Dienstag, 28. Juli 2009
Erstmals seit Ausbruch der Krise: US-Eigenheime teurer
In den USA mehren sich die Anzeichen für eine Stabilisierung des kriselnden Immobilienmarktes. Die Preise für Einfamilienhäuser zogen im Mai zum ersten Mal seit fast drei Jahren an, wie aus dem aktuellen Barometer von Standard & Poor's und Case Shiller hervorgeht. Sie kletterten in 20 Ballungsgebieten um durchschnittlich 0,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das war der erste Anstieg seit Sommer 2006. Experten hatten dagegen einen weiteren Rückgang um 0,5 Prozent vorausgesagt. Dennoch lagen die Hauspreise noch immer um 17,1 Prozent unter ihrem Vorjahresniveau.
Experten sehen den Preisverfall nun gestoppt. "Das ist ein gutes Signal", sagte Analyst Gary Thayer von Wells Fargo Advisors. "Der Immobilienmarkt dürfte das Schlimmste hinter sich haben." Auch der Verkauf neuer Eigenheime hatte zuletzt angezogen: Der Absatz von Einfamilienhäusern legte im Vergleich zum Vormonat um 11,0 Prozent zu und damit so stark wie seit Ende 2000 nicht mehr. Das Platzen der Immobilienblase in den USA hatte die weltweite Finanzkrise ausgelöst.
nne/rts
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