Schon als Buch umstritten: Patrick Süskinds Roman "Das Parfum". Entweder man hasst es, oder man liebt es.Bild 1 von 33 1985 erlangte Süskind mit seiner "Geschichte eines Mörders" internationalen Ruhm. Das Buch wurde in 45 Sprachen übersetzt und rund 15 Millionen Mal verkauft.Bild 2 von 33 Jetzt hat es "Das Parfum" auf die Leinwand geschafft. Mit 50 Millionen Euro Produktionkosten ist er der bislang teuerste deutsche Film.Bild 3 von 33 Produzent Bernd Eichinger hatte seinen Freund Süskind 15 Jahre bearbeiten müssen, bevor dieser ihm erlaubte, sein berühmtestes Werk zu verfilmen. Und auch hier hält sich der Autor raus. Eichinger: "Süskind hat explizit gesagt, dass er an der Entstehung des Films nicht beteiligt sein will."Bild 4 von 33 Er war dafür umso beteiligter: Regisseur Tom Tykwer. Und er hatte keine leichte Arbeit: "'Das Parfum' ist nicht irgendein Bestseller. Es ist ein Buch, das Menschen mit einer bis an die Obsessivität grenzenden Euphorie verschlungen haben. (...) Den Film zu drehen war eine große Verantwortung."Bild 5 von 33 In "Das Parfum" spielt Jean-Baptiste Grenouille die Hauptrolle (dargestellt von Ben Wishaw). Er sehnt sich nach nichts mehr, als anerkannt, geliebt und gerochen zu werden. Denn - Grenouille verfügt über eine ausgesprochen gute Nase, aber keinen eigenen Duft.Bild 6 von 33 Er bekommt in Paris die Möglichkeit einer Ausbildung zum Parfumeur bei Maître Baldini (Dustin Hoffman). Hier lernt er das Handwerkszeug, das er braucht, um sich den großen Traum zu erfüllen, von dem er besessen ist: Das beste Parfum der Welt zu kreieren.Bild 7 von 33 Als Baldini Grenouille einstellt, hat er bereits seine besten Zeiten hinter sich. Erst Grenouilles guter Riecher kurbelt das Geschäft des Meisters wieder an.Bild 8 von 33 Doch Grenouille ist unruhig: Es gelingt ihm nicht, Düfte seinen Wünschen entsprechend zu konservieren. Er wird sterbenskrank. Doch dann erfährt er von einer anderen Art der Parfumherstellung: in Grasse.Bild 9 von 33 Auf der Reise nach Grasse verschanzt sich Grenouille in den Bergen und lebt zurückgezogen. Schließlich begreift er, dass er wirklich keinen Eigengeruch hat. Davon angetrieben beschließt er, sich einen eigenen Duft zu schaffen, den besten.Bild 10 von 33 In Grasse lernt er, Düfte zu konservieren. Hier findet er, was er braucht, um seinen egoistischen Plan auszuführen: 13 wunderschöne, erblühende Jungfrauen.Bild 11 von 33 Sein erstes Opfer ist eine rothaarige Schönheit (dargestellt von Karolin Herfurth), deren Duft Grenouille zufällig auf der Straße aufschnappt.Bild 12 von 33 Betört von ihrem Duft, folgt er dem "Mirabellen-Mädchen" ...Bild 13 von 33 ... und tötet sie.Bild 14 von 33 Er beginnt, gezielt erblühende Mädchen zu suchen und zu töten.Bild 15 von 33 Seine Opfer salbt Grenouille mit Fett - einem Geruchsträger. Daraus stellt er dann Parfums her, die er zum Schluss zum perfekten Duft zusammenfügen will.Bild 16 von 33 Hauptessenz und letztes Opfer ist die wunderschöne Laura Richis (gespielt von Rachel Hurd-Wood). Um sie zu fangen, muss Grenouille jedoch erst an ihrem Vater (Alan Rickman) vorbei.Bild 17 von 33 Letztendlich wird Grenouille verhaftet, es kommt zum fulminanten Showdown, exzessiven Orgien und dem verdienten Ende des Duftmörders Jean-Baptiste Grenouille.Bild 18 von 33 Der Film spielt Mitte des 18. Jahrhunderts: Die Welt war erfüllt von ekelhaften Gerüchen. Was dem Publikum natürlich so gar nicht bewusst wird...Bild 19 von 33 ... mussten die Schauspieler ertragen: Um die damalige "Duftwelt" nachvollziehen zu können, ließ Tykwer tonnenweise verwesenden Fisch und faulendes Fleisch auf dem Set verteilen, um eine authentische Kulisse für den verdreckten und stinkenden Pariser Fischmarkt zu bieten.Bild 20 von 33 Wohlduftend und wohl bekleidet präsentierten sich die Hauptdarsteller des Filmes bei der Premiere in München. Auch im wahren Leben ist Rachel Hurd-Wood eine Augenweide.Bild 21 von 33 Reinheit und Unschuld waren es, die Grenouille an Laura reizten.Bild 22 von 33 Neben der jungen Amerikanerin sind aber auch die deutschen Schauspielerinnen Jessica Schwarz (links) und Karolin Herfurth (rechts) auf der Leinwand zu bewundern.Bild 23 von 33 Jessica Schwarz mimt eine Hure, die Grenouille in Paris aufsucht.Bild 24 von 33 Karolin Hartfurth ist Grenouilles erstes Opfer. Er entwickelt eine Schwäche für Rothaarige. Das Mirabellen-Mädchen ist ein Vorgeschmack auf Laura.Bild 25 von 33 Hauptdarsteller Ben Wishaw stellt im echten Leben keine Bedrohung für Hurd-Wood und Herfurth dar.Bild 26 von 33 Kollegin Jessica Schwarz muss sich da schon eher in Acht nehmen.Bild 27 von 33 Natürlich auch da: Regisseur Tom Tykwer und Produzent Bernd Eichinger.Bild 28 von 33 Whow - wer will sich mit ihr denn auch nicht schmücken?Bild 29 von 33 Corinna Harfouch spielt Madame Arnulfi, Grenouilles Arbeitgeberin in Grasse.Bild 30 von 33 Die Schönen und die Reichen bzw. die Wohlduftenden.Bild 31 von 33 Der Einzige, der nicht da war, ist der Autor. Patrick Süskind gilt als äußerst pressescheu und hat schon seit Jahrzehnten keine Interviews mehr gegeben. "Ich glaube, dass er diese Art von Öffentlichkeit einfach nicht aushält", hatte Kumpel Eichinger im Vorfeld vermutet.Bild 32 von 33 Man darf also gespannt sein, was der teuerste deutsche Film bringen mag.Bild 33 von 33