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Kollegen und Fans trauern um "The Voice": Licht und Schatten im Leben von Whitney Houston

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Der Schock sitzt tief. (Foto: REUTERS)

Der Schock sitzt tief.

Der Schock sitzt tief.

Einen Tag vor der Grammy-Verleihung stirbt Whitney Houston, die "Queen of Pop".

"The Voice" wird nur 48 Jahre alt. Sie hinterlässt eine Tochter, Bobbi Kristina.

Die Soul- und Pop-Sängerin stirbt am Samstagnachmittag Ortszeit in einem Hotel im kalifornischen Beverly Hills.

Die Todesursache ist bisher unklar.

Nach CNN-Informationen setzte Houstons Freund, R&B-Sänger Ray-J, einen Notruf ab.

Als die Polizei in dem Hotel im vierten Stock eintrifft, liegt die Sängerin auf dem Boden. Alle Wiederbelebungsversuche sind vergeblich.

Hinweise auf ein Verbrechen gibt es laut Polizei nicht. "Wir untersuchen noch, aber auf dem ersten Blick weist nichts auf eine kriminelle Absicht hin", sagt ein Sprecher.

Die Organisatoren der Grammy-Verleihung am Sonntagabend planen eine Hommage-Veranstaltung für die verstorbene Sängerin. Jennifer Hudson soll zu Ehren von "The Voice" singen.

Whitney Houston stammte aus einer Musiker-Familie. Mutter Cissy (r.) war ein Gospel-Star, Sängerin Dionne Warwick ist ihre Cousine.

Houston selbst beginnt in ihrer Jugend als Model, wechselt aber bald ins Musikfach.

Ihre erfolgreichste Zeit hat Houston (hier mit Nelson Mandela) in den 80er und 90er Jahren.

Hits wie "Saving All My Love For You", "How will I know" und "I Wanna Dance With Somebody" machen sie zum Superstar.

Weltweit verkauft sie mehr als 170 Millionen Platten.

In den 1990er Jahren spielt sie in mehreren Filmen mit, darunter in "Bodyguard" an der Seite von Hollywoodstar Kevin Costner.

"I Will Always Love You", der Titelsong des Films, wird weltweit ein Hit.

Später macht Houston allerdings eher durch jahrelangen Ehekrach, Drogenprobleme ...

... und die Scheidung von ihrem gewalttätigen Ehemann, Soulsänger Bobby Brown, von sich reden.

Ihre Comeback-Tournee im Jahr 2010 sorgt für viele negative Schlagzeilen.

Zuschauer sind enttäuscht, weil die gewaltige Stimme, für die die Sängerin einst gelobt wurde, ihr immer wieder versagt.

Ein Teil der Europa-Tour wird wegen Krankheit abgesagt.

Mehrmals versucht Houston, von Marihuana, Crack und Kokain loszukommen, ...

... zuletzt im vergangenen Frühjahr.

Fans und Kollegen zeigen sich nach dem Tod der Sängerin fassungslos.

Soulsängerin Aretha Franklin, die Patentante Houstons, schreibt auf Twitter: "Ich kann einfach nicht darüber reden. Das ist so überwältigend und unglaublich." Sie könne nicht glauben, was da im Fernsehen läuft, so Franklin.

"Der Tod meiner Freundin bricht mir das Herz", schreibt Sängerin Mariah Carey. "Wir verloren eine weitere Legende. Wir werden sie vermissen", twittert Christina Aguilera. "Keine Worte! Nur Tränen", lautet die Botschaft Rihannas.

"Wir werden dich immer lieben, Whitney", schreibt Katy Perry. Sie sei am Boden zerstört. "Ruhe in Frieden". Komponist und Musikproduzent Quincy Jones bezeichnete Houston als einzigartige Sängerin. "Sie war ein echtes Original."

Der Bürgerrechtler Al Sharpton würdigt Whitney Houston als Ausnahmekünstlerin: "Sie brachte Musik auf ein ganz neues Niveau", sagt er CNN. "Sie war ein exzellenter Mensch, wirklich ein exzellenter Mensch."

US-Rekordtalkmaster Larry King vergleicht Whitney Houston mit Judy Garland. "Wenn sie gesungen hat, hat sie nicht nur gesungen, sondern den Song auch wirklich gefühlt."

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