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Attacke im Herzen von Washington: Furchtbare Bluttat erschüttert Marine-Basis

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Gegen 8.20 Uhr Ortszeit beginnt der Großalarm in Washington. Aus der Marinebasis im Südosten Washingtons wird eine Schießerei gemeldet, ... (Foto: AP)

Gegen 8.20 Uhr Ortszeit beginnt der Großalarm in Washington. Aus der Marinebasis im Südosten Washingtons wird eine Schießerei gemeldet, ...

Gegen 8.20 Uhr Ortszeit beginnt der Großalarm in Washington. Aus der Marinebasis im Südosten Washingtons wird eine Schießerei gemeldet, ...

... doch für die Sicherheitskräfte ist zunächst völlig unklar, was im Gebäude 197 des Navy Yard passiert. Amoklauf oder Anschlag?

Klar ist hingegen: Es herrschen furchtbare Zustände auf dem Gelände. Helikopter werden geschickt, sie retten dieses Opfer über einen Korb vom Dach und bringen diesen Mann in Sicherheit.

Ein Augenzeuge sagt später über den Todesschützen: "Wir bemerkten ihn am Ende des Ganges. Er zielte mit der Waffe auf uns und feuerte mindestens zwei oder drei Schüsse ab."

Vor dem Gebäude erzählt ein Mann, er habe gerade noch in einer Konferenz gesessen, als jemand schrie: "Das ist keine Übung! Los, los, los!" Spezialeinheiten erobern sich das Gelände zurück.

Stundenlang ist unklar, was sich abspielt, wie viele Täter es gibt und wie viele Menschen ihnen zum Opfer fallen.

Der Flugverkehr am nahegelegenen Reagan National Airport steht währenddessen stundenlang still.

Die Polizisten sind höchst angespannt, ...

... ständig werden Menschen aus dem Marinekomplex herausgeführt. Auf dem gesamten Areal am Anacostia River arbeiten mehr als 10.000 Menschen.

Vor Ort versuchen verzweifelte Menschen, Angehörige zu erreichen.

Bürgermeister Vincent Gray verkündet schließlich: Mindestens zwölf Tote hat es gegeben, ein Schütze ist tot und nach einem weiteren Verdächtigen wird gefahndet. Später stellt die Polizei klar, dass es vermutlich nur einen Täter gibt.

Zur gleichen Zeit läuft in Krankenhäusern die Versorgung von Verletzten, wie hier am George Washington University Hospital.

Menschen, die die Schießerei unbeschadet überstanden haben, liegen sich in einem provisorischen Notlager des Roten Kreuzes in den Armen.

Schließlich veröffentlicht die Polizei dieses Bild, das den Killer zeigt: Aaron Alexis, 34 Jahre alt, ein ziviler Angestellter des Militärs und früher selbst Soldat. Schon vor der grauenvollen Tat war er polizeibekannt.

Im September 2010 soll er wegen illegalen Waffengebrauchs festgenommen worden sein. 2004 zerschoss er wutentbrannt die Reifen eines geparkten Autos.

Wenige Stunden nach der Schießerei meldet sich US-Präsident Barack Obama zu Wort und verurteilt die feige Tat.

Er ordnet an, dass die Flaggen in der US-Hauptstadt bis zum Wochenende auf Halbmast gehängt werden.

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