Mittwoch, 18. November 2009
CO2-Rechteversteigerung: Zuschlag für Strombörse EEX
Deutsche Unternehmen müssen ab dem kommenden Jahr ihre Berechtigungen zum Ausstoß von Treibhausgasen an der Leipziger Strombörse ersteigern. Dann wird der bisherige Verkauf der Rechte an europäischen Emissionshandelsbörsen durch ein wöchentliches Versteigerungsverfahren an der EEX abgelöst.
(Foto: picture-alliance/ dpa)
Die Leipziger Strombörse habe sich in einer Ausschreibung als "wirtschaftlichtes Angebot" durchgesetzt, teilte das Bundesumweltministerium in Berlin mit.
Unternehmen müssen in Deutschland seit zwei Jahren teilweise für den Ausstoß von Treibhausgasen zahlen. Zehn Prozent der Abgasrechte müssen die Betriebe am Markt kaufen, 90 Prozent bekommen sie weiterhin kostenlos zugeteilt.
Nach Angaben des Bundesumweltministeriums nehmen in Deutschland 1665 Industrieanlagen am Emissionshandel teil. Dabei handelt es sich zum größten Teil um Kraftwerke, Stahlwerke, Raffinerien oder Zementwerke.
AFP
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