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Wirtschaft

Dienstag, 06. Juli 2010

Asche lenkt Reisende um: Vulkan verfolgt Air Berlin

Der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull belastet Air Berlin stärker als zunächst angenommen. Im Schatten der Aschewolke haben offenbar viele Deutsche ihre Reisegewohnheiten geändert.
Direkte Konkurrenz zu Schiene und Straße: Eine Maschine von Air Berlin hebt ab.

Direkte Konkurrenz zu Schiene und Straße: Eine Maschine von Air Berlin hebt ab.
(Foto: picture alliance / dpa)

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin kämpft weiterhin mit den Langzeitfolgen des Vulkanausbruchs in Island. Durch die infolge der Aschewolke tagelange Luftraumsperrung in Europa seien die Fluggäste wochenlang verunsichert gewesen und hätten mit Buchungen gezögert, sagte Air-Berlin-Chef Joachim Hunold. "Dieser Vulkan hat uns wesentlich mehr geschadet, als wir das im ersten Ansatz gesehen haben."

Air Berlin versuche weiterhin, so Hunold, die ihr entgangenen Buchungen aufzuholen. Viele der als Reiseweltmeister bekannten Deutschen würden jedoch mit dem Auto, der Bahn oder dem Bus verreisen, anstatt ins Flugzeug zu steigen.

Air Berlin ist nicht nur als Linienflieger, sondern auch stark im Ferienflug vertreten und arbeitet dabei mit mehreren großen deutschen Reiseveranstalter zusammen.

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rts

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