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Zurückhaltende PrivatkundenNeuwagenpreise steigen

02.08.2008, 13:28 Uhr

Die Preise für Neuwagen sind im ersten Halbjahr 2008 auf einen neuen Höchststand gestiegen. Private Käufer halten sich offenbar immer stärker zurück. Einige Autobauer spüren das stärker als andere.

Die Preise für Neuwagen sind im ersten Halbjahr 2008 laut einem Zeitungsbericht auf einen neuen Höchststand gestiegen. Der Listenpreis eines Durchschnittsfahrzeugs ohne Extras lag bei 24.952 Euro, berichtet die "Welt am Sonntag". Das Blatt beruft sich auf eine Studie des Center Automotive Research (CAR) der Fachhochschule Gelsenkirchen. Damit seien die Neuwagenpreise gegenüber 2007 um 159 Euro oder 0,6 Prozent gestiegen.

Während sich private Käufer stärker zurückhielten, seien mehr Firmenfahrzeuge verkauft worden. Für Dienstwagen werden im Schnitt deutlich höhere Summen ausgegeben.

Auch die Deutschen steigen um

Derzeit machten sich einerseits die Preissteigerungen bemerkbar, andererseits aber auch die veränderte Nachfrage nach günstigeren Modellen durch Privatkunden, berichtete das Blatt weiter. Gewinner dieser Entwicklung seien Ford und Audi. Der Durchschnittspreis eines verkauften Ford sei im ersten Halbjahr 2008 um 4,4 Prozent oder 867 Euro auf 20.400 Euro gestiegen. Die VW-Tochter Audi konnte die Preise für ihre Neuwagen demnach um 2,3 Prozent auf durchschnittlich 36.200 Euro steigern.

Schlechter lief es bei BMW und Opel. Die Ausgaben je Neuwagen bei BMW seien um ein Prozent auf 36.708 Euro und bei Opel um 0,3 Prozent auf 19.142 Euro gesunken. Laut CAR wird sich der Trend zur "Nummer kleiner" auch im weiteren Jahresverlauf fortsetzen.