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Montag, 16. April 2012

Spieglein, Spieglein, an der Wand, ...: ... wer ist der Beliebteste im Land?

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In der Statistik der gekauften Privatfahrzeuge landet der allseits beliebte Opel Zafira lediglich auf Rang 50 und büßt bei 7156 verkauften Familien-Vans im Jahr 2011 vier Plätze zur Gesamtstatistik ein.

In der Statistik der gekauften Privatfahrzeuge landet der allseits beliebte Opel Zafira lediglich auf Rang 50 und büßt bei 7156 verkauften Familien-Vans im Jahr 2011 vier Plätze zur Gesamtstatistik ein.

In der Statistik der gekauften Privatfahrzeuge landet der allseits beliebte Opel Zafira lediglich auf Rang 50 und büßt bei 7156 verkauften Familien-Vans im Jahr 2011 vier Plätze zur Gesamtstatistik ein.

Anders der Skoda Roomster, er landet in der offiziellen Statistik lediglich auf Platz 64. Privatkunden schätzen den "Alleskönner" aber so, dass sie im vergangenen Jahr insgesamt 7259 Fahrzeuge kauften und den Roomster damit auf Platz 49 brachten.

Hyundai wurde lange geschmäht, hat sich aber in den letzten Jahren auch in Deutschland zu einer ernst zu nehmenden Marke gewandelt. Das beweisen die Verkaufszahlen. Der Kleinwagen i20 fand im vergangenen Jahr immerhin 7577 Käufer und landete so auf Platz 48 der Privatkäufer. Das offizielle Ranking sieht ihn lediglich auf Platz 63.

Mitsubishi redet seit dem ASX ebenfalls wieder auf dem Automarkt mit. Das SUV verkaufte sich 7724 Mal und bringt den Japaner auf Platz 47. In der offiziellen Statistik liegt er auf Platz 76.

Auch der Fiat 500 erfreut sich bei Privatkunden größerer Beliebtheit, als die offizielle Statistik es ausweist. Statt auf Platz 50 kauften ihn die Privatkunden mit 7960 Fahrzeugen auf Rang 46.

Noch besser ergeht es dem Suzuki Swift. Der Kleinwagen ist zwar das letzte ernst zu nehmende Hoheitszeichen der Japaner, aber davon verkauften sich im vergangenen Jahr immerhin 8164 Stück. Gegenüber der KBA-Statistik bringt das den Swift von Platz 72 auf Rang 45.

Der Verkauf von SUV boomt. Bei Privatkunden erfreut sich der Hyundai ix35 großer Beliebtheit. 8225 Privatkunden schlugen zu und bringen den Offroader so von Platz 60 auf Rang 44.

Der Audi Q5 hingegen muss Federn lassen. Nicht viele, aber immerhin eine, denn er landet - rechnet man die Firmenkäufe ab - mit 8669 Fahrzeugen auf dem 43. statt dem 42. Platz.

Auf dem findet sich einer der Urväter der Kompaktvans wieder, der Renault Scénic. 8905 Privatkunden kauften das Auto.

Toyota wirbt vor allem mit seinen Hybrid-Modellen. Die Nase haben aber bei den Privatkunden immer noch die altehrwürdigen Benziner und Diesel vorne. So wie der Auris, der sich 10.008 Mal verkaufte und damit von Platz 59 auf Rang 41 aufschließen kann.

Allgemein beliebt ist der Renault Clio seit seiner Markteinführung in Deutschland. Auch 2011 fand er 10.034 Käufer. Damit ist ihm Platz 40 statt 45 sicher.

Einen richtigen Schlag muss die 5er-Reihe von BMW hinnehmen. Während der große Bayer in der KBA-Statistik auf Platz neun steht, ist er bei Privatkäufern nicht wirklich ein Renner. Mit 10.036 Einheiten steht er hier lediglich auf Platz 39.

Dass der Dacia Sandero eher bei Privatkäufern ankommt als bei Firmen, verwundert nicht. 10.495 Kunden entschieden sich für den Rumänen und bringen ihn auf Platz 38. Offiziell belegt er Rang 68.

Auch der bayrische Pseudo-Kraxler X3 erfreut sich im Privatkunden-Ranking einiger Beliebtheit. 10.774 Kunden bezahlten für das SUV und heben es damit auf Platz 37.

Er ist so etwas wie der Golf aus Frankreich. Zwar sind die wirklich großen Zeiten vorbei - die, als der Mégane noch R19 hieß -, aber dennoch kauften 10.978 Deutsche den Franzosen. Platz 36 ist sein Lohn. Als Firmenfahrzeug schafft er es sogar auf Platz 31.

Ähnlich wie dem 5er BMW ergeht es aber auch dem A4. Während er in der offiziellen Statistik auf Platz zehn liegt, schafft es bei den Privatkunden und 11.003 verkauften Autos lediglich auf Platz 35.

Der einzige Vertreter von PSA in den Top 50 der beliebtesten deutschen Privatautos ist der Peugeot 207. Trotz 11.564 verkaufter Autos zeigt Platz 34 die dramatische Lage der Franzosen auf.

Der Ford C-Max hingegen bietet ein ausgeglichenes Bild. Sowohl bei Privatkunden als auch im Firmenfuhrpark steht der Van auf Platz 33. 11.633 Kunden entschieden sich für ihn.

Der Twingo schafft es als Stadtflitzer und mit 12.043 verkauften Autos auf Platz 32. Gegenüber der KBA-Statistik macht er hier neun Plätze gut.

Die wohl heftigste Schlappe muss der VW Passat verkraften. Er rangiert normalerweise auf Platz zwei. Rechnet man aber die Großkunden raus, bleibt bei 12.321 verkauften Fahrzeugen nur der 31. Platz.

Ähnlich hart sind die Einbußen, die Ford beim Focus hinnehmen muss. Vom achten Platz in der offiziellen Statistik konnte er nur 12.944 Privatkunden überzeugen, ihn zu kaufen, und landet abgeschlagen auf Platz 30.

Ganz anders fällt die Käufergunst für den Toyota Yaris aus. 13.226 Käufer entschieden sich den Kleinwagen in Privatbesitz zu nehmen. Das sichert dem Japaner den 29. Platz. Im KBA-Ranking schafft er es lediglich auf Platz 47.

Der fahrende Schneemensch aus Tschechien konnte bei 13.282 Privatkunden ebenfalls punkten. Das bringt ihn auf Platz 28. Beim KBA erreicht er lediglich Platz 48.

Seat ist die einzige VW-Tochter, die rote Zahlen schreibt. Die Volkswagen aus Spanien wollen sich einfach nicht verkaufen. Einer aber doch: der Ibiza. Er überzeugte immerhin 13.774 Kunden und landet auf Platz 27 statt 32.

Gegenüber der offiziellen Statistik verschlechtert sich der VW Caddy um drei Plätze. Die Gunst von 14.203 Käufern reicht lediglich für Platz 26.

Besser ergeht es da dem A1. Der auf eine junge Zielgruppe getrimmte Kleinwagen rangiert auf Platz 25. Er verkaufte sich 14.317 Mal in Deutschland und hebt sich damit um fünf Ränge.

Böse hingegen sieht es für den 3er BMW aus. Er stürzt von Platz sieben der KBA-Statistik auf Rang 24. Lediglich 15.029 Privatkunden entschieden sich 2011 für einen 3er.

Erstaunt darf man über den Zuspruch für die B-Klasse von Mercedes sein. Die fand den Weg in die Herzen von 15.321 Kunden und brachte es damit auf Platz 23. Bei den Gesamtzulassungen reicht es lediglich für Platz 28.

Bei dem Golf aus Ingolstadt, dem Audi A3, möchte man meinen, dass gerade Privatkunden seine Tugenden Schätzen. Doch auch er rutscht im Vergleich zur Gesamtstatistik mit nur 15.953 zugelassenen Fahrzeugen neun Plätze nach unten, auf Rang 22.

Lange hat es gedauert, bis die Italiener dem Punto ein neues Antlitz gaben. Der Beliebtheit bei Privatnutzern scheint das keinen Abbruch getan zu haben. 16.607 Zulassungen sprechen für die Strategie von Fiat und beamen den Punto auf Platz 21 statt 39.

Im Gegensatz zu seinen bajuwarischen Brüdern schlägt sich der BMW X1 bei den Privatkunden bestens. Er belegt Platz 20, weil er sich mit 16.832 Zulassungen diesen Rang einfach verdient hat. Die offizielle Statistik sieht ihn lediglich auf Platz 25.

Ähnlich wie beim Focus zeigt sich auch beim Fiesta, dass er als Flottenfahrzeug begehrter ist denn als Privatauto. In der Flotte hat er Platz 12, bei Privatkunden nur Rang 19. An Privatkunden wurden immerhin 17.321 Stück verkauft.

Auch der 1er BMW büßt in der Privatkundenstatistik vier Plätze ein. Er rutscht mit 17.329 verkauften Fahrzeugen auf Platz 18.

Dass die E-Klasse von Mercedes bei Privatkunden nicht so viel Staat macht wie im Business-Bereich, verwundert wenig. Dennoch haben sich 17.520 Kunden für den großen Stuttgarter entschieden. Gegenüber der offiziellen Zählung verliert er zwei Plätze und landet auf Rang 17.

Mit 17.548 Zulassungen brachte es der Meriva auf Platz 16. In der Gesamtstatistik schaffte es der Opel lediglich auf den 20. Rang.

Es wird seit Jahren gemunkelt, dass der Smart ein echtes Zuschussgeschäft für Mercedes ist. Dennoch scheint sich der lange Atem bezahlt zu machen. Der Zweisitzer macht bei den Privatkunden mit 19.172 Verkäufen einen Sprung von 29 auf 15.

Betrachtet man nur das Segment der SUV, dann landet das pure Understatement, der Dacia Duster, auf Platz drei hinter dem VW Tiguan und dem Nissan Qashqai. 19.954 Stück wurden 2011 zugelassen und im Gesamtvergleich belegt der rumänische Kraxler Platz 14 statt 35.

Ein echter Erfolg Für die Bayern ist ihr britisches Kleinod. Der Mini verkaufte sich 19.559 Mal und landet bei den Privatkunden auf Platz 13 statt auf 21.

Wenig Veränderung gibt es beim VW Touran. Privat Platz 12, insgesamt Rang 11. 19.717 Kunden entschieden sich für den Van aus Wolfsburg.

Ebenso unaufgeregt fällt die Platzierung des Skoda Octavia aus. 20.682 Kunden wuppen den Bestseller aus Tschechien auf Platz 11 und bringen ihn so sechs Ränge nach oben.

Eine Schlappe muss der kleinste Opel aus Eisenach hinnehmen. Im Privatkundenbereich entschieden sich zwar 21.813 Liebhaber für den Corsa und das sichert ihm Platz 10. Gegenüber der Gesamtzulassungen büßt er aber vier Plätze ein.

Genau das Gegenteil ist beim Nissan mit dem unaussprechlichen Namen der Fall. Der Japaner fürs Grobe wird 22.439 Mal verkauft, landet auf Platz neun und straft die Gesamtstatistik Lügen, denn hier belegt er lediglich Rang 27.

Auch Hyundai landet einen Kracher mit dem i30. Der immer wieder als Golf-Gegner gelobte Koreaner verkauft sich bei Privatkunden erstaunlich gut. Um genau zu sein, wurden 24.581 Fahrzeuge abgesetzt. Das sichert bei den Privatkunden den Sprung von 26 auf acht.

Fast genauso groß ist der Satz, den der Skoda Fabia macht. Von 16 auf sieben katapultieren ihn 25.022 verkaufte Einheiten.

Seit seiner Markteinführung wird er gescholten, dass die Schwarte kracht. Die hausgemachten Querelen tragen einen weiteren Teil dazu bei, dass ein wirklich ordentliches Auto immer wieder Rückschläge erlebt. Allerdings halten die Privatkunden dem Astra bis dato die Treue und bescheren ihm Platz sechs. In der Gesamtstatistik belegt er sogar Rang vier.

Überraschend fällt der fünfte Platz der A-Klasse aus. Totgesagte leben offenbar wirklich länger. 26.742 Kunden entschieden sich für den Mini-Van und heben ihn vom 19. Rang in die Höhe.

Mit dem Tiguan hat VW eine Punktlandung gemacht. Zum einen zehren die Wolfsburger von ihrem fast unerschütterlichen Image, zum andern sind SUV so im Trend, dass der Volkswagen fürs Grobe abgeht wie ein Komantschenpfeil. Immerhin kauften 28.787 Privatkunden einen Tiguan. Das bedeutet Platz vier. In der Gesamtstatistik reicht es nur für Rang 18.

Mercedes versucht seit einiger Zeit, das verstaubte Image der Rentnerfahrzeuge loszuwerden. Mit der neuen C-Klasse haben die Stuttgarter einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Privatkunden schlugen 29.777 Mal zu und brachten dem Mercedes damit die Bronzemedaille.

Auf den letzten zwei Plätzen bleiben die Überraschungen aus: Klein aber fein, erringt der Polo mit 54.210 verkauften Einheiten die Silbermedaille und bleibt im Kleinwagensegment der absolute Renner. Im Augenblick kann ihm keiner das Wasser reichen.

Ebenso wenig dem Primus. Der Golf ist und bleibt - egal ob Privat- oder Geschäftskunde - der absolute Star. Die Verkaufszahlen sind, gemessen an der Konkurrenz, gigantisch. 90.908 Privatkäufer griffen zu und bescheren dem Golf VI den unangefochtenen Sieg.

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