Wirtschaft

Keine Wende am StahlmarktSalzgitter steckt zurück

13.08.2009, 07:52 Uhr

Der Stahlkonzern Salzgitter hat sein Ergebnisziel für 2009 aufgegeben und erwartet nun doch einen Vorsteuerverlust.

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Weltweite Konjunkturflaute: Das zweite Quartal traf in der Stahlbranche alle hart. (Foto: REUTERS)

Eine nachhaltige Wende der Verhältnisse am Stahlmarkt sei bisher nicht erkennbar, da lediglich für einzelne Produktgruppen Erholungstendenzen festzustellen seien, teilte das Unternehmen mit. "Demzufolge erwartet der Salzgitter-Konzern auch für das zweite Halbjahr 2009 einen Vorsteuerverlust, der allerdings niedriger als derjenige der abgelaufenen Berichtsperiode ausfallen dürfte", hieß es.

"Wir halten es für denkbar, dass gegen Jahresende wieder nahezu ausgeglichene Monatsergebnisse erzielt werden können." Bislang hatte Salzgitter auf ein ausgeglichenes Jahresergebnis gehofft.

Salzgitter verbuchte wie die großen Rivalen ArcelorMittal und Nippon Steel im zweiten Quartal rote Zahlen. Das Unternehmen verlor von April bis Juni vor Steuern 97 Millionen Euro. Grund waren neben der schwachen Absatzlage auch Wertberichtigungen auf Lagerbestände. Analysten hatten für das Quartal einen Vorsteuerverlust von 84 Millionen erwartet.

Quelle: mmo/rts