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Montag, 28. September 2015

Das "Nu"-Projekt ist wieder da: Frauen - nackt und ohne Photoshop

Von Diana Sierpinski

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Die Menschen sind nicht so, wie es uns die Werbeindustrie weismachen will: (Foto: imago/Levine-Roberts)

Die Menschen sind nicht so, wie es uns die Werbeindustrie weismachen will:

Die Menschen sind nicht so, wie es uns die Werbeindustrie weismachen will:

Glatte, makellose Haut, ...

... straffe Pos, ...

... schlanke Linien und ...

... wohlgeformte Brüste entstehen am Computer.

Mit der Realität hat das nur wenig zu tun.

Matt Blum und Katy Kessler wollen nicht weniger, als unsere Vorstellung von Schönheit neu definieren.

Dafür hat das Paar aus Minneapolis ganz normale Frauen ...

... mit ihren ganz normalen Körpern vor die Kamera gebracht.

"Ich inszeniere nichts in meiner Arbeit - ich kreuze bloß bei den Models zu Hause auf, ...

... hänge eine Weile herum und ...

... fange dann an, zu fotografieren", erklärte Fotograf Blum im Kunstmagazin "art" seine Arbeit.

Alles begann 2005 mit der Idee, ...

... zu zeigen, wie schön jede Frau ist, ...

... jenseits vom mit Photoshop bearbeiteten Model-Körper.

Als das Künstlerpaar mit dem Projekt begonnen hat, gab es nichts Vergleichbares.

Blum wollte die unterschiedlichsten Frauen ...

... auf schöne Art fotografieren, ...

... mit Respekt, ...

... ohne sexuelle Untertöne.

Mittlerweile haben Hunderte Frauen für "The Nu Project" bei sich zu Hause die Hüllen fallen lassen.

Sie haben es zu dem gemacht, was es ist: ...

... authentisch, ...

... ehrlich, ...

... ... faszinierend und ...

... inspirierend.

Es wurde nichts beschönigt, ...

... nichts retuschiert.

Die Frauen tragen kein bis wenig Make-Up.

Sie zeigen einfach ihr wahres Ich.

Trotz Nacktheit posieren die meisten ...

... erstaunlich offen und ...

... selbstbewusst vor der Kamera.

"Es ist etwas sehr Mächtiges in Bildern, ...

... in denen Leute genug Selbstvertrauen und Vertrauen in dich haben, um dich mit einer Kamera in ihre Privatsphäre zu lassen", beschreibt Blum seine Werke.

Trotz vermeintlicher Makel ...

... strahlen die Frauen voller Lebensfreude und ...

... wirken mit sich und ...

... ihrem Körper zufrieden.

Die Fotografien zeigen Menschen, die mit sich selbst im Reinen sind und ...

... ihr Leben tatsächlich leben, statt darauf zu warten, dass irgendetwas passiert, erklärt Blum.

Das Verblüffende am "Nu"-Projekt ist, dass ...

... wir plötzlich begreifen, dass es ...

... den "ganz normalen" Frauenkörper gar nicht gibt.

Zu groß ist die Vielfalt, ...

... die am Ende das Schönste überhaupt ist.

Das Künstlerpaar sammelte auf einer Crowdfunding-Plattform genügend Geld, ...

... um seine Fotos zu veröffentlichen.

"Wir wollen die Frauen feiern, die uns die Tür geöffnet haben zu ihren Geschichten, ihrer Haut, ihren Narben."

Die beiden Bildbände können auf thenuproject.com bestellt werden.

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