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Angela Merkel: Chronik der Veränderung

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2000: Kleider machen Karriere? Nicht im Fall Angela Merkel möchte man sagen. Zunächst wird die am 10. April in Essen zur CDU-Vorsitzende gewählte Merkel wegen ihrer platten Frisur und unförmig sitzender Kostüme nicht selten von den Medien verspottet. (Foto: ASSOCIATED PRESS)

2000: Kleider machen Karriere? Nicht im Fall Angela Merkel möchte man sagen. Zunächst wird die am 10. April in Essen zur CDU-Vorsitzende gewählte Merkel wegen ihrer platten Frisur und unförmig sitzender Kostüme nicht selten von den Medien verspottet.

2000: Kleider machen Karriere? Nicht im Fall Angela Merkel möchte man sagen. Zunächst wird die am 10. April in Essen zur CDU-Vorsitzende gewählte Merkel wegen ihrer platten Frisur und unförmig sitzender Kostüme nicht selten von den Medien verspottet.

2001: Doch das stört sie nicht. Leistung geht auch ohne Styling. Gut gelaunt erscheint sie am 15. Oktober zu einem Fototermin in der CDU-Parteizentrale in Berlin.

2002: Außerdem zeigt sie oft Mut zur Farbe. Es gibt wenige Töne, die Angela Merkel nicht trägt, wie hier am 17. Juli im Zoo von Hannover. Ihrem "Patenkind", dem Brillenpinguinbaby Helmut, gefällt's.

2003: Angela Merkel kennt nicht nur zweiteilige Kostüme. Zu besonderen Festivitäten, wie den Bayreuther Festspielen am 25. Juli, zeigt sich die CDU-Vorsitzende äußerst weiblich in einem glänzenden türkisen Ballkleid.

2004: Ein keckes Lachen am 5. Dezember auf der Klausurtagung in Düsseldorf, leichtes Make-up, eine trendige Bluse unter einem halbgeöffneten Jackett: Angela Merkel ist zunehmend flott unterwegs.

2005: Viel wird im Laufe der Jahre über Angela Merkels Frisur geschrieben. So auch 2005, als die Politikerin ihrem bisherigen Topfschnitt endgültig Aufnimmerwiedersehen sagt.

2006: Merkel wirkt mit ihrem Bobschnitt fortan dynamischer und angriffslustiger, wie bei der Bundestagsdebatte zur Europapolitik am 11. Mai. Das meint zumindest Udo Walz, der ihr die Haare schneidet.

2007: Die Kostüme werden feiner und edler, ähneln einander allerdings auch immer. Hier auf dem EU-Afrika-Gipfel am 8. Dezember in Lissabon.

2008: Die Bundeskanzlerin trägt zumeist Jacketts mit vier Knöpfen. Die Blazer schneidet ihr eine Hamburger Modedesignerin auf den Leib, eine Visagistin hilft beim Make-up. Und Udo Walz frisiert sie bis heute.

2009: Was sich ändert, sind die Farben. Hier glänzt Merkel neben Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy am 18. Dezember in Kopenhagen.

2010: Im Laufe von zehn Jahren ist Angela Merkel zumindest optisch eine andere geworden...

2012: Merkel geht auf Augenhöhe mit dem Volk. Sie bringt die amerikanische Tradition der Town-Hall-Meetings mit dem Bürgerdialog nach Deutschland. (Text: Julia Kreutziger)

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