Kein Abebben der PleitewelleWeitere US-Banken sterben
In den Vereinigten Staaten fordert die Finanzkrise weitere Opfer. Acht Banken brechen zusammen. Der Höhepunkt der Pleitewelle ist damit aber noch nicht erreicht.
In den USA sind acht weitere Banken pleite gegangen - so viele wie seit dem vergangenen Oktober nicht mehr. Die Bankenaufsicht schloss die Institute, die insgesamt über Vermögenswerte von mehr als sechs Milliarden Dollar verfügten. Damit steigt die Zahl der Bankpleiten in diesem Jahr auf 51.
Die Erholung von der Finanzkrise kommt im Bankensektor deutlich langsamer voran als in der Gesamtwirtschaft. Die Einlagensicherungsbehörde FDIC erwartet deshalb erst im Herbst den Höhepunkt der Pleitewelle unter den Banken.
Der FDIC zufolge stecken fast zehn Prozent aller US-Banken in Schwierigkeiten. Im vergangenen Jahr schlossen die Behörden insgesamt 140 Institute. Das war die größte Zahl an Bankenpleiten seit 1992.