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Montag, 02. Mai 2011

Über Kontinente hinweg: Die Blutspur von Al-Kaida

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26. Februar 1993: Eine Bombe, die in der Tiefgarage des New Yorker World Trade Centers explodiert, tötet sechs Menschen. (Foto: ASSOCIATED PRESS)

26. Februar 1993: Eine Bombe, die in der Tiefgarage des New Yorker World Trade Centers explodiert, tötet sechs Menschen.

26. Februar 1993: Eine Bombe, die in der Tiefgarage des New Yorker World Trade Centers explodiert, tötet sechs Menschen.

Ziel war es, die beiden Türme des World Trade Centers zum Einsturz zu bringen.

7. August 1998: Anschläge auf die US-Botschaften in Nairobi (Kenia) ...

... und Daressalam (Tansania). Es sterben 224 Menschen, mehrere Tausend werden verletzt.

12. Oktober 2000: Sprengstoff reißt ein neun mal zwölf Meter großes Loch in das US-Kriegsschiff USS Cole, das in der jemenitischen Hafenstadt Aden festgemacht hatte.

17 Menschen kommen ums Leben, 39 werden verletzt.

11. September 2001: Zwei entführte Flugzeuge werden in die Türme des New Yorker World Trade Centers gelenkt und explodieren dort.

Die Türme stürzen ein. Gut 17.000 Menschen konnten noch aus den brennenden Gebäuden evakuiert werden.

Ein weiteres Flugzeug kracht in Washington D.C. ins Pentagon.

Die vierte Maschine verfehlt ihr Anschlagsziel - wahrscheinlich ebenfalls in Washington D.C. - und stürzt über Pennsylvania ab.

Bei den Anschlägen sterben mehr als 3000 Menschen. Die Zahl der Verletzten übersteigt die 6000.

11. April 2002: Bei einem Anschlag auf die Synagoge der tunesischen Insel Djerba werden 21 Menschen getötet, unter ihnen 14 deutsche Touristen.

Ein Lastwagen, mit 5000 Litern Flüssiggas beladen, war gegen die Synagoge gefahren und explodiert.

12. Oktober 2002: Bei einem Doppelanschlag auf Nachtclubs der indonesischen Urlaubsinsel Bali sterben 202 Menschen, unter ihnen sechs Deutsche und mehr als 80 Australier.

Für die Attentate wird die Al-Kaida-nahe radikalislamische Gruppe Jemaah Islamiyah (JI) verantwortlich gemacht.

28. November 2002: Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Hotel im kenianischen Mombasa sterben 18 Menschen. Fast zur gleichen Zeit zielen zwei Raketen auf ein mit 261 Menschen besetztes israelisches Charterflugzeug, das von Mombasa aus startet. Die Raketen verfehlen ihr Ziel.

12. Mai 2003: Bei Serienanschlägen auf Wohngebiete westlicher Ausländer in der saudiarabischen Hauptstadt Riad sterben 35 Menschen, 194 werden verletzt.

16. Mai 2003: Bei einer Anschlagsserie mit fünf gleichzeitig gezündeten Sprengsätzen werden im marokkanischen Casablanca 45 Menschen getötet.

Die Anschläge treffen Einrichtungen, die überwiegend von Juden und westlichen Ausländern besucht werden.

15. und 20. November 2003: Bei einer Serie von Selbstmordanschlägen werden in Istanbul 62 Menschen getötet.

Ziel ist neben zwei Synagogen ...

... und dem Konsulat der britischen Regierung ...

... eine Filiale der britischen Großbank HSBC.

11. März 2004: Bei Anschlägen auf vier Pendlerzüge in Madrid sterben 191 Menschen, ...

... gut 2000 werden verletzt.

Drei Bomben werden entschärft. Eine davon hätte den Bahnhof Madrid Atocha komplett zerstören können.

9. September 2004: Bei einem Anschlag auf die australische Botschaft in der indonesischen Hauptstadt Jakarta sterben neun Menschen, 182 werden verletzt. Zu dem Attentat bekennt sich die Al-Kaida-nahe Gruppe Jemaah Islamiyah.

7. Juli 2005: Bei einer Anschlagsserie in Bussen ...

... und U-Bahnen in der britischen Hauptstadt London reißen vier Selbstmordattentäter 52 Menschen mit in den Tod, ...

... 700 werden teils schwer verletzt.

23. Juli 2005: Im ägyptischen Badeort Scharm el Scheich sterben bei Anschlägen 68 Menschen, ...

... unter ihnen auch westliche Touristen.

24. April 2006: Bei einem Dreifach-Anschlag im ägyptischen Urlaubsort Dahab kommen 20 Menschen ums Leben, darunter auch ein Kind aus Deutschland.

11. Dezember 2007: 41 Menschen sterben bei zwei Anschlägen in der algerischen Hauptstadt Algier.

Einer der Anschläge wird nahe des Sitzes des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR verübt. 17 UN-Mitarbeiter finden den Tod.

20. September 2008: Bei einem Selbstmordanschlag auf das Marriott-Hotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad kommen 60 Menschen ums Leben.

25. Dezember 2009: Auf dem Flug von Amsterdam nach Detroit versucht der Nigerianer Umar Faruk Abdulmutallab, Sprengstoff zu zünden, den er an seinem Körper befestigt hat. Er verletzt sich dabei selbst und wird von Insassen der Maschine überwältigt.

1. Mai 2010: Am New Yorker Times Square wird eine Autobombe entschärft. Wegen eines fehlerhaften Zünders war es nicht zu einer Explosion, sondern nur zu Rauchentwicklung gekommen. Der Anschlagsversuch steht in enger Verbindung zu den radikalislamischen Taliban.

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