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Obamas letzte Dienstreise nach Europa: "The Beast" rollt durch Berlin

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Da ist sie, die legendäre Limousine des US-Präsidenten. (Foto: dpa)

Da ist sie, die legendäre Limousine des US-Präsidenten.

Da ist sie, die legendäre Limousine des US-Präsidenten.

"The Beast" rollt durch die Straßen von Berlin.

Ihr wichtigster Insasse: Barack Obama, auf seiner letzten Dienstreise in Deutschland.

Kurz zuvor, um 17.51 Uhr am Mittwochabend, war seine Air Force One in Tegel gelandet.

Frisch aus Athen kommend, ...

... wo der US-Demokrat zuvor in einer Rede die Errungenschaften der Demokratie gepriesen hatte.

In Berlin wird er feierlich begrüßt.

Am Flughafen erwarten ihn Vertreter der Bundesregierung und der US-Botschaft ...

... und ein Ehrenspalier der Bundeswehr.

Nun bleibt er bis Freitag in Berlin, der Stadt, in der er schon als Präsidentschaftskandidat 2008 unter dem Jubel Zehntausender an der Siegessäule eine Rede gehalten hatte.

An einem heißen Tag im Juni 2013 sprach er dann als Präsident vor dem Brandenburger Tor.

Auch jetzt, bei seiner zweiten Rückkehr als Präsident, gleicht die deutsche Hauptstadt einer Festung.

Gullys sind versiegelt, ...

... der Innenstadtbereich weitgehend gesperrt.

Rund um den Reichstag, das Adlon und das Holocaust-Mahnmal gibt es drei Tage lang für Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger kaum ein Durchkommen.

Selbst die S-Bahn ist betroffen.

5000 Polizisten sind im Einsatz, ...

... außerdem Scharfschützen und besondere Polizeiboote auf der Spree.

In Berlin trifft sich Obama gleich mehrere Male mit Angela Merkel, von der er sagt: ...

... "Mit ihr habe ich wahrscheinlich am engsten zusammengearbeitet."

Schon am Mittwochabend kommen sie zu einem Vier-Augen-Gespräch zusammen.

Drei Stunden sitzen sie im Hotel Adlon zusammen.

Worüber sie sprechen, dringt nicht nach außen.

Und doch ist die Botschaft klar: ...

... Die USA bleiben ein wichtiger Partner für Deutschland, selbst wenn demnächst Donald Trump ins Weiße Haus einzieht.

Am Donnerstagnachmittag treffen sich Obama und Merkel erneut. Die Themen: ...

... der Umgang mit Russlands Präsident Waldimir Putin, die Ukraine-Krise, der Kampf gegen den Terror und die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen.

Mediale Aufmerksamkeit erhält jedoch vor allem der Kaffeebecher des US-Präsidenten.

Um 19 Uhr erwartet Obama noch ein Abendessen im Kanzleramt, an dem herausragende Persönlichkeiten teilnehmen sollen, "die auf ihre ganz eigene Art zur transatlantischen Zusammenarbeit beitragen", so Regierungssprecher Steffen Seibert.

Freitagfrüh gibt es noch ein Spitzentreffen von Merkel und Obama mit europäischen Staats- und Regierungschefs.

Am Mittag fliegt Obama dann weiter nach Peru.

Und Berlin muss sich darauf einstellen: Der nächste US-Präsident, der hierhin reist, wird vermutlich Donald Trump heißen.

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