Trennung vom "Time Magazine"Time Warner vor hartem Schnitt
Der US-Medienkonzern Time Warner verkauft möglicherweise sein Zeitschriftengeschäft. Nach der Abspaltung des Kabelgeschäfts fordert der Geschäftsführer des Großaktionärs Capital Group nun die Trennung von der Printsparte mit Titeln wie dem renommierten "Time Magazine" oder der "Sports Illustrataed".
Der US-Medienkonzern Time Warner verkauft möglicherweise seine Printsparte. Time Warner habe erst sein Kabelgeschäft abgespaltet und es werde seine Printsparte verkaufen, kündigte der Geschäftsführer des größten Warner-Aktionärs Capital Group, Gordon Crawford, während einer Präsentation an. Zudem werde der Konzern Zukäufe vornehmen. Time Warner wollte keine Stellung nehmen.
Zu der Printsparte von Time Warner gehören neben dem renommierten "Time Magazine" auch die Zeitschriften "People" und "Sports Illustrated". Im zweiten Quartal war der Umsatz des Geschäftsbereichs wegen der eingebrochenen Werbeeinahmen um 22 Prozent auf 915 Millionen Dollar zurückgegangen. Capital Group hält etwas mehr als acht Prozent an Time Warner.