Teil I: Vom Ford T-Modell bis Wartburg: Die wichtigsten Autos aller Zeiten
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... bis zur allerletzten Fahrt transportieren sie uns.Bild 1 von 20 | Foto: picture-alliance/ dpaAutos geben uns Geborgenheit ...Bild 2 von 20 | Foto: picture-alliance/ dpa... und wecken Emotionen.Bild 3 von 20 | Foto: picture-alliance/ dpaSie sind manchmal skurril, ...Bild 4 von 20 | Foto: picture-alliance / dpa... hässlich ...Bild 5 von 20 | Foto: Fiat... oder schlicht legendär. Und genau diese Autos wollen wir Ihnen vorstellen. Fahrzeuge, die jeder kennt und die eine gesellschaftliche Bedeutung haben. Die 50 wichtigsten Autos der Geschichte. Im ersten Teil sind die Autos vor und nach dem Zweiten Weltkrieg das Thema. (Bild: Messerschmitt Kabinenroller als Cabrio)Bild 6 von 20 | Foto: picture-alliance / dpa/dpawebBeginnen wir in der grauen automobilen Vorzeit: Er steht für den Beginn einer Ära. Wirtschaftlich hat er ein neues Zeitalter eingeläutet: Das T-Modell von Ford war das erste Auto vom Fließband. Er machte Mobilität zum Massenphänomen. Nach der Umstellung auf Fließbandproduktion im Jahr 1914 kostete das Auto 850 Dollar. In heutiger Kaufkraft wären das rund 19.000 Dollar.Bild 7 von 20 | Foto: WieckUmgangssprachlich nannte man es auch "Tin Lizzy", die Blechliesel. Bis in die Siebziger hinein war das T-Modell das meistverkaufte Auto der Welt. Dann wurde es von einem anderen Bestseller abgelöst, den wir Ihnen später vorstellen.Bild 8 von 20 | Foto: WieckLegendär ist bis heute die Zuverlässigkeit des Autos. Die verdankt das T-Modell auch der einfachsten Technik, die die Serienproduktion erst möglich machte. Als Oldtimer fahren immer noch viele über die Straßen der Welt.Bild 9 von 20 | Foto: WieckDie Automarke Jeep selbst erlebte viele Aufs und Abs. Nach zahlreichen Übernahmen gelangte sie 1987 zu Chrysler. Finanziell erfolgreich war das Unternehmen selten, doch es hält sich eine treue Fangemeinde.Bild 10 von 20 | Foto: Textfabrik/BusseDer Käfer von Volkswagen ist eines der legendärsten Autos überhaupt und darf in unserer Aufzählung natürlich nicht fehlen. Ganze Bücher füllen die Geschichten rund um den Evergreen aus Wolfsburg. Als KdF-Wagen (Kraft durch Freude) sollte er das nationalsozialistische Deutschland mobilisieren, doch als solcher ging der Käfer vor dem Krieg nicht mehr in Serie.Bild 11 von 20 | Foto: picture-alliance/ dpaDer geniale Ingenieur Ferdinand Porsche hatte großen Anteil an der Entwicklung des Autos. Nach dem Krieg wurden im eigens gebauten Werk bei Fallersleben, heute ein Stadtteil von Wolfsburg, die ersten Serien-Käfer gebaut. Was folgte war eine sagenhafte Erfolgsgeschichte.Bild 12 von 20 | Foto: picture-alliance/ dpaEr war Thema in Filmen, unzähliger Bücher und reiste um die ganze Welt. Erst vor einigen Monaten wurde die letzte Produktionslinie in Mexiko eingestellt. Der Beetle sollte als Retromobil die Erfolgsgeschichte wieder aufnehmen, konnte bisher aber nie auch nur ansatzweise heranreichen. 21.529.464 Käfer wurden gebaut, davon mehr als 15 Millionen in Deutschland.Bild 13 von 20 | Foto: picture-alliance/ dpa/dpawebAllerdings wurde er technisch nie wirklich weiterentwickelt, sodass er spätestens ab den Siebzigern völlig veraltet war. Mittlerweile ist der Trabant ein durchaus begehrtes Sammlerstück geworden. Die einfache und robuste Technik macht ihn auch relativ pflegeleicht. Allerdings sind in der Nachwendezeit viele Autos vernichtet worden und die verbliebenen Trabbis werden immer rarer.Bild 14 von 20 | Foto: picture-alliance/ ZBDas erfolgreichste und vielleicht auch schönste Modell von Borgward war die Isabella. Mehr als 200.000 Autos dieser Reihe wurden gebaut. Sie war der Traumwagen des Wirtschaftswunders und wurde 1954 vorgestellt. Besonders das Cabrio der Firma Deutsch zählt immer noch zu den schönsten Oldtimern auf unseren Straßen.Bild 15 von 20 | Foto: picture-alliance / dpaZu den technischen Innovationen gehörten das erste Automatikgetriebe aus den späten Vierzigern oder die Luftfederung der Oberklasselimousine P100. Der Untergang von Borgward wird gerne als der Anfang vom Ende des Wirtschaftswunders gesehen. Tatsächlich profitierte vor allem ein bayrischer Hersteller vom Ende des einst viertgrößten deutschen Autobauers.Bild 16 von 20 | Foto: picture-alliance / dpaDer 353 wurde 1965 vorgestellt und bis 1988 gebaut. Er ist das markanteste Auto der Marke und war bei seiner Premiere auf der Höhe der Zeit. Einzelradaufhängung, Schraubenfedern und ein Kofferraumvolumen von 500 Litern waren beachtliche Werte. Im Laufe der Jahre wurde das Auto mehrmals technisch aufgewertet.Bild 17 von 20 | Foto: picture-alliance/ ZBDennoch verlor man aufgrund des Materialmangels und der beschränkten Kapazitäten nach und nach den Anschluss. So war der Zweitaktmotor ab den sechziger Jahren am Ende seiner Möglichkeiten. Doch Politbüro und Zentralkomitee der SED verboten 1972 die Verwendung des fertig entwickelten Vierzylinder-Viertakters mit 1,6 Litern und 82 PS.Bild 18 von 20 | Foto: picture-alliance/ dpaSo erlahmte auch das zunächst florierende Exportgeschäft von Wartburg zusehends. Ab Ende der Siebziger blieben nur noch Belgien und Dänemark als wesentliche Exportländer. Die Produktion des letzten Wartburg, des 1.3, begann 1988 mit einem VW-Motor. Doch das Auto kam zu spät, um noch auf nennenswerte Stückzahlen zu kommen.Bild 19 von 20 | Foto: picture-alliance/ dpaDie Wende kam einem wirtschaftlichen Erfolg des Autos zuvor (Bild: Prager Botschaft im Herbst 1989). 1991 rollte das letzte Wartburg-Modell in Eisenach vom Band. Eine Modernisierung der Werke hätte Milliarden verschlungen, die für das Unternehmen AWE nicht zu bezahlen waren. Hier schließt der erste Teil unserer Serie. In der kommenden Woche folgen die automobilen Schönheiten der späten sechziger und siebziger Jahre, bevor wir uns im dritten Teil der Jahrhundertwende nähern. (Text: Markus Mechnich)Bild 20 von 20 | Foto: AP
Teil I: Vom Ford T-Modell bis WartburgDie wichtigsten Autos aller Zeiten