Mittwoch, 30. September 2009
Geringere BIP-Schrumpfung: USA vor Rezessionsende
Der Konjunkturmotor springt langsam wieder an; er stottert allerdings noch.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Die US-Wirtschaft nähert sich dem Ende ihrer schweren Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt sank im zweiten Quartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 0,7 Prozent, wie das Handelsministerium am Mittwoch nach endgültigen Berechnungen mitteilte. Zunächst war ein Minus von 1,0 Prozent ermittelt worden. Zu Jahresbeginn hatte es noch einen Einbruch von 6,4 Prozent gegeben.
Experten gehen davon aus, dass die weltgrößte Volkswirtschaft im dritten Quartal wieder gewachsen ist. Die USA befinden sich seit Ende 2007 in der Rezession.
Wie das US-Handelsministerium weiter mitteilte, stieg der als alternatives Inflationsmaß verwendete Deflator für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) annualisiert um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Bei der zweiten Veröffentlichung war eine Zunahme von 1,3 Prozent ausgewiesen worden. Im ersten Quartal war der PCE-Deflator um 1,5 Prozent gesunken. Vor allem die US-Notenbank favorisiert den PCE-Deflator bei ihren geldpolitischen Analysen.
wne/rts/DJ
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