Wirtschaft
Die Lage an den Ölmärkten sei weiterhin nicht stabil, meinte ein Experte.
Die Lage an den Ölmärkten sei weiterhin nicht stabil, meinte ein Experte.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Auch Gold wieder billiger: Ölpreise rutschen weiter ab

Seit Anfang September geht es kräftig bergab mit den Ölpreisen - laut Marktbeobachtern könnte es aber bald zu einer Bodenbildung kommen. Der Abwärtstrend stockt bereits. Der starke Dollar und möglicherweise bald höhere US-Zinsen belasten den Goldpreis.

Die Ölpreise haben sich nach der Volksabstimmung in Schottland wenig verändert gezeigt. Sie geben am Morgen nur leicht nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostet 97,65 US-Dollar. Das sind fünf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass US-Rohöl der Marke WTI zur Auslieferung im Oktober fällt um 88 Cent auf 92,19 Dollar.

"Bei den Ölpreisen zeigen sich erste Anzeichen einer Bodenbildung", sagte ein Marktbeobachter. Seit Anfang September waren die Preise kräftig gefallen. Die Lage an den Ölmärkten sei aber weiterhin nicht stabil, meinte der Experte. Im weiteren Handelsverlauf stehen am Freitag kaum Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die für neue Impulse sorgen könnten.

Aussagen der US-Notenbank Fed, wonach die Zinsen im nächsten Jahr in den USA stärker als bislang erwartet steigen könnten, lösten am Rohstoffmarkt auch eine Flucht aus Silber- und Gold-Beständen aus. Der Silberpreis beschleunigte zeitweise seine Talfahrt, so dass sich die Feinunze um bis zu 3,6 Prozent auf ein Vier-Jahres-Tief von 17,81 Dollar verbilligte. Auch Gold rutscht um fast ein Prozent auf 1241,29 Dollar ab und gab damit die gesamten Gewinne des Jahres wieder ab.

Quelle: n-tv.de

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