Meister des Porträts: Otto-Dix-Ausstellung in Stuttgart
Bilderserien
"Ich möchte nicht viel Worte machen: Ein Künstler bildet, redet nicht!" (Im Bild: die Tänzerin Anita Berber, 1925)Bild 1 von 29 Dies sagte Otto Dix anlässlich der Verleihung der Ehrenbürgerwürde in seiner Heimatstadt Gera. (Altes Liebespaar)Bild 2 von 29 Treu dieser Worte hinterließ der deutsche Maler nach seinem Tod 1969 im Alter von 78 Jahren ... (Juwelier Krall, 1923)Bild 3 von 29 ... mehr als 6000 Skizzen und Zeichnungen. (Große Kreuzaufrichtung)Bild 4 von 29 Die nach Museumsangaben "weltweit bedeutendste" Sammlung von Dix' Werk befindet sich im Kunstmuseum Stuttgart. (Der Salon, 1921)Bild 5 von 29 Dort wurde die Ausstellung "Getroffen. Otto Dix und die Kunst des Porträts" eröffnet. (Dix' Eltern, 1921)Bild 6 von 29 Dix entdeckte früh seine Leidenschaft - das Malen und Zeichnen. (Die Journalistin Sylvia von Harden, 1926)Bild 7 von 29 Nach dem Schulabschluss besuchte er von 1910 bis 1914 die Kunstgewerbeschule in Dresden. (Die Skatspieler, 1920)Bild 8 von 29 Im Ersten Weltkrieg meldete er sich freiwillig zum Kriegsdienst. (Der Krieg, 1929/30)Bild 9 von 29 Das Grauen des Krieges ist eines der wiederkehrende Motive seiner Werke. (Der wilde Mann, 1915-1916)Bild 10 von 29 In den Kriegsbildern verarbeitet er seine Erlebnisse als Soldat im Ersten Weltkrieg. (Selbstbildnis als Soldat, 1914)Bild 11 von 29 Seine Porträts zeigen seine stilistische Vielfalt (Dix' Sohn Ursus, 1931), ...Bild 12 von 29 ... die in der Ausstellung in Stuttgart im Vergleich mit anderen Malern, wie hier mit Lucas Cranach (Christiane Eulenau, 1534) ...Bild 13 von 29 ... und mit Karl Hubbuch (Lissy, 1930/1932) betont wird.Bild 14 von 29 Nach dem Krieg studierte Dix an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Dresden ... (Schauspieler Heinrich George, 1932)Bild 15 von 29 ... und war ab 1922 Meisterschüler an der Düsseldorfer Kunstakademie. (Blonder Halbakt, 1932)Bild 16 von 29 In den 1920er Jahren heiratete der Maler Martha Koch ...Bild 17 von 29 ... und wurde Vater von drei Kindern. (Familienbildnis, 1925)Bild 18 von 29 Zeitweilig übernahm er eine Professur für Malerei an der Kunstakademie Dresden. (Bildnis der Tänzerin Tamara Danischewski, 1933)Bild 19 von 29 Er war einer der ersten Kunstprofessoren, den die Nationalsozialisten 1933 entließen. (Der Heilige Christophorus IV, 1939)Bild 20 von 29 Im Dritten Reich wurden seine Bilder als "entartet" bezeichnet und aus deutschen Museen beschlagnahmt.Bild 21 von 29 Die Nationalsozialisten verbrannten einige seiner Werke oder verkauften sie.Bild 22 von 29 Dix ging in Südwestdeutschland in die "innere Emigration". (Selbstbildnis des Künstlers, 1913)Bild 23 von 29 Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss sich Dix weder dem künstlerischen Mainstream in der DDR noch dem in der Bundesrepublik Deutschland an (Drei Weiber, 1926), ...Bild 24 von 29 ... erhielt aber dennoch in beiden Staaten viele Preise, u.a. den Martin-Andersen-Nexö-Preis in Dresden und den Alfred-Lichtwark-Preis in Hamburg. (Prager Straße, 1923)Bild 25 von 29 Dix bezeichnete sich als Erfinder der "neuen Sachlichkeit", ... (Künstler und Muse)Bild 26 von 29 ... eines Malstils, der vom schonungslosen und kritischen Blick auf die Realität geprägt ist. (Sphinx)Bild 27 von 29 Zugleich experimentierte er mit kubistischen, futuristischen und dadaistischen Formen. (Der Krieg)Bild 28 von 29 Otto Dix' Werk ist bis zum 8. April 2008 im Kunstmuseum Stuttgart ausgestellt. (Selbstbildnis, 1942)Bild 29 von 29
Meister des PorträtsOtto-Dix-Ausstellung in Stuttgart