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Freitag, 21. November 2014

Android 5.0 ist schön und gut: Das bringt das Lollipop-Update

Von Klaus Wedekind

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Nach vielen kleineren Hüpfern macht Android wieder einen großen Sprung auf die Version 5.0.

Nach vielen kleineren Hüpfern macht Android wieder einen großen Sprung auf die Version 5.0.

Nach vielen kleineren Hüpfern macht Android wieder einen großen Sprung auf die Version 5.0.

Diesmal ohne Sponsor, hat sie Google schlicht Lollipop getauft. Android 5.0 bringt einige neue und veränderte Funktionen und macht auch optisch einen Riesenschritt.

Die Benutzeroberfläche des kommenden Android ist nach Googles neuem Design "Material" gestaltet.

Dessen Regeln werden künftig für jede Google-Software gelten, egal, auf welchem Gerät sie läuft.

Material ist ein flaches Design, bei dem Formen, Farben und Bewegungen zusammenspielen.

Nutzer sollen sich sofort zurechtfinden. Knöpfe sind rund, was sonst?

Software-Elemente sollen wie echte Objekte wahrgenommen werden. Daher ist in Android L viel Bewegung.

Im Prinzip ist es so, als sei jedes Objekt aus einem papierähnlichen Material ausgeschnitten.

Das Zusammenspiel von Farben, großen Schriften und weißen Flächen soll den Blick aufs Wesentliche lenken.

Ganz klar: Wenn man hier tippt, wird etwas hinzugefügt.

Flächen, die berührt werden, zeigen dies durch eine entsprechende Reaktion der Oberfläche an.

Übergänge sollen flüssig und nahtlos sein.

Bewegungen nur für einen schönen Effekt sind tabu, sie müssen Sinn ergeben.

Das Resultat erinnert in der Demo stark an Apples iOS 8, ...

... was auch an den Bonbonfarben liegt. In der Realität sieht Android Lollipop aber viel schlichter aus.

Wer ein Gerät neu einrichtet, wird begeistert sein: Per NFC kann man die Daten eines anderen Android-Geräts einfach übernehmen.

Gibt's eine automatische Sicherung (Einstellungen: "Sicherung und Wiederherstellung") kann man die in der Cloud gespeicherten Daten ebenfalls bequem übernehmen.

Erste Auffälligkeit nach dem Start: Im Lockscreen fehlt das Ringmenü. Zum Entsperren wischt man den Bildschirm nach oben.

Tut man dies von links, startet auf Smartphones die Telefon-App.

Zieht man das Display nach links, startet wie bisher die Kamera.

Benachrichtigungen werden im Lockscreen angezeigt, so lange man dies in den Einstellungen nicht unterbindet.

Beim Homescreen stechen unten die schlichten neuen Software-Buttons zur Navigation ins Auge.

So sehen sie aktuell noch in KitKat aus.

Bei eingehenden Benachrichtigungen öffnet sich vorübergehend ein Fenster.

Zieht man die obere Leiste später nach unten, sieht man alle nicht abgearbeiteten Benachrichtigungen.

Zieht man weiter oder mit zwei Fingern, öffnen sich die Schnelleinstellungen. Von hier kann man künftig auch direkt den Bildschirm auf einen mit dem Streaming-Stick Chromecast versehenen Fernseher spiegeln.

Eine von vielen neuen Animationen: Drückt man den Ausschalter, ...

... entfärbt sich der Bildschirm, bevor er abschaltet.

Die Einstellungen selbst erstrahlen in einem völlig neuen, hellen Design. Oben gibt's dort jetzt eine Suchfunktion.

Scrollt man in den Einstellungen nach unten oder oben, federt der Bildschirm mit einem gewölbten Schatteneffekt ab.

Unter "Ton & Nachrichten" findet man jetzt "Bitte nicht stören".

Dort kann man Ausnahmen definieren ...

... und Zeiten einstellen, wann man seine Ruhe haben möchte.

Über die Benachrichtigungsleiste kann man Mitteilungen aber auch im Nicht-Stören-Modus abrufen.

Das neue Keyboard verzichtet auf Tastenfelder, ist optimiert ...

... fürs Wischen von Buchstabe zu Buchstabe.

Die Emojis sehen in diesem Design aber etwas altbacken aus.

Der Rechner ist ebenfalls bereits angepasst und zeigt jetzt auch Zwischensummen an.

Wenn das Gerät dies unterstützt, reagiert es auch im Sperrbildschirm auf "OK Google".

Multitasking: Kürzlich geöffnete Apps kann man in Android L in 3D durchblättern.

Nicht mehr benötigte Karten (Apps) schiebt man einfach ab.

Ist in den Einstellungen "Bildschirm anheften" aktiviert, kann man alle Anwendungen bis auf die oberste App in der Übersicht sperren.

Möchte man die Sperre auflösen, benötigt man die PIN - ...

... wenn dies vorher festgelegt wurde. Ohne ist die Funktion nur bei Kleinkindern sinnvoll.

Erstaunlich: Erst in der neuen Version ist Googles Android Beam im Teilen-Menü enthalten.

Die Akkuanzeige wagt jetzt eine Prognose über die verbleibende Laufzeit ...

... und Ausschalten ist jetzt einfach nur Ausschalten.

Das Menü für den Lautlos-Modus öffnet sich jetzt beim lauter oder leiser stellen. Eingehende Nachrichten werden grundsätzlich durch eine Vibration angezeigt.

Möchte man nur den Wecker hören, muss man dies in den Einstellungen erst festlegen.

Sehr praktisch: Nach einem Update der Play-Dienste ist es möglich, in den Einstellungen unter "Sicherheit" - "Smart Lock" vertrauenswürdige Orte zu bestimmen, an denen die Displaysperre automatisch aufgehoben wird.

Ist ein Ort vorübergehend unsicher, tippt man im Sperrbildschirm auf das Schloss-Symbol ...

... und das Gerät muss wieder manuell entsperrt werden.

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