werde das erste Quartal noch von Belastungen aus dem Konzernumbau gekennzeichnet sein, sagte Milner. "Im zweiten Quartal sollten wir aber die positive Wirkung des Sparprogramms spüren", sagte der Manager.
Q-Cells hatte in den ersten neun Monaten des Jahres massiv unter der schwachen Nachfrage sowie dem großen Preisdruck gelitten. Zwischen Januar und September brachen die Einnahmen auf 550,3 (Vorjahr: 931,9) Millionen Euro ein und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern auf minus 221,4 (plus 172,9) Millionen Euro.
Mit einer tiefgreifenden Umstrukturierung will Milner das Unternehmen auf die Erfolgsspur zurückbringen. Für das Jahresende rechnet er mit einer Liquidität von rund 250 bis 300 Millionen Euro.