Mittwoch, 28. Juli 2010
Immobilienmarkt schwächelt: US-Konjunktur bremst ab
In den USA häufen sich die Signale einer schwächeren Wirtschaftsentwicklung. Die Notenbank malt in ihrem jüngsten Konjunkturbericht ein etwas skeptischeres Bild als bisher.Die US-Konjunktur verbessert sich im Großen und Ganzen weiterhin. Jedoch ging dem Wachstum in einigen Bezirken in den vergangenen Wochen die Luft aus, wie die Notenbank Federal Reserve in ihrem "Beige Book" genannten Konjunkturbericht mitteilte.
Dies hätten beispielsweise die Großräume Atlanta und Chicago zu spüren bekommen. Sorgen hätten schwächelnde Autoverkäufe sowie anhaltende Schwierigkeiten auf dem Immobilienmarkt bereitet. Auch die Industrieproduktion habe sich in einigen Bezirken verlangsamt oder abgeschwächt. Die Verbraucherpreise blieben demnach in den meisten Bezirken stabil.
Der auf Daten bis zum 19. Juli basierende Bericht deutet daraufhin, dass die Erholung der Wirtschaft an Fahrt verliert. Die US-Wirtschaft wächst zwar seit rund einem Jahr wieder, doch eine hohe Arbeitslosenquote und Probleme am Immobilienmarkt machen der weltgrößten Volkswirtschaft weiter zu schaffen.
In den USA häufen sich die Signale einer schwächeren Konjunkturentwicklung. So fielen die Aufträge der US-Industrie für Maschinen, Fahrzeuge und andere langlebige Güter im Juni überraschend um ein Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte. Es war der zweite Rückgang in Folge und der stärkste seit August 2009.
US-Notenbank-Chef Ben Bernanke hatte jüngst von einem ungewöhnlich unsicheren Konjunkturausblick für die weltweit größte Volkswirtschaft gesprochen.
rts
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