Donnerstag, 27. Mai 2010
Glänzende Aussichten: Tiffany verdoppelt Gewinn
Die Geschäfte des US-Nobeljuweliers laufen glänzend. Nach einem deutlichen Gewinnanstieg im ersten Quartal blickt der Schmuckhändler für das Gesamtjahr sogar noch optimistischer in die Zukunft.Den Wohlhabenden sitzt das Geld zumindest für Schmuck wieder lockerer in der Tasche. Nach einem mäßigen Ergebnis im Vorjahr ist der US-Edeljuwelier Tiffany & Co vielversprechend ins neue Geschäftsjahr 2010 gestartet. Der Gewinn stieg im ersten Quartal, das am 30. April endete, um 135 Prozent auf 64,4 Mio. US-US-Dollar (52,8 Mio. Euro), der Umsatz um 22 Prozent auf 633,6 Mio. US-Dollar. Mit beiden Ergebnissen wurden die Markterwartungen übertroffen.
Besonders gut liefen die Geschäfte in Asien mit einem Umsatzplus von 50 Prozent. Ein Wachstumsmarkt ist China, wo Tiffany elf Filialen - darunter drei in Schanghai - betreibt. In Japan ist der Umsatz dagegen erneut leicht gefallen, obwohl der Juwelier dort mehr Läden betreibt als im ganzen Rest des asiatischen Kontinents zusammen.
Höhere Jahresprognose
Konzernchef Michael Kowalski sprach von einem "außerordentlich guten Quartal" und stellt entsprechend hohe Erwartungen an den Rest des Jahres. Er erhöhte die Gewinnprognose für 2010 auf 2,55 bis 2,60 US-Dollar pro Aktie - zuvor war man von 2,45 bis 2,50 US-Dollar pro Aktie ausgegangen.
In den vergangenen zwölf Monaten hat Tiffany zwölf neue Läden eröffnet und betreibt nun weltweit 221 Filialen. 16 weitere sollen dieses Jahr folgen. An der Börse kamen die Zahlen gut an. Die Aktie stieg in einem sehr freundlichen Umfeld um knapp sechs Prozent.
dpa/rts
Hintergründe zur Nachricht
Kursinformationen
Wirtschaft
-
Maschinenbauer mit Absatzproblemen
"Made in Germany" lässt Federn
-
In kleinen Schritten nach oben
Dax macht Boden gut
-
E.ON-Kurs vor Rückgang?
122% Gewinn bei Kurs von 13€
-
Von Vkontakte bis Kayak
Facebook schockt Internet-IPOs
-
Alarmglocken schrillen
Verluste in Asien auf breiter Front
-
Brent in Richtung 100 Dollar
Ölpreise bleiben auf Talfahrt
-
Anshu Jain
"Regenmacher" aus Indien
-
Von wegen Wonnemonat Mai
Dax-Talfahrt geht weiter
-
Zeitenwende bei der Deutschen Bank
Ackermann tritt ab
-
"Dinge beginnen, hässlich zu werden"
Spanien-Sorgen belasten Euro
-
Instagram-Deal macht Sorgen
Facebook-Kurs steckt in Abwärtsspirale
-
Griechenland-Exit kein Todesstoß
Axa sorgt vor
