Wirtschaft

Insider-Ermittlungen ausgeweitet: USA lassen nicht locker

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die US-Behörden weiten ihre Ermittlungen gegen Insiderhandel an der Wall Street aus. Wie mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur sagten, haben die Bundesbehörden mittlerweile mehr als ein Dutzend Vorladungen an Hedge Fonds und andere Großinvestoren geschickt.

Bereits am 22. November hatten die Ermittler erste namhafte Investoren vorgeladen - darunter Wellington Management und SAC Capital Advisors. Am gleichen Tag durchsuchte das FBI mehrere Hedge Fonds in drei Bundesstaaten.

Die ersten Vorladungen gingen an Investmentfirmen, die mit dem unabhängigen Analysten John Kinnucan zusammengearbeitet hatten. Dieser wird verdächtigt, unter seinem Firmennamen Broadband Research Insider-Informationen über Technologiefirmen weitergereicht zu haben.

Die Nachricht von der Ausweitung der Ermittlungen sorgte an den US-Börsen für erhebliche Verunsicherung: Die Aktien gaben ihre frühen Gewinne ab und schlossen kaum verändert.

Quelle: n-tv.de

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