Gestiegene ProduktionskostenRadeberger geht mit Preisen hoch
Schlechte Nachrichten für die Freunde eines gepflegten Bieres: Die Radeberger Gruppe dreht an der Preisschraube. Damit zieht die Oetker-Tochter Konsequenzen aus gestiegenen Kosten bei Rohstoffen und Personal.
Der führende deutsche Bierhersteller, die Radeberger Gruppe, plant Preiserhöhungen. Zum 1. Februar 2012 werde ein Teil der Abgabepreise an Handel und Gastronomie angehoben, sagte eine Unternehmenssprecherin.
Zum Umfang der geplanten Preiserhöhungen und den betroffenen Biermarken beziehungsweise Produkten wurden zunächst keine Angaben gemacht. Ob und wie viel die Verbraucher für die entsprechenden Produkte mehr bezahlen müssten, entschieden Handel und Gastronomie.
Kräftig angezogene Rohstoffpreise sowie gestiegenen Kosten bei Energie, Glas, Logistik und Personal führten zu Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe, die an die Kunden weitergegeben werden müssten.
Zuletzt hatte die Radeberger Gruppe zum 1. März 2008 und zum 1. Februar 2009 jeweils für einen Teil ihres Sortiments Abgabepreise erhöht. Die Oetker-Tochter stellt in bundesweit 14 Brauereien rund 13 Millionen Hektoliter Bier pro Jahr her. Zu den mehr als 40 Biermarken gehören "Radeberger Pilsner","Schöfferhofer Weizen" und "Jever".