Freitag, 19. Februar 2010
"Genau das, was wir brauchen": US-Wachstum ohne hohe Inflation
Der Aufschwung in den USA geht bislang nicht mit einer stärkeren Inflation einher. Nach Angaben des Arbeitsministeriums in Washington stiegen die Verbraucherpreise stiegen im Januar um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Analysten hatten mit einem Anstieg um 2,8 Prozent gerechnet.
Teurer wurden vor allem Energie und Lebensmittel. Verglichen mit Dezember zogen die Preise um 0,2 Prozent ebenfalls schwächer als erwartet an.
"Angesichts der moderaten Erholung erwarten wir, dass der Preisdruck gedämpft bleibt", sagte der Präsident der regionalen New Yorker Notenbank, William Dudley. Die US-Wirtschaft war im dritten Quartal um 2,2 und im vierten Quartal um 5,7 Prozent gewachsen.
Ein kräftiger Anstieg der Erzeugerpreise für Energie und Lebensmittel hatte Sorgen ausgelöst, dass die Inflation anzieht und damit die Erholung von der schwersten Rezession seit 70 Jahren bedroht. "Wir haben Wachstum ohne Inflation", sagte Analyst Albert Safdie von der Bank Hapoalim. "Das ist genau das, was wir brauchen."
wne/rts
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