Wirtschaft

Zuversichtsindex springt hoch: US-Verbraucher werden mutiger

In den Vereinigten Staaten ist ein großes Aufatmen zu vernehmen. Die für die US-Wirtschaft äußerst wichtige Stimmung der Verbraucher hellt sich merklich auf. So weist der Zuversichtsindex für Januar einen weitaus besseren Wert auf als von Analysten erwartet. Damit schätzen die Verbraucher die Lage der US-Wirtschaft wieder positiver ein.

In den USA werden auch wieder deutlich mehr Autos gekauft.
In den USA werden auch wieder deutlich mehr Autos gekauft.

Das Vertrauen der US-Verbraucher in die wirtschaftliche Zukunft hat sich zu Jahresbeginn unerwartet deutlich gebessert. Nach einem leichten Minus im Dezember machte der Zuversichtsindex im Januar einen regelrechten Satz nach oben - von revidierten 53,3 auf 60,6 Punkte. Damit wurden die Erwartungen von Experten klar übertroffen, die mit einem Mini-Anstieg auf lediglich 54 Punkte gerechnet hatten.

"Die Verbraucher haben das Jahr mit besserer Stimmung begonnen", meinte die Leiterin des Zentrums für Verbraucherforschung beim Conference Board, Lynn Franco. Der Index habe ein Niveau erreicht, das man zuletzt im Mai vergangenen Jahren gesehen habe.

Die Verbraucher schätzten die Lage der Unternehmen und des Arbeitsmarktes inzwischen günstiger ein. Der Wirtschaft trauten sie nun eher zu, weiterhin zu wachsen und in den kommenden Monaten auch mehr Jobs zu produzieren, sagte Franco weiter.

Die Stimmung der US-Verbraucher ist ein Dreh- und Angelpunkt der der größten Volkswirtschaft, weil sie zu 70 Prozent vom Privatkonsum abhängt. Daher wird der Index von Experten stets aufmerksam verfolgt. Er basiert auf Befragungen von 5000 Haushalten.

Quelle: n-tv.de

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