Fallende TV-PreiseToshiba verdient weniger
Zwar steigen die Chip-Preise, fallende Preise für TV-Geräte haben dem Elektronikkonzern Toshiba aber das Quartalsergebnis verhagelt. Der Gewinn sank unerwartet deutlich.
Japans größter Chip-Hersteller Toshiba hat im dritten Quartal wegen steigender Materialkosten und fallender Preise für Fernseher und Computer weniger verdient als erwartet. Wie der Konzern mitteilte, lag der operative Gewinn von Oktober bis Dezember bei umgerechnet rund 81,4 Mio. Euro (10,22 Mrd. Yen). Analysten waren von 204 Mio. Euro ausgegangen. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen einen Betriebsverlust von 1,3 Mrd. Euro eingefahren. Unter dem Strich stand auch im abgelaufenen Quartal ein Minus von rund 85 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um sechs Prozent.
Der Besitzer der US-Atomkraft-Firma Westinghouse kämpft derzeit um Aufträge aus der Nuklearwirtschaft und will zugleich sein Geschäft mit Lithium-Batterien und Stromnetzen ausbauen. Toshiba hielt an seiner Jahresprognose von einem Betriebsgewinn von 795 Mio. Euro fest. Am Markt waren 1,08 Milliarden Euro prognostiziert worden.