Institut Nummer 81 ist dichtUS-Bankensterben dauert an
Die US-Aufsichtsbehörden haben vier weitere Banken geschlossen. Darunter ist eine der größten Regionalbanken im US-Bundesstaat Texas.
Die Zahl der Bankenpleiten in den USA steigt weiter. Die US-Aufsichtsbehörden schlossen vier weitere Banken. Darunter ist eine der größten Regionalbanken im US-Bundesstaat Texas, die Guaranty Bank of Austin mit einer Bilanzsumme von 13 Mrd. US-Dollar. Ihr wurden vor allem Abschreibungen auf Immobilienkredite von rund 1,5 Mrd. Dollar zum Verhängnis.
Den Zuschlag für die Guaranty Bank, erhielt das zweitgrößte spanische Kreditinstitut Banco Bilbao Vizcaya Argentaria. Für die Bank hatte Insidern zufolge auch ein Konsortium um die Beteiligungsgesellschaften Blackstone, Carlyle, Oak Hill Capital und TPG ein Angebot abgegeben. Die Pleite wird den Einlagensicherungsfonds FDIC nach dessen Angaben rund drei Mrd. Dollar koste. Daneben schlossen die Regulierer die in Georgia beheimateten Institute ebank und First Coweta sowie die CapitalSouth Bank mit Sitz in Alabama.
Druck auf die FDIC wächst
Erst vor einer Woche gab es die bisher größte Pleite des Jahres mit der Colonial Bank aus dem Bundesstaat Alabama. Mit einer Bilanzsumme von 25 Mrd. Dollar war sie auch die sechstgrößte Bank, die in den USA jemals schließen musste.
Insgesamt wurden seit Jahresbeginn damit 81 US-Banken dichtgemacht. Die Zusammenbrüche erhöhen den finanziellen Druck auf die FDIC weiter. 2008 waren in den USA 25 Banken zusammengebrochen, 2007 waren es nur drei. . In den USA wurden zuletzt Sorgen laut, die Reserven der FDIC könnten durch die zahlreichen Bankenpleiten strapaziert sein.