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Die Bundesliga in Wort und Witz: "Man muss nicht den sterbenden Schwan markieren"

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FSV Mainz 05  - FC Schalke 04 2:1 (1:0) (Foto: imago/Team 2)

FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 2:1 (1:0)

FSV Mainz 05 - FC Schalke 04 2:1 (1:0)

"Die ersten zehn Minuten gingen so ab, da dachte ich mir, wir können uns noch auf schöne Minuten einstellen, wenn das so weitergeht. Wir haben aber nur ein Tor zugelassen und alles andere verteidigt. Das ist das größte Kompliment, das ich meiner Mannschaft machen kann." Mainz-Coach Martin Schmidt, nicht unzufrieden.

"Wir schauen mal, was rauskommt. Aber wir wehren uns auch nicht gegen Europa." Der Mainzer Macher Christian Heidel entwickelt noch einmal Europapokal-Ambitionen vor seinem wahrscheinlichen Abschied zum FC Schalke im Sommer.

"Ich hätte mir nicht im Traum vorstellen können, dass er mal ein Tor schießt. Jetzt köpft er es auch noch. Ich glaube, er kann das selbst kaum glauben." Nochmal Heidel, diesmal zum Mainzer Siegtorschützen.

VfB Stuttgart - Hertha BSC 2:0 (1:0)

"17 Punkte am Stück - das ist eine ganz gute Quote." VfB-Erfolgstrainer Jürgen Kramny zur beeindruckenden Erfolgsserie seines seit nunmehr sieben Spielen ungeschlagenen VfB Stuttgart.

"Das muss nicht enden, das kann so weitergehen." Kramny, träumerisch.

"Es freut mich für ihn. Er hat sicher nicht damit gerechnet, dass er ein Tor schießt." VfB-Kapitän Christian Gentner zum ersten Bundesligatreffer seines Teamkollegen Serey Dié.

Werder Bremen - 1899 Hoffenheim 1:1 (1:1)

"Mir wäre es lieber, wenn irgendwann bei Wikipedia steht, dass wir gemeinschaftlich den Abstieg verhindert haben." Hoffenheims Trainer-Neuling Julian Nagelsmann zu seiner Rekordmarke als jüngster Bundesliga-Coach.

"Am Ende des Tages war es ein Punktgewinn für uns. Bremen hatte über die gesamte Spielzeit die besseren Chancen." Nagelsmann der Realist.

"Er kann auch kein Hexenwerk vollbringen." Hoffenheims Verteidiger Ermin Bicakcic über seinen neuen Coach.

"Wenn wir am Ende der Saison durch die Auswärtsspiele die Klasse halten, fragt da niemand mehr nach." Werder-Kapitän Clemens Fritz zur schwachen Heimbilanz mit acht Spielen ohne Sieg.

VfL Wolfsburg - FC Ingolstadt 2:0 (2:0)

"Sie hätten es in der zweiten Halbzeit nur nicht abhängen dürfen." Wolfsburgs Manager Klaus Allofs vom VfL Wolfsburg auf die Frage, wie ihm das Fan-Plakat "Reißt euch endlich den Arsch auf" nach sieben sieglosen Spielen in Serie beim 2:0 gegen Ingolstadt gefallen hat.

Aber ist das die richtige Tonart, Herr Allofs? "Wer im Fußball diese Gangart nicht abkann, der sollte etwas anderes machen."

"Gegen solche Mannschaften ist es halt verdammt schwer, wenn man in Rückstand gerät. Da fehlen uns die Dynamik und die Power." Ingolstadts Coach Ralph Hasenhüttl legt den Finger in die Wunde. Weil: "Außer Standards haben wir heute nichts zustande gebracht."

Borussia Dortmund - Hannover 96 1:0 (0:0)

" Heute hat es wirklich nach Arbeit ausgeschaut." BVB-Trainer Thomas Tuchel, zufriedener Arbeitssieger.

"Ich hatte Schmetterlinge im Bauch. Es war, wie in eine alte Wohnung zurückzukehren. Man kennt alles und fühlt sich wohl." Der zuletzt nur als Reservist eingesetzte BVB-Abwehrspieler Neven Subotic über sein erstes Saisonspiel vor heimischer Kulisse nach neun Monaten.

"Es war heute ein entscheidender Schritt. Die Mannschaft hat sich gewehrt und war lebendig. Es war sehr ansprechend, aber leider ist es nicht belohnt worden. Wir machen weiter und werden uns die Belohnung schon holen." Hannovers immer noch punktloser, aber nicht unzufriedener Retter-Trainer Thomas Schaaf.

SV Darmstadt - Bayer Leverkusen 1:2 (1:0)

"Wir wussten, dass wir für den Sieg den Kampf annehmen und um jeden Quadratzentimeter fighten müssen. Der Sieg tut uns richtig gut." Bayer-Coach Roger Schmidt atmet nach dem Pokalaus erleichtert durch.

"Das war heute eine gute Erfahrung - aber jede Woche muss ich das nicht haben." Leverkusens Torschütze Julian Brandt über das Kampfspiel in Darmstadts altem Stadion.

"Da hat das eine nichts mit dem anderen zu tun." Darmstadts Trainer Dirk Schuster zur verdächtigen Gelbe-Karten-Flut gegen Bayer Leverkusen. Fünf Profis sind in München gesperrt - können aber im Spiel bei Abstiegskandidat Werder Bremen wieder auflaufen.

"Das wird ein lockerer Aufgalopp." Darmstadts Abwehrspieler Florian Jungwirth sieht das Auswärtsspiel beim FC Bayern München trotz Gelbsperren-Flut gelassen.

1. FC Köln - Eintracht Frankfurt 3:1 (1:1)

"Da kriegt er noch eine Ansage, weil ich habe da echt keinen Bock drauf. Ich mag das bei anderen nicht und bei meiner Mannschaft schon mal gar nicht. (…) Man muss nicht umkippen und den sterbenden Schwan markieren." Kölns Sportdirektor Jörg Schmadtke zur Schauspieleinlage von Anthony Modeste.

"Wir haben mit viel Leidenschaft gespielt, aber ohne Kopf." Frankfurts Trainer Armin Veh nach dem 1:3 beim 1. FC Köln.

"Wir sind auch nur Menschen. Ich schaue auf die Tabelle." Eintracht-Keeper Lukas Hradecky sieht die Abstiegsgefahr.

"Ich möchte kein Schreck für andere Mannschaften sein. Ich bin immer noch da, um Tore zu verhindern und den Laden sauber zu halten." Kölns Innenverteidiger Dominique Heintz, der die 2:1-Führung beim 3:1 gegen Frankfurt köpfte.

Hamburger SV - Borussia Mönchengladbach 3:2 (2:1)

"Wir haben drei Punkte geholt, nicht mehr und nicht weniger. Aber es war ein sehr, sehr wichtiger Sieg." HSV-Coach Bruno Labbadia steht nach dem ersten Heimsieg seit drei Monaten auf der Euphoriebremse.

"Extrem ärgerlich." Gladbachs Sportdirekter Max Eberl zum Umstand, dass der HSV konsequenter agierte.

FC Augsburg - FC Bayern 1:3 (0:1)

"Wir sind zufrieden, dass wir das Spiel gewonnen haben - für Holger." Bayern-Coach Josep Guardiola nach dem Auswärtssieg, gewandet in ein Soli-Shirt.

"Wir haben viele Verletzte, aber das mit Holger ist ein Alptraum, das ist nicht normal. Das ist schrecklich. Wir lieben Holger sehr, er ist ein Supertyp. Er wird es noch einmal schaffen." Guardiola macht dem verletzten Abwehrspieler Mut.

"Dann müssen sie halt höher springen." Matthias Sammer, Sportvorstand vom FC Bayern, in Augsburg über die körperlich kleinen Innenverteidiger der Münchner. Durchschnittsgröße der Bayern-Abwehrkette: 1,74 Meter.

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