Blutiges Karfreitags-Ritual : Philippiner lassen sich ans Kreuz nageln
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Auf den Philippinen ereignet sich am Karfreitag in vielen Ortschaften alljährlich ein bizarres Ritual.Bild 1 von 23 | Foto: AP
Szenen, die direkt aus der Bibel stammen könnten.Bild 2 von 23 | Foto: AP
Menschen werden ausgepeitscht, ...Bild 3 von 23 | Foto: AP
... mit schweren Kreuzen durch die Straßen getrieben, ...Bild 4 von 23 | Foto: AP
... und anschließend daran angebunden und aufgestellt.Bild 5 von 23 | Foto: REUTERS
Tiefgläubige Katholiken empfinden die Hinrichtung Jesu Christi nach, indem sie sich ans Kreuz nageln lassen. Mehr als 30 Personen vollzogen den Brauch in diesem Jahr.Bild 6 von 23 | Foto: REUTERS
Dicke Nägel lassen sie sich durch Hände, ...Bild 7 von 23 | Foto: REUTERS
... und Füße schlagen.Bild 8 von 23 | Foto: REUTERS
Danach hängen sie mehrere Minuten am Kreuz. Nach eigenen Angaben wollen die Philippiner damit Sühne oder Dankbarkeit zum Ausdruck bringen.Bild 9 von 23 | Foto: AP
In den Provinzen Pampanga and Bulacan nördlich von Manila hat das Ritual jahrelange Tradition und ist inzwischen ein Touristenspektakel geworden. Etwa 30.000 Besucher wurden dieses Jahr erwartet.Bild 10 von 23 | Foto: REUTERS
Auch die Folter Jesu Christi vor der Kreuzigung wird alljährlich nachempfunden. Zum vierten Mal spielt dieser Regierungs-Angestellte die Rolle des Heilands.Bild 11 von 23 | Foto: REUTERS
Peiniger im traditionellen Römergewand quälen den Darsteller mit Peitschenhieben, Tritten und Fesseln.Bild 12 von 23 | Foto: REUTERS
Andere Einheimische geißeln sich selbst. Sie peitschen ihre Körper so lange, bis sie bluten.Bild 13 von 23 | Foto: REUTERS
Die katholische Kirche verurteilt die Rituale auf den Phillppinen, kann jedoch nichts tun, um sie zu unterbinden.Bild 14 von 23 | Foto: REUTERS
"Das ist das Schmerzhafteste, was ich je getan habe", sagte ein 36-jähriger Selbst-Geißeler. "Aber es ist für den Herrn und es ist meine Buße."Bild 15 von 23 | Foto: REUTERS
Unter den Teilnehmern ist auch die 19 Jahre alte Maria Wendelyn Pedrosa, die sich dieses Jahr bereits zum fünften Mal kreuzigen ließ.Bild 16 von 23 | Foto: dpa
Sie hat dabei nach eigenen Angaben Visionen von Jesus und Engeln.Bild 17 von 23 | Foto: REUTERS
Die Veranstalter beteuern, dass die Teilnehmer nur nach strikter Kontrolle zugelassen werden. 1997 hatte sich zu ihrem Entsetzen ein Japaner eingeschlichen, der sich bei der Kreuzigung heimlich für einen Pornostreifen filmen ließ.Bild 18 von 23 | Foto: AP
Auch ein australischer Komiker ließ sich einmal für eine Fernsehsendung ans Kreuz nageln.Bild 19 von 23 | Foto: dpa
Um derartige Fälle zu unterbinden, waren Ausländer nach Angaben der Tourismusbehörden in diesem Jahr von den Ritualen ausgeschlossen.Bild 20 von 23 | Foto: AP
Für die Philippiner ist der Brauch blutiger Ernst. Viele müssen nach den Kreuzigungen mit Schmerztabletten versorgt und medizinisch behandelt werden.Bild 21 von 23 | Foto: AP
Trotzdem unterzieht sich ein großer Teil der Gläubigen jedes Jahr aufs Neue der Prozedur.Bild 22 von 23 | Foto: REUTERS
85 Prozent der philippinischen Bevölkerung ist katholisch. "Die Menschen verlieren die Ehrfucht vor Gott", sagt ein Bauarbeiter, der sich zum fünften mal kreuzigen ließ. "Ich hoffe, dass mein Opfer der Menschheit hilft". (Text: Robert Meyer mit Material von dpa)Bild 23 von 23 | Foto: REUTERS
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