Wirtschaft

Weniger offene Forderungen : Zahl der Firmenpleiten sinkt

Die nach wie vor gute Konjunktur in Deutschland sorgt für eine geringere Zahl der Unternehmenszusammenbrüche. Auch die Verbraucherinsolvenzen sind rückläufig. Die offenen Forderungen der Gläubiger sind klar unter denen der Vorjahreszeitraums.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der rückläufige Trend bei den Unternehmenspleiten in Deutschland hält an. Im August sank die Zahl der Unternehmensinsolvenzen gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,9 Prozent auf 2583 Fälle, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit lag die Zahl zum zwölften Mal in Folge niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen war im August mit 9.061 Fällen um 5,1 Prozent niedriger als im Vorjahr. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 13.846 Fälle, das waren 3,7 Prozent weniger als im August des Vorjahres.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den August auf 2,4 Milliarden Euro gegenüber 4,1 Mrd Euro im Vorjahreszeitraum.

In den Monaten Januar bis August 2011 wurden 20.334 Insolvenzen von Unternehmen (minus 7,1 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 69.495 Insolvenzen von Verbrauchern (minus 4,5 Prozent) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 107.517 Insolvenzen - das waren 5,1 Prozent weniger als in den Monaten Januar bis August 2010.

Quelle: n-tv.de

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