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Der Start-Knopf ist nur Nebensache: Alle neuen Funktionen von Windows 8.1

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Der scheidende Microsoft-Chef Steve Ballmer war mal wieder ganz aus dem Häuschen. (Foto: ASSOCIATED PRESS)

Der scheidende Microsoft-Chef Steve Ballmer war mal wieder ganz aus dem Häuschen.

Der scheidende Microsoft-Chef Steve Ballmer war mal wieder ganz aus dem Häuschen.

Er war bei der Präsentation der Vorab-Version im Juni von dem Update auf Version 8.1 begeistert.

Man habe den Nutzern zugehört, ihre Kritik ernst genommen und umgesetzt.

Aha, dann schauen wir doch mal, was sich mit der Aktualisierung im Vergleich zu Windows 8 ändert.

Im Sperrbildschirm kann jetzt eine Diashow laufen und einige Apps, die im Hintergrund ausgeführt werden, zeigen Benachrichtigungen und Statusinfos an.

Dazu gehört auch die Skype-App, wobei man hier sogar direkt auch Nachrichten beantworten kann.

Nach der Installation geben Hinweis-Felder Tipps zur Navigation unter Windows 8.1.

Links unten, ganz klein, ist er, der Start-Knopf. Viele wollten ihn wiederhaben und Microsoft hat den Wunsch erfüllt. Einige werden aber enttäuscht sein, da der Button nicht alle Funktionen zurückbringt, die der Knopf in Windows 7 noch bot.

So fehlt beispielsweise der direkte, schnelle Zugriff auf alle Programme. Mit der linken Maustaste kann man nur zwischen Startbildschirm und Desktop beziehungsweise der dort geöffneten Anwendung hin- und herwechseln. Das geht einfacher mit der Windows-Taste.

Klickt man mit der rechten Maustaste auf den Start-Button, öffnet sich nur das abgespeckte Menü, das man zuvor schon mit der Kombination "Windows-Taste + X" erreichte.

Immerhin kann man so den Rechner schnell herunterfahren, pausieren lassen oder neu starten. Außerdem erreicht man ohne Umwege die Netzwerkverbindungen.

Interessanter ist da das Taskleisten-Menü, das man im Desktop-Modus öffnet, indem man mit der rechten Maustaste auf die Leiste klickt und sich die "Eigenschaften" anzeigen lässt. Hier gibt es jetzt nämlich den Punkt "Navigation".

Dort kann man unter anderem festlegen, dass der Rechner direkt in den Desktop startet, ...

... die Startseite den Hintergrund des Desktops übernimmt ...

... oder beim Wechsel zur Startseite "Alle Apps" angezeigt wird.

Das gleiche Ziel erreicht man, wenn man auf der Startseite auf den Pfeil links unten klickt.

Im Navigations-Menü kann man außerdem festlegen, dass man zuerst die Desktop-Anwendungen sieht, wenn man "Alle Apps" nach Kategorien sortiert.

Das sieht dann so aus.

Außerdem kan man die Apps nach Name, Installationsdatum oder Verwendung sortieren.

Sind einem die Symbole auf hoch auflösenden Bildschirmen zu klein, kann man sie vergrößern.

Für den Desktop kann man das extra regeln.

Optisch interessant: Kacheln von Windows-Apps lassen sich jetzt in drei verschiedenen Größen anlegen.

Zwei Apps können sich unter Windows 8.1 den Bildschirm teilen, wobei man einer der beiden Anwendungen mehr Platz als der anderen einräumen kann.

Ist der Bildschirm geteilt, lassen sich auch beide Fenster getrennt bestücken und bedienen.

Sehr schick ist die neue umfassende Bing-Suche, die auf dem Rechner, in Apps oder im Internet sucht und die Ergebnisse ...

... von links nach rechts scrollbar aufbereitet.

Neu in Windows 8.1 ist auch der Internet Explorer 11.

Er erlaubt beliebig viele Tabs, die sich wie Apps den Bildschirm teilen können.

Die App für Microsofts Cloud-Speicher Skydrive zeigt jetzt auch Ordner und Dateien an, die auf dem Rechner gespeichert sind.

In der Cloud abgelegte Dateien zeigt die App auf Wunsch auch offline an.

In den PC-Einstellungen kann man festlegen, dass Skydrive nicht nur Bilder, sondern auch Dokumente automatisch in der Cloud speichert.

Skydrive kann jetzt unkompliziert Einstellungen, Personalisierungen, App-Einstellungen und mehr zwischen Windows-Geräten synchronisieren, bei denen man sich mit seinem Microsoft-Konto anmeldet.

Erstaunlich ist, wie viele Bearbeitungsmöglichkeiten die Fotos-App jetzt bietet.

Die Anpassungen nimmt man dabei elegant stufenlos per Drehregler vor.

Sehr unterhaltsam ist die neue Musik-App.

Via Xbox Music kann man sich Radiosender anlegen, indem man Künstler aus dem Xbox-Angebot aussucht. Die App stellt dann mit ähnlicher Musik einen Stream zusammen, den man kostenlos anhören kann. Kennt man von der Konkurrenz? Stimmt, ist aber gut. (Text und Screenshots: Klaus Wedekind)

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