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Freitag, 29. April 2005

Das glauben 65 Prozent: Mein Job ist sicher

Trotz anhaltender Massenarbeitslosigkeit halten 65 Prozent aller Berufstätigen in Deutschland ihren Arbeitsplatz für sicher. Das ist das Ergebnis einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Leipziger Instituts für Marktforschung. Erwartungsgemäß zeigten sich die Ostdeutschen unsicher, sie halten demnach nur zu 56 Prozent ihren Arbeitsplatz für sicher. In Norddeutschland sind es dagegen 72 Prozent.

Der Umfrage zufolge ist die Bereitschaft, für eine neue Stelle den Wohnort zu wechseln, nicht sehr ausgeprägt: Nicht einmal die Hälfte der Beschäftigten wäre dazu bereit. Längere Fahrzeiten würden dagegen die meisten der 1.001 Befragten in Kauf nehmen, 57 Prozent würden bis zu einer Stunde je Wegstrecke zu pendeln, um Arbeit zu erhalten. Sogar Lohneinbußen hielten vier von fünf Befragten für akzeptabel, wenn sie dadurch ihren Arbeitsplatz sichern könnten. Jeder vierte würde Abschläge von fünf Prozent hinnehmen, jeder Dritte sogar zehn Prozent weniger Geld akzeptieren.

Frauen sind demnach weniger mobil und flexibel als ihre männliche Kollegen. Arbeitnehmerinnen seien seltener zu berufsbedingten Umzügen bereit und legten deutlich mehr Wert auf einen geregelten Feierabend, wurde ermittelt.

Der Verdienst spielte für 37 Prozent der Befragten eine zentrale Rolle bei der Wahl des Arbeitsplatzes. Noch wichtiger sind aber verlässliche Arbeitszeiten (56 Prozent) und eine interessante Beschäftigung (73 Prozent).

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