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Das Leben nach dem Supersturm: Der Verlust der Heimat

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Das Schlimmste ist vorüber, heißt es jetzt zum Supersturm "Sandy". Gemeint sind damit die heftigen Windböen ... (Foto: REUTERS)

Das Schlimmste ist vorüber, heißt es jetzt zum Supersturm "Sandy". Gemeint sind damit die heftigen Windböen ...

Das Schlimmste ist vorüber, heißt es jetzt zum Supersturm "Sandy". Gemeint sind damit die heftigen Windböen ...

... und die gewaltigen Wasserströme, die für eine unvergleichliche Verwüstung an der Ostküste der USA sorgten.

Doch wirklich aufatmen konnten viele Menschen auch am Tag nach dem Supersturm nicht. Spätestens im Morgengrauen wurde ihnen das bewusst.

Der Wind hatte bereits nachgelassen, die Brandung peitschte nicht mehr ganz so heftig an die Küste, als sie ...

... das ganze Ausmaß der Verwüstung sahen.

Natürlich waren sie froh, den Sturm körperlich unversehrt überlebt zu haben.

Doch in diesen Stunden setzte sich in den Köpfen vieler Betroffener der Gedanke fest, dass ihr Leben nie mehr so sein würde wie zuvor.

Sandy hatte ihre Häuser zerstört.

Und das heißt nicht nur, dass er einen finanziellen Schaden verursachte.

Angesichts der gewaltigen Fläche, auf der "Sandy" tobte, liegt der laut Wirtschaftsfachleuten bei bis zu 20 Milliarden Dollar (rund 15,5 Milliarden Euro).

Es heißt auch, dass er viel Persönliches und Liebgewonnenes vernichtete. Doch nicht nur das: ...

... Allein in New York und New Jersey mussten in der ersten Nacht nach dem Sturm mehr als 10.000 Menschen in Notunterkünften hausen.

Und auch für die Millionen von anderen Menschen aus den Katastrophenregionen ist das Leben beschwerlicher geworden. Das Wasser ist noch nicht überall zurückgegangen.

Die Infrastruktur und damit auch die medizinische Versorgung ist noch gestört. Doch so dürfte es nicht lange bleiben.

Die New Yorker Börse nahm schon zwei Tage nach dem Sturm wieder den Betrieb auf. Öffentliche Verkehrsmittel, Schulen und Krankenhäuser folgen schnell. Dafür wird die US-Regierung mit vielen Millionen Dollar sorgen.

Doch kein Mensch weiß, wie lange es dauern wird, bis die US-Amerikaner wieder all ihre Straßen nutzen können, auch die zu entlegeneneren Orten, ...

... bis all der Schutt in Wohngebieten geräumt ist.

Wie verzweifelt die Menschen ihr gewohntes Leben zurückwünschen, ist vielen deutlich anzusehen.

Doch sie werden wohl noch oft aufwachen ...

... und im Morgengrauen feststellen, dass der Wiederaufbau ihres Heims Monate, ...

... der ihres Viertels, wie etwa dem durch Brände heimgesuchten "Breezy Point" in Queens, vielleicht Jahre dauern wird.

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