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Montag, 27. März 2017

Viertgrößter Ozeanriese der Welt: "Norwegian Joy" wälzt sich über die Ems

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Sie ist das größte Schiff, das je auf der Meyer-Werft gebaut wurde -  und zugleich das viertgrößte Passagierschiff der Welt: die "Norwegian Joy". Nun ist sie auf dem Weg über die Ems in die Nordsee. Schon in der Nacht verlässt der Ozeanriese ... (Foto: dpa)

Sie ist das größte Schiff, das je auf der Meyer-Werft gebaut wurde - und zugleich das viertgrößte Passagierschiff der Welt: die "Norwegian Joy". Nun ist sie auf dem Weg über die Ems in die Nordsee. Schon in der Nacht verlässt der Ozeanriese ...

Sie ist das größte Schiff, das je auf der Meyer-Werft gebaut wurde - und zugleich das viertgrößte Passagierschiff der Welt: die "Norwegian Joy". Nun ist sie auf dem Weg über die Ems in die Nordsee. Schon in der Nacht verlässt der Ozeanriese ...

... die Dockschleuse auf der Meyer Werft in Papenburg. Bei dichtem Nebel nimmt das Schiff Kurs auf die Nordsee, vorbei an der Friesenbrücke in Weener, und ...

... vielen Schiff-Spottern, die ihre Chance nutzen und ein paar Fotos von dem 324 Meter langen und rund 41 Meter breiten Kreuzfahrtschiff aus nächster Nähe machen wollen.

Die "Norwegian Joy" ist das zwölfte Schiff, das die Meyer Werft für die US-Reederei Norwegian Cruise Line gebaut hat - im Frühjahr 2018 und ...

... im Herbst 2019 sollen zwei weitere folgen. Noch im August des vergangenen Jahres war von dem Passagierschiff ...

... nicht viel mehr zu erkennen als ein grobes Gerüst. In der Werft wurden zunächst die einzelnen Module aufgebaut - etwa für die Schiffskabinen oder ...

... den hinteren Teil des Luxusliners. Anfang des Jahres lag die "Norwegian Joy", die ursprünglich "Norwegian Bliss" heißen sollte, ...

... im überdachten Baudock der Werft in Papenburg. Seine Namensänderung verdankt das Schiff übrigens der Reederei, die sich für die Ausrichtung auf den asiatischen Markt entschieden hat. Ein wichtiger Schritt ...

... auf dem Weg zur Fertigstellung war bereits am 4. März unternommen worden, als der Ozeanriese ausgedockt und an die Ausrüstungspier verholt wurde. Dort erhielt er ...

... den letzten Feinschliff. Dazu gehörte auch der riesige Schornstein, der ...

... mit Baukränen auf das Passagierschiff montiert wurde. Noch während der Überfahrt nach Eemshaven wird übrigens weiter an Bord gearbeitet. Laut NDR sind täglich bis zu 2000 Mitarbeiter im Einsatz, ...

... um den Innenausbau des Luxusliners bis zum Übergabetermin Ende April fertigzustellen. Einen großen Vorteil hat die Arbeit an der "Norwegian Joy" für die Arbeiter auf jeden Fall: ...

... Die Aussicht aus den Kabinen dürfte kaum besser sein. Bis zum frühen Nachmittag sollte das Emssperrwerk passiert sein - im niederländischen Eemshaven wird es erst am Abend erwartet. Seinen 4200 Passagieren bietet die "Norwegian Joy" ...

... übrigens allen erdenklichen Luxus. Laut Reederei gibt es sogar die weltweit erste Gokart-Rennstrecke auf einem Kreuzfahrtschiff. Aber auch an die Zocker wurde gedacht: ...

... Sie können im schiffseigenen Casino auch den letzten Cent ihres Urlaubsbudgets auf den Kopf hauen. Trotz aller Annehmlichkeiten sorgt die Überführung der "Norwegian Joy" aber nicht bei jedem für Euphorie. Umweltschützer beklagen, ...

... dass Kreuzfahrtschiffe wie die "Norwegian Joy" noch immer mit Schweröl angetrieben werden - obwohl dies gar nicht mehr notwendig wäre. Laut Bundesumweltamt täte es auch gewöhnlicher "Straßendiesel". Wer künftig an Bord des Schiffes über die Ozeane schippert, ...

... hinterlässt also einen recht desaströsen ökologischen Fußabdruck. Trotzdem: Im Sommer soll der Luxusliner in China getauft werden und von dort aus in See stechen. Heimathäfen werden Schanghai und Peking sein. (jug/dpa)

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