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Hopp oder Top: Gewinner und Verlierer des Auto-Jahres 2015

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Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gibt monatlich die Neuzulassungen aller Fahrzeuge bekannt. Am Ende des Jahres entsteht ein guter Überblick über die Gewinner und Verlierer in diesem Zeitraum. Zu den Gewinnern bei den Kleinstwagen gehört ganz klar der Citroen C1. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ...

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gibt monatlich die Neuzulassungen aller Fahrzeuge bekannt. Am Ende des Jahres entsteht ein guter Überblick über die Gewinner und Verlierer in diesem Zeitraum. Zu den Gewinnern bei den Kleinstwagen gehört ganz klar der Citroen C1. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ...

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gibt monatlich die Neuzulassungen aller Fahrzeuge bekannt. Am Ende des Jahres entsteht ein guter Überblick über die Gewinner und Verlierer in diesem Zeitraum. Zu den Gewinnern bei den Kleinstwagen gehört ganz klar der Citroen C1. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ...

... konnte er bis November mit 7508 Neuanmeldungen ein Plus von 71,6 Prozent verbuchen.

Auch sein baugleiches Pendant, der Peugeot 108, hatte ein gutes Jahr.

Für ihn verbuchte das Kraftfahrt-Bundesamt 4648 Neuzulassungen bis Dezember, was einem Plus von 160,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Größter Verlierer bei den Kleinstwagen ist bei den noch aktuell verfügbaren Modellen der Ford K.

Seine Neuzulassungen schrumpften um 16,1 Prozent, was aber immer noch 6579 verkauften Fahrzeugen entspricht.

Die rote Laterne bei den Kleinwagen hält Fiat gleich mit zwei Modellen. Am schlechtesten verkaufte sich der Punto.

Mit lediglich 2562 Neuzulassungen sank sein Stern um 43,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Und der Trend dürfte sich fortsetzen, denn ein neuer Punto kommt nicht vor 2017.

Auch mit dem Mito hat die Konzerntochter Alfa Rome in diesem Jahr kein Glück. Ein Minus von 35,6 Prozent steht hier in den Papieren.

In der Summe bedeutet das, dass von Januar bis November 2015 lediglich 468 Fahrzeuge neu zugelassen wurden.

Auch den einst geliebten Honda Jazz verschmäht die Kleinwagengemeinde inzwischen.

4302 Neuzulassungen bescheren den Japanern ein Defizit von 30,8 Prozent.

Ganz anderes ist vom Mazda2 zu vermelden. Mit ihrem Kodo-Design scheinen die Japaner einen Volltreffer gelandet zu haben.

Beim KBA wurden bis November 8799 Neuzulassungen registriert, was im Vergleich mit dem Vorjahr ein Plus von 45,2 Prozent bedeutet.

Auch der Mitsubishi Space Star wird seinem Namen gerecht. 13.244 verkaufte Einheiten bescheren hier einen Zuwachs um 61,4 Prozent.

Und noch jemand kann frohlocken: Smart. Die Reanimierung des Forfour beschert den Verantwortlichen 13.313 Neuzulassungen.

Der Zuwachs in Prozent kann noch nicht ausgewiesen werden, weil der Wagen noch kein Jahr auf dem Markt ist.

Anders ist es beim Suzuki Swift. Die kleine Sportskanonen legte mit 10.091 Neuanmeldungen beim KBA um satte 32,5 Prozent zu.

Manchmal macht sich der Mut gegen eigene Trends zu schwimmen bezahlt. Als BMW den 2er brachte, wurden die Bayern wegen der Van-Form und des Frontantriebs verhöhnt. Jetzt zeigt sich, ...

... die Kunden wollen genau das. Mit einem Plus von 467,6 Prozent bei den Neuzulassungen kann man sich in München nur auf die Schulter klopfen und die Zahl von 39.712 abgesetzten Modellen für den Moment rahmen lassen.

Normalerweise ist es so, dass Fahrzeuge, die durch eine neues Modell abgelöst werden, in der Verkaufsstatistik zurückgehen. Nicht so beim Opel Astra.

Der hat sich - obgleich sein Nachfolger seit dem 10. Oktober 2015 auf dem Markt ist - glänzend verkauft. Ganze 50.770 Neuzulassungen verzeichnete das KBA bis November, was einem Plus von 18,4 Prozent entspricht.

Auch der Peugeot 308 hat seine Fangemeinde erweitern können. Mit 13.840 Neuzulassungen ...

... verzeichnen die Franzosen einen Gewinn von 28,8 Prozent für ihren kompakten Golf-Gegner.

Nicht so gut lief es im Segment der Kompakten für den VW Eos. Lediglich 1370 Neuzulassungen sind hier zu vermelden.

Was einem Minus von 35,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Noch härter traf es den Subaru Impreza. Lediglich 33 Käufer konnten sich für den Japaner in diesem Jahr erwärmen.

Das ist ein Rückgang im Vergleich zu 2014 von 88,4 Prozent.

Zu den Gewinnern in der Mittelklasse gehört die CLA-Klasse von Mercedes.

Mit 19.413 zugelassenen Exemplaren verzeichnen die Stuttgarter hier Zuwächse ...

... von 93,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wichtig zu erwähnen ist, dass lediglich 58,4 Prozent der Fahrzeuge gewerblich angemeldet wurden.

Ebenfalls zu den Gewinnern in der Mittelklasse gehört der Ford Mondeo.

Mit 18.655 Neuzulassungen verzeichnet er ein Plus von 66,2 Prozent.

Allerdings erfreut sich der Mondeo vor allem als Firmenwagen großer Beliebtheit. 83,5 Prozent der Zulassungen sind nämlich gewerblich.

Das Gleiche gilt übrigens auch für den VW Passat. Hier sind sogar 91,2 Prozent der Zulassungen gewerblich. Neben der gigantischen Absatzzahl von 90.311 belegt das, ...

... dass der Wolfsburger auch weiterhin der beliebteste Mittelklassewagen ist. Der Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr liegt bei 35,7 Prozent.

Eine Schlappe muss in der Mittelklasse hingegen BMW verknusen. Der 3er verzeichnet bei den Neuzulassungen einen Rückgang von 21,3 Prozent.

Allerdings wird hier auf hohem Niveau gejammert, denn in Zahlen umgerechnet sind das immer noch 40.895 verkaufte Einheiten von Januar bis November 2015.

Schwerer trifft es da schon Toyotas Luxusmarke Lexus mit dem IS. Hier wurden lediglich 225 Stück verkauft. Das entspricht einem Rückgang von 34,8 Prozent.

In der oberen Mittelklasse hat nach wie vor der Audi A6 das Sagen. 41.086 Neuzulassungen ...

... bedeuten für den Ingolstädter einen Zuwachs von 11,2 Prozent.

Nicht so gut lief es in diesem Jahr für den Jaguar XF.

1688 Neuzulassungen bedeuten, dass die Zulassungen des Briten um 27,0 Prozent rückläufig sind.

In der Oberklasse gehen die Absatzzahlen zurück, dennoch gibt es auch hier einen klaren Gewinner: den Audi A7 in all seinen Spielarten.

3912 Neuzulassungen entsprechen einem Zuwachs von 11,2 Prozent.

Auch ein Elektroauto macht in der Oberklasse bei der Kundschaft Staat: das Model S von Tesla.

Der Elektroflitzer verkaufte sich 1348 Mal im Jahr 2015 in Deutschland. Das entspricht einem Zuwachs von 107,4 Prozent, wobei erstaunlicherweise lediglich 69,4 Prozent der Fahrzeuge gewerblich zugelassen wurden.

Auch der Jaguar XJ konnte 2015 keinen Erfolg feiern. Lediglich 198 Käufer konnten sich für die große Raubkatze erwärmen.

Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 25,3 Prozent.

Auch der Porsche Panamera kommt bei den Käufern nicht mehr so gut an. Zwar verkauften die Zuffenhausener immer noch 1348 Einheiten, ...

... müssen aber einen Rückgang des Interesses von 24,1 Prozent beklagen.

Das richtige Näschen hat BMW mit dem X4 bewiesen. Das KBA verortete den Bayern bei den SUV. Und dort lässt er es dann auch richtig krachen.

Bedenkt man, dass der Wandler zwischen den Welten erst seit März 2015 auf dem Markt ist, sind die Zahlen von 5557 Neuzulassungen beachtlich.

In Prozent ausgedrückt ist das ein Zuwachs von 118,3.

Warum das KBA den Citroen Cactus bei den SUV einordnet ist nicht ganz klar, der statistische Erfolg schon.

Mit 5759 Neuzulassungen seit Mai 2015 ist der Franzose ein echtes Erfolgsmodell. Der Zuwachs beträgt hier 266,6 Prozent.

Den Laden so richtig gerockt hat für seine Verhältnisse der Ssangyong Korando bei den SUV. Die Koreaner verkauften bis November 1049 Einheiten.

Das wiederum entspricht einem Plus von 70,3 Prozent.

Die Fangemeinde des Subaru XV hat sich verkleinert. Das KBA verzeichnete lediglich 1151 Neuzulassungen.

Das entspricht einem Minus von 37,5 Prozent.

Auch der Suzuki SX4 zog bei den Käufern nicht die Wurst vom Brot.

4462 Neuzulassungen bedeutet hier ein Rückgang um 30,2 Prozent.

In einem Segment gab es dieses Jahr fast keine Verlierer: bei den Geländewagen. Der Boom ist hier ungebrochen. Einer der Sieger ist der Audi Q7.

7691 neuzugelassene Exemplare sprechen eine eigene Sprache. Das Plus liegt bei 165 Prozent.

Noch besser schlug sich der BMW X6 rein rechnerisch. Zwar wurden im selben Zeitraum nur 3490 Fahrzeuge zugelassen, ...

... aber der prozentuale Zuwachs liegt hier bei 388,1 Prozent.

Ebenso beachtlich schlug sich der Jeep Renegade. Der inzwischen unter italienischer Fahne fahrende Amerikaner konnte 4953 Neuzulassungen für sich verbuchen.

Damit liegt die Steigerungsrate im Vergleich zum Vorjahr bei 440,7 Prozent.

Und ein letzter Gewinner soll an dieser Stelle genannt werden, weil auch hier die Zuwächse mit 128,8 Prozent deutlich über dem Durchschnitt liegen: der Nissan X-Trail.

Insgesamt wurden 5019 X-Trail von Januar bis November 2015 zugelassen.

Wenn man in diesem Segment einen Verlierer suchen möchte, dann ist es wohl der Toyota Landcruiser.

Die Japaner verkauften von ihrem Geländewagen lediglich 1016 Exemplare und mussten hier einen Rückgang von 13,2 Prozent hinnehmen.

Bei den Sportwagen gibt es in diesem Jahr einen klaren Gewinner: den Audi TT.

7965 Neuzulassungen verbuchte das KBA. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Zuwachs von 115,6 Prozent.

Auch der Ferrari California steigert seine Zulassungen um mehr als 100 Prozent.

Das sind in der Summe nur 179 verkaufte Exemplare, aber bei einem Preis von mindestens 180.000 Euro dennoch ein erkleckliches Sümmchen.

Natürlich darf auch der Porsche 911 nicht unerwähnt bleiben. Der Bestseller aus Zuffenhausen wurde fast so oft zugelassen wie der Audi TT.

7725 Neuwagen registrierte das KBA. Das entspricht im Vergleich mit dem gleichen Zeitraum im Vorjahr einem Zuwachs von 15,5 Prozent.

Glücklos war auch dieses Jahr der Hyundai Veloster. Lediglich 140 Fahrzeuge brachten die Koreaner unter das Volk.

Das bedeutet einen Rückgang für das stylische Coupé von 33,0 Prozent.

Noch arger traf es Subaru mit dem BRZ. Im Jahresverlauf gab es lediglich 67 Neuzulassungen des 200 PS starken Coupés mit Boxermotor.

Der Rückgang für den heckgetriebenen Sportler liegt bei 43,7 Prozent .

Überraschendes trug sich bei den Mini-Vans zu: Mit einem Zuwachs von 135,5 Prozent ist der Kia Soul der klare Gewinner im Segment.

Das sind zwar nur 4791 Zulassungen, aber die Koreaner dürfte es freuen. Sind sie doch mit der Form des Soul ein echtes Wagnis in Europa eingegangen.

Nicht erwärmen konnte sich das Publikum für den Nissan Note. Zwar liegen die Zulassungen mit 5032 über denen des Kia Soul, ...

... aber dennoch bedeutet das ein Minus von 42,7 Prozent.

Besser als Note und Soul verkaufte sich der Skoda Roomstar. Und trotz 7230 Neuzulassungen, bleibt ein Rückgang von 38,4 Prozent.

Mit einem neuen Modell hätte sich das ändern können, aber VW hat einen Strich unter den tschechischen Alleskönner gezogen und ihn aus dem Programm genommen.

Bei den Großraum-Vans gibt es 2015 einen ganz klaren Sieger: die Mercedes V-Klasse. Seit März auf dem Markt wurden laut KBA bis Dezember 15.948 Fahrzeuge zugelassen.

Das ist gemessen am Vorjahr ein Zuwachs von 170,9 Prozent. Allerdings muss eingeräumt werden, dass 80,9 Prozent der Zulassungen gewerblich sind.

Auch ein Franzose ist erfolgreich zurückgekehrt. Renault verbuchte für seinen Espace 2107 Neuzulassungen.

Das mag nicht viel erscheinen. Renault kann aber ein Plus von 145,6 Prozent in die Bücher schreiben.

Das Publikum nicht mehr richtig für sich einnehmen konnte der Ford S-Max, die sportliche Variante des Galaxy.

4396 Zulassungen entsprechen hier einem Rückgang von 54,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der große Gewinner bei den Utilities ist der Ford Transit Courier. Seit September 2009 auf dem Markt, wurden 2994 Exemplare neu zugelassen.

Das ist eine Steigerung um 298,1 Prozent. Erstaunlich ist, dass das KBA nur 56,6 Prozent gewerbliche Halter für den Stadtlieferwagen verzeichnet haben will.

Zu den Gewinnern gehört auch der Opel Vivaro. 4214 Neuzulassungen entspricht einem Plus von 38,2 Prozent.

Nicht mal die Hälfte an Neuzulassungen verzeichnete der Renault Trafic mit 1845 Registrierungen beim KBA. Aber auch das sind 48,0 Prozent mehr als 2014.

Klarer Verlierer in diesem Segment ist mit immer noch 1547 Neuzulassungen der Mercedes Vito.

Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 66,3 Prozent.

Unangefochtene Spitzenreiter bei den Utilities bleibt VW mit seinem Transporter. In all seinen Spielarten ...

... wurden hier 29.552 Fahrzeuge zugelassen: ein Plus von 6,3 Prozent. Letztlich war es ein erfolgreiches Jahr für die Hersteller, wenn auch nicht alle Fahrzeugtypen beim Publikum punkten konnten.

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