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Tagelanges Flächenbombardement: Die Luftangriffe auf Dresden

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Dresden im Jahr 1945. (Foto: dpa)

Dresden im Jahr 1945.

Dresden im Jahr 1945.

Die einst so reizvolle Barockstadt ist ein Trümmerhaufen.

Kaum ein Stein steht noch auf dem anderen.

Die Altstadt ist niedergebrannt.

Die Sophienkirche, der Zwinger, die Frauenkirche, das Dresdner Schloss: zerstört.

Die schweren Verwüstungen sind das Resultat von Luftangriffen, die die britische Royal Air Force und die United States Army Air Forces vor allem zwischen dem 13. und dem 15. Februar 1945 fliegen.

Die Alliierten benutzen B-17 und Lancaster-Bomber, um die tödliche Fracht abzuwerfen.

Die Hauptangriffe beginnen am 13. Februar gegen 22 Uhr und enden am Mittag des 15. Februar.

Es ist ein Flächenbombardement.

Schnell stehen weite Teile der Dresdner Innenstadt in Flammen.

Die Menschen am Boden sind überrascht.

Dresden hat nur wenige Luftschutzräume.

Und so liegen nach den Explosionen tausende Leichen auf den Straßen.

Neueren Forschungen zufolge sterben bis zu 25.000 Menschen im Bombenhagel.

Unter ihnen sind viele Flüchtlinge.

Für die Stadt folgen lange, harte Jahre des Wiederaufbaus.

Bis heute ist der Sinn dieser Angriffe umstritten. Waren sie militärisch notwendig, um die Moral zu brechen und die Infrastruktur Nazi-Deutschlands zu vernichten?

Oder waren sie wegen der zivilen Opfer ein Kriegsverbrechen?

Klar ist jedoch: Sie waren eine Antwort auf den von Deutschland entfesselten Krieg, ...

... der mehr als 50 Millionen Menschen das Leben kostete ...

... und der mit unzähligen deutschen Kriegsverbrechen einherging, die bis heute jegliches Vorstellungsvermögen übersteigen.

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