Tausende Drahtesel pro Tag: Deutschlands größte Fahrradfabrik
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Vor 90 Jahren gründete Heinrich Kalkhoff ein Unternehmen, das zunächst mit Fahrradreifen handelte, dann gebrauchte Räder anbot und später neue Räder fertigte. 1985 gab die Familie Kalkhoff die Marke ab, die heute zu Derby Cycle gehört.Bild 1 von 37 | Foto: Alexander KlementDerby Cycle ist Deutschlands größter Fahrradhersteller. An den Standorten Cloppenburg (Foto) und Quakenbrück stellen rund 600 Menschen pro Tag bis zu 3500 Fahrräder her.Bild 2 von 37 | Foto: Alexander KlementBei so vielen Fahrrädern denkt man zwangsläufig an Fertigungsstraßen mit viel Output und wenig Handarbeit, bis das fertige Produkt präsentiert wird. Doch die Realität sieht ganz anders aus.Bild 3 von 37 | Foto: Alexander KlementBevor ein neues Fahrrad in Serie geht, entwerfen die Produktmanager der einzelnen Marken, die bei Derby Cycle beheimatet sind, die Modelle. Diese werden zunächst am PC umgesetzt, ...Bild 4 von 37 | Foto: Derby Cycle... bevor im Musterbau die Entwürfe in die Realität transferiert werden.Bild 5 von 37 | Foto: Alexander KlementDie Produktmanager stellen die einzelnen Komponenten wie Rahmen ...Bild 6 von 37 | Foto: Alexander Klement... Laufräder ...Bild 7 von 37 | Foto: Alexander Klement... Schaltung und viele weitere Baugruppen zusammen.Bild 8 von 37 | Foto: Alexander KlementIm hauseigenen Prüflabor werden sowohl die Gesamträder als auch die Einzelkomponenten strengen Dauerbelastungstests unterzogen.Bild 9 von 37 | Foto: Alexander KlementHier werden sämtliche Testanforderungen der DIN, DIN+ und EN-Normen abgebildet.Bild 10 von 37 | Foto: Alexander KlementAlle Teile werden den Normen entsprechend und nach der noch strengeren Hausnorm geprüft.Bild 11 von 37 | Foto: Alexander KlementGetestet werden Funktion, Sicherheit und Langlebigkeit.Bild 12 von 37 | Foto: Alexander KlementErst dann kommen die Komponenten in der Serienproduktion zum Einsatz.Bild 13 von 37 | Foto: Alexander KlementIn riesigen Hallen werden Komponenten im Wert von rund 16 Millionen Euro gelagert.Bild 14 von 37 | Foto: Alexander KlementDie meisten Teile kommen jedoch "just in time" am Tag der Produktion an und werden direkt verbaut.Bild 15 von 37 | Foto: Alexander KlementObwohl die Rohrahmen seit 2002 nicht mehr in Deutschland produziert werden, wird jeder einzelne Rahmen hier vermessen ...Bild 16 von 37 | Foto: Alexander Klement... und gerichtet. Da rund 90 Prozent der Wertschöpfung in Deutschland erfolgen, bezeichnet das Unternehmen seine Fahrräder als "Made in Germany".Bild 17 von 37 | Foto: Alexander KlementDie Lackierung der Teile erfolgt automatisiert und wird per Hand überprüft und nachgebessert. Es kommen ausschließlich wasserlösliche Lacke zum Einsatz. Die Lackierung besteht aus Grundierung, Decklack und Oberflächenversiegelung.Bild 18 von 37 | Foto: Derby CycleDurch eine Pulverbeschichtung wird der Rahmen besser gegen Beschädigungen geschützt.Bild 19 von 37 | Foto: Derby CycleIm Durchschnitt werden neun Dekore pro Rahmen eingesetzt. Inzwischen werden bei mehr als 80 Prozent der Rahmen Unterlackdekore verwendet.Bild 20 von 37 | Foto: Derby CycleDie Laufräder werden nicht als Lagerartikel vorproduziert, sondern individuell für den einzelnen Produktionsauftrag hergestellt.Bild 21 von 37 | Foto: Alexander KlementBei einer maximalen Produktionskapazität von 400.000 Rädern pro Jahr werden 800.000 Laufräder produziert.Bild 22 von 37 | Foto: Alexander KlementWährend das Einspeichen von einer Maschine übernommen wird, ist beim Einziehen in die Felge eine helfende menschliche Hand nötig.Bild 23 von 37 | Foto: Alexander KlementDas Zentrieren geht wieder voll automatisch. Durch den Einsatz von Hohlkammerfelgen hat sich die Stabilität wesentlich verbessert. Die berüchtigte "Acht" kommt nur noch selten vor. Allerdings hat die Stabilität ihren Preis: ein höheres Gewicht.Bild 24 von 37 | Foto: Alexander KlementFür die anschließende Refenmontage sind drei zentrale Arbeitsschritte nötig: ...Bild 25 von 37 | Foto: Alexander KlementErst wird das Felgenband aufgebracht, dann der Schlauch und anschließend der Mantel aufgezogen.Bild 26 von 37 | Foto: Alexander KlementZur gleichen Zeit werden die Gabeln mit den Rahmen verbunden, ...Bild 27 von 37 | Foto: Alexander Klement... die Züge im oder am Rahmen verlegt, ...Bild 28 von 37 | Foto: Alexander Klement... die Lenker montiert, ...Bild 29 von 37 | Foto: Alexander Klement... Vorbau und Lenker mit dem Rahmen verbunden, ...Bild 30 von 37 | Foto: Alexander Klement... die Gepäckträger mit Rücklicht montiert, ...Bild 31 von 37 | Foto: Alexander Klement... die Ketten auf die richtige Länge gebracht, ...Bild 32 von 37 | Foto: Alexander Klement... Sattel und Sattelstützen zusammengefügt, ...Bild 33 von 37 | Foto: Alexander Klement... bis dann alle vorbereiteten Teile und Baugruppen in der Endmontage zusammengesetzt werden.Bild 34 von 37 | Foto: Alexander KlementHier findet auch abschließend die Endkontrolle statt. Wenn alles passt, ...Bild 35 von 37 | Foto: Alexander Klement... wird das Rad direkt verpackt und zum Versand an den Händler vorbereitet.Bild 36 von 37 | Foto: Alexander KlementWenn dann noch Zeit bleibt, dürfen sich die Entwickler abseits des Mainstreams auch mal austoben. (Text: Alexander Klement, Fotos: Klement, Derby Cycle)Bild 37 von 37 | Foto: Alexander Klement
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