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Montag, 08. Oktober 2012

Top10 Spitzenverdiener im Bundestag: Sie kassieren am meisten

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In Deutschland ist eine aufgeregte Debatte entbrannt. In der Kritik stehen Bundestagsabgeordnete, die ihre Diäten durch hohe Nebeneinkünfte aufpolieren. (Foto: picture-alliance/ dpa/dpaweb)

In Deutschland ist eine aufgeregte Debatte entbrannt. In der Kritik stehen Bundestagsabgeordnete, die ihre Diäten durch hohe Nebeneinkünfte aufpolieren.

In Deutschland ist eine aufgeregte Debatte entbrannt. In der Kritik stehen Bundestagsabgeordnete, die ihre Diäten durch hohe Nebeneinkünfte aufpolieren.

Im Reichstagsgebäude sitzen 620 Abgeordnete. Ein "normaler" Abgeordneter verdient derzeit 7960 Euro im Monat.

2013 steigen die Diäten auf 8252 Euro. Gar nicht so übel eigentlich, doch vielen Politikern ist das nicht genug. Neben ihrer Tätigkeit im Parlament ...

... verdienen sie sich noch ein paar Euro dazu. Beliebt sind vor allem Tätigkeiten als Berater und Redner. Diese Politiker sind laut der Internetplattform abgeordnetenwatch.de die Spitzenverdiener im Deutschen Bundestag. Auf Platz zehn: ...

... Michael Fuchs. Der CDU-Mann aus Koblenz hat seit Beginn der Legislaturperiode im Herbst 2009 neben seinem Bundestags-Gehalt mindestens 155.500 Euro nebenher dazu verdient.

Den neunten Platz belegt Patrick Döring. Die Nebeneinkünfte des FDP-Generalsekretärs liegen bei 185.400 Euro. Auf Platz acht: ...

... Norbert Schindler, der seit 1994 für die Union im Bundestag sitzt und seit Herbst 2009 immerhin auf 211.000 Euro kommt. Abgeordnetenwatch weist daraufhin, dass es sich um Mindestbeträge handelt. Tatsächlich lägen die Einkünfte noch weit höher. Das gilt auch für Schindlers Parteikollegen ...

... Franz-Josef Holzenkamp - Platz sieben - mit mindestens 213.000 Euro hinzuverdienten Euro.

CDU-Mitglied ist auch der sechstplatzierte Peter Wichtel, dessen Nebeneinkünfte bei 218.740 Euro liegen.

Erwischt! Frank Steffel - natürlich aus der CDU - sitzt erst seit 2009 im Bundestag, war aber auch außerhalb des Parlaments nicht untätig. Nebenher verdiente er 288.000 Euro dazu.

Platz vier belegt Rudolf Henke, ebenfalls aus der CDU, mit mindestens 315.000 Euro. Und jetzt kommt ein Urgestein: ...

... Heinz Riesenhuber (CDU) sitzt seit 1976 im Bundestag. Seitdem sammelte er offenbar viele Kontakte. Seine Nebeneinkünfte betragen nicht weniger als 380.000 Euro. Zweiter ist ...

... Michael Glos (CSU). Er, der in der Großen Koalition noch Wirtschaftsminister war, hat auch ordentlich was im Koffer. Seit 2009 kassierte er neben seinen Diäten 546.000 Euro. Und wird's jetzt spannend?

Nein, eigentlich nicht. Aber eine Überraschung gibt es. Der Spitzenreiter kommt nicht aus einer der Unionsparteien. Mit mindestens 698.945 Euro ...

... führt Peer Steinbrück die Liste an. Der Kandidat hat ein Problem. Als Bundeskanzler dürfte er gar nichts mehr hinzuverdienen. Denn für das höchste Amt im Bundestag gilt der Grundsatz der Unvereinbarkeit.

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