Bilderserie: Abzählen! 1.000.000 Besucher bei Knut
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Am 5. Juli empfing Knut seinen einmillionsten Zaungast. Das Erreichen der 1-Million-Marke kommt im Doppelpack:Bild 1 von 56 Ilja und Vincent aus Rotterdam. Das Ehepaar aus Holland ist zum ersten Mal in Berlin und bei Knut: "Wir freuen uns riesig über diese Ehre und das Glück." Als Andenken an ihren Zufallsrekord bekamen sie einen Knut aus Stoff überreicht.Bild 2 von 56 Aus der Ruhe bringen lässt sich der echte Knut davon aber nicht.Bild 3 von 56 Mit dem Rummel um sein weißes Fell ist er schließlich aufgewachsen ...Bild 4 von 56 ... und mit ganz viel Liebe ...Bild 5 von 56 ... gleich vom ersten Tag an.Bild 6 von 56 Und nun ist er schon so groß und wird noch immer besucht. Das ist doch toll.Bild 7 von 56 Bald ist ganz Schluss mit niedlich.Bild 8 von 56 Denn Eisbär Knut, der internationale Medienstar aus dem Berliner Zoo, ist mittlerweile kein Baby mehr, sondern fast schon ein Bären-Teenager.Bild 9 von 56 Wäre er ein Mensch, würde er sich demnächst mit Stimmbruch und Pickeln plagen.Bild 10 von 56 Über 40 Kilo wiegt Knut jetzt schon.Bild 11 von 56 Dank der vielen Portionen Katzenfutter, Lebertran und Fisch nimmt er täglich zu.Bild 12 von 56 Ausgewachsen wird der Eisbär wohl um die 600 kg wiegen und aufgerichtet zwischen 2,40 und 3 m groß sein.Bild 13 von 56 Knut schläft mittlerweile ohne seinen Pfleger Thomas Dörflein.Bild 14 von 56 Früher hing Knut am Rockzipfel seines Ziehvaters, jetzt erkundet er die ganze Anlage.Bild 15 von 56 Kein Vergleich mehr mit dem Knuddel-Knut aus dem März.Bild 16 von 56 Er zwickt und beißt, seine Schnauze wird immer länger.Bild 17 von 56 Noch bleibt es bei den Pflegern bei blauen Flecken.Bild 18 von 56 Vermutlich im Winter dürfte es aber mit dem Spielen im Gehege vorbei sein, schätzt Zoo-Tierarzt André Schüle.Bild 19 von 56 Denn der "Ursus maritimus", der mit gut zwei Jahren als erwachsen gilt, ist ein gefährliches Raubtier.Bild 20 von 56 Und woran merken die Pfleger, dass es bei Knut zu heikel wird?Bild 21 von 56 "Einfach, wenn er ruppiger spielt", sagt Tierarzt Schüle.Bild 22 von 56 Auch schwimmen kann das sechs Monate alte Jungtier schon.Bild 23 von 56 Vorbei sind die Zeiten, wo sich Knutchen am ungewohnten Nass verschluckte und erstmal einen Tag im Haus bleiben musste.Bild 24 von 56 Erwachsene Eisbären können ohne Pause 170 km weit schwimmen, na gut, in die Situation wird er wohl im Zoo nicht kommen. Aber vorbereitet wäre er jetzt.Bild 25 von 56 Die Hysterie um den knuffigen Knut mit den schwarzen Knopfaugen hat sich etwas gelegt.Bild 26 von 56 Am Gehege herrscht aber nach wie vor Gedränge.Bild 27 von 56 Die langen Schlangen vor dem Zoo, ...Bild 28 von 56 ... der mit dem Tier ein Millionengeschäft macht, sind verschwunden. Zum Glück sind die millionsten Besucher noch schnell gekommen, ...Bild 29 von 56 ... bevor Knut nur noch ein ganz normaler Eisbär ist.Bild 30 von 56 Noch funktioniert die zwei Mal täglich angesetzte "Knut-Show", bei der Pfleger und Tier gemeinsam über das Gelände tollen.Bild 31 von 56 Tausende Menschen schieben sich dabei an den Absperrgittern entlang.Bild 32 von 56 "Wir wollen Knuuuuuut!", fordern Schulklassen im Chor.Bild 33 von 56 Ordner passen auf, dass sich die Besucher nicht vordrängeln oder zu lange vor dem Bärenfelsen ausharren.Bild 34 von 56 Am Souvenir-Stand sind die Plüschtiere sehr begehrt.Bild 35 von 56 Ein Teil des weltweiten Medienrummels dürfte daran liegen, dass die Bilder des Mini-Eisbären eine Seltenheit waren und das Interesse angefacht haben.Bild 36 von 56 Knut war von seiner Mutter Tosca verstoßen und per Menschenhand aufgezogen worden.Bild 37 von 56 Normalerweise verbringen Eisbären die ersten Monate in einer Höhle.Bild 38 von 56 Dank der Pflegerkamera konnte nun die ganze Nation, ach die ganze Welt ...Bild 39 von 56 ... in die Eisbärenkinderstube blicken.Bild 40 von 56 Die Handaufzucht des Eisbärenjungen war nicht unumstritten.Bild 41 von 56 Pfleger Dörflein, der dank seines Einsatzes für das Bärenbaby längst stadtbekannt ist, hat sicher einen wesentlichen Anteil daran, dass die Kritiker inzwischen verstummt sind.Bild 42 von 56 Was gab es nicht alles an Schlagzeilen.Bild 43 von 56 Anfeindungen wegen angeblich nicht artgerechter Aufzucht, eine wirre Morddrohung, Zahnschmerzen und dicke Eisbärenbacke.Bild 44 von 56 Knut aus Meissen-Porzellan und als Haribo-Gummi, als Held für Filme und Bücher.Bild 45 von 56 Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) übernahm die Patenschaft ...Bild 46 von 56 ... und sonnte sich ein bisschen mit im Knut-Glanz.Bild 47 von 56 Knut entsprach als Baby dem "Kindchenschema" wie aus dem Biologie-Lehrbuch.Bild 48 von 56 Rundes Gesicht, Stupsnase, tapsig, dazu noch weiß und flauschig wirkend.Bild 49 von 56 Selbst Zyniker gerieten angesichts der kindlichen Züge ins Verzücken.Bild 50 von 56 "Der Mensch ist dafür eingerichtet, ohne dass es reflektiert wird", erklärt Bio-Psychologe Peter Walschburger von der Freien Universität Berlin.Bild 51 von 56 "Dieser Effekt geht jetzt zurück, weil Knut erwachsen wird."Bild 52 von 56 Das war ja schließlich Sinn und Zweck der Operation Knut.Bild 53 von 56 Dass aus einem kleinen verstoßenen Fellknäuel, ganz ohne Mama ...Bild 54 von 56 ... ein stattlicher Eisbär werden sollte. Zur Zucht und überhaupt.Bild 55 von 56 Also, keine Sorge. Egal, ob ihn jetzt schon eine Million Menschen süß und herzig fanden, oder ob Knut-News schon in unzähligen Medien gemeldet wurden: Knut bleibt auch in Zukunft für Zuschauer und Eisbärinnen attraktiv. (Text: Von Solveig Bach)Bild 56 von 56