Mit Haaren, Golfbällen und viel Geld: Der aussichtslose Kampf gegen das Öl
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Die Hoffnung, den Ölfluss im Golf von Mexiko mit einer großen Kuppel zu stoppen, war vergebens.Bild 1 von 62 | Foto: dpaJetzt sucht BP einen Plan B gegen die Ölpest.Bild 2 von 62 | Foto: APDer britische Mineralölkonzern teilte mit, vor allem zwei weitere Möglichkeiten zu prüfen, um den Ölaustritt nach dem Untergang der Plattform "Deepwater Horizon" einzudämmen.Bild 3 von 62 | Foto: dpaDenn weiterhin strömen täglich mindestens 700.000 Liter Rohöl aus.Bild 4 von 62 | Foto: APSchätzungen zufolge sind seit dem Unfall vor mehr als zwei Wochen bereits mehr als 13 Millionen Liter Öl ins Meer gelangt.Bild 5 von 62 | Foto: dpaEine der geplanten BP-Maßnahmen ist, eine kleinere Kuppel aus Stahl und Beton über das Haupt-Leck zu stülpen, aus dem ein Großteil des Öls sprudelt.Bild 6 von 62 | Foto: dpaDer Versuch mit einem größeren Exemplar, ...Bild 7 von 62 | Foto: dpa... 100 Tonnen schwer und rund vier Stockwerke hoch, ...Bild 8 von 62 | Foto: REUTERS... war am Wochenende gescheitert.Bild 9 von 62 | Foto: REUTERSWegen der großen Kälte in 1500 Metern Tiefe hatten sich Kristalle aus Öl und Wasser in der Kuppel gebildet, ...Bild 10 von 62 | Foto: Reuters... die die Öffnung an der Spitze verstopften und deshalb ein Absaugen des Öls verhinderten.Bild 11 von 62 | Foto: dpaBP hat nun die Hoffnung, dass die kleinere Kuppel weniger Angriffsfläche für die Hydrate bietet.Bild 12 von 62 | Foto: dpaParallel dazu will der Ölkonzern versuchen, die Öl-Quelle zu verstopfen.Bild 13 von 62 | Foto: APDie Methode dazu nennt sich "Top Kill".Bild 14 von 62 | Foto: dpaDabei werden zum Beispiel Teile alter Autoreifen oder Golfbälle unter Hochdruck in das tonnenschwere Sicherheitsventil auf der Quelle geschossen.Bild 15 von 62 | Foto: APAll diese Techniken seien allerdings in einer solchen Meerestiefe mit großen Unsicherheiten behaftet, erklärte BP.Bild 16 von 62 | Foto: dpaGleichzeitig zu den Versuchen, die Lecks zu stopfen, wird mit Hochdruck daran gearbeitet, ...Bild 17 von 62 | Foto: Reuters... die Ölpest im Meer einzudämmen und zu beseitigen.Bild 18 von 62 | Foto: APNach Angaben von BP sind mehr als 275 Schiffe dabei, ...Bild 19 von 62 | Foto: AP... Ölbarrieren zu legen und ...Bild 20 von 62 | Foto: dpa... Öl abzuschöpfen.Bild 21 von 62 | Foto: APLaut BP konnten bisher bereits mehr als 10 Millionen Liter Öl entfernt werden.Bild 22 von 62 | Foto: APZudem seien bislang insgesamt mehr als 1,1 Millionen Liter Chemikalien eingesetzt worden, ...Bild 23 von 62 | Foto: REUTERS... um das schwere Öl in harmlosere Brühe umzuwandeln.Bild 24 von 62 | Foto: dpaWas Umweltschützer ebensowenig begeistert wie die Versuche, den Ölteppich auf dem Meer einfach abzufackeln.Bild 25 von 62 | Foto: dpaDaneben lief für die möglicherweise bald betroffenen Küstenorte eine ganz andere Hilfswelle an.Bild 26 von 62 | Foto: REUTERSEine gemeinnützige Organisation namens "Matter of Trust" (Vertrauenssache) sammelt mit großem Erfolg ...Bild 27 von 62 | Foto: AP... Menschen- und Tier-Haare.Bild 28 von 62 | Foto: dpaSie sollen - in Nylonstrumpfhosen gestopft - helfen, das Öl im Meer aufzusagen.Bild 29 von 62 | Foto: APUnd zwar, bevor es die Küsten erreicht.Bild 30 von 62 | Foto: REUTERSHaare könnten das Fett aus der Haut saugen und somit auch das Öl bei einer Ölpest herausziehen, sagte die Initiatorin der Aktion, Lisa Craig Gautier.Bild 31 von 62 | Foto: APTäglich träfen mehr als 200 Tonnen Haare aus aller Welt in den Küstenorten ein.Bild 32 von 62 | Foto: REUTERSEtwa 370.000 Friseursalons und sehr viele Privatleute beteiligten sich an der ungewöhnlichen Aktion.Bild 33 von 62 | Foto: REUTERSWer sonst noch Ideen hat, wie der Ölpest beizukommen ist, der ist herzlich eingeladen.Bild 34 von 62 | Foto: REUTERSBP erklärte, jeder könne auf der Website deepwaterhorizonresponse.com Vorschläge unterbreiten.Bild 35 von 62 | Foto: APMan werde ernstgemeinte Vorschläge auch zur Kenntnis nehmen, versicherte BP-Sprecher Bryan Ferguson. Die Ideen würden dann zur Prüfung an Ingenieure weitergeleitet.Bild 36 von 62 | Foto: AP"Ich habe keine Ahnung, in welchem Maße sie daraus schöpfen, aber sie haben Experten aus aller Welt eingeflogen, um mitzuarbeiten und die eingereichten Ideen zu prüfen", fügte Ferguson hinzu.Bild 37 von 62 | Foto: REUTERSExperten sind skeptisch, ob das gemeine Fußvolk wirklich etwas zur Lösung des Problems beisteuern kann.Bild 38 von 62 | Foto: REUTERSVermutlich gehe es BP mit der Einbeziehung der Öffentlichkeit vor allem darum, "Kritik abzuwehren", meinte etwa Brennstoff-Professor Eric Smith von der Tulane University in New Orleans.Bild 39 von 62 | Foto: APDie Bohrinsel "Deepwater Horizon" war am 20. April im Golf von Mexiko explodiert.Bild 40 von 62 | Foto: REUTERSElf Arbeiter kamen ums Leben.Bild 41 von 62 | Foto: APSeither strömt das Öl ungehindert aus dem Bohrloch.Bild 42 von 62 | Foto: REUTERSIn Louisiana erreichte das Öl zuerst die Küste.Bild 43 von 62 | Foto: REUTERSMit riesigen Schutzwällen aus Sand ...Bild 44 von 62 | Foto: AP... versucht man dort, den Ölfilm in Schach zu halten ...Bild 45 von 62 | Foto: AP... und den Strand und die Küstenregion zu schützen.Bild 46 von 62 | Foto: REUTERSAber das gelingt nicht immer: ...Bild 47 von 62 | Foto: REUTERSDie Ölpest bedroht die Tier- und Pflanzenwelt der US-Golfküste und könnte neben Louisiana auch Mississippi, Alabama und Florida treffen.Bild 48 von 62 | Foto: APAn den Stränden werden immer öfter ...Bild 49 von 62 | Foto: dpa... verendete Fische angespült.Bild 50 von 62 | Foto: REUTERSUnd natürlich leiden die Vögel unter dem alles zuklebenden schwarzen Gold.Bild 51 von 62 | Foto: REUTERSDie ersten Bilder der unter einem Ölmantel hinsiechender Vögel gehen um die Welt.Bild 52 von 62 | Foto: APGanz abgesehen vom Imageschaden: ...Bild 53 von 62 | Foto: REUTERSDie Ölpest im Golf von Mexiko könnte BP noch teurer zu stehen kommen als erwartet.Bild 54 von 62 | Foto: APBislang habe die Bekämpfung der Katastrophe 350 Millionen Dollar verschlungen, teilte der Konzern mit.Bild 55 von 62 | Foto: REUTERSWelche Kompensationszahlungen darin bereits enthalten sind, wollte BP nicht angeben.Bild 56 von 62 | Foto: APKritiker bemängeln, dass am Ende auch hunderte Millionen Dollar nicht ausreichen, um die Folgeschäden zu beseitigen.Bild 57 von 62 | Foto: ReutersUnd BP mit seinen Milliarden-Gewinnen nur müde lächelt, angesicht der Höhe möglicher Kompensationszahlungen.Bild 58 von 62 | Foto: APDie Konsequenzen wären nicht auszudenken, sollten alle Versuche, das Ölloch zu verschließen, scheitern.Bild 59 von 62 | Foto: APZwar gehen die Entlastungsbohrungen im Meeresboden weiter, durch die das Ölleck zum Versiegen gebracht werden sollen.Bild 60 von 62 | Foto: APDoch bis es soweit ist, dürfte es noch mehr als zwei Monate dauern.Bild 61 von 62 | Foto: AP"Wir hoffen das Beste und rechnen mit dem Schlimmsten", fasst Louisianas Gouverneur Bobby Jindal die Stimmung zusammen.Bild 62 von 62 | Foto: dpa
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