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Update für iPhone, iPad und iPod touch: Das hat das neue iOS 7 zu bieten

Von Klaus Wedekind

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iOS 7 ist vermutlich das wichtigste Update für Apples mobile Geräte seit 2007 das erste iPhone auf den Markt kam.

iOS 7 ist vermutlich das wichtigste Update für Apples mobile Geräte seit 2007 das erste iPhone auf den Markt kam.

iOS 7 ist vermutlich das wichtigste Update für Apples mobile Geräte seit 2007 das erste iPhone auf den Markt kam.

Ist der unendlich scheinende Download der neuen Firmware ...

... und möglicherweise ein paar Rückschläge überstanden, ...

... hat man nach der Installation ein iPhone oder iPad, das nicht nur ganz anders aussieht, sondern auch viele neue Funktionen hat.

Schon der Sperrbildschirm ist kaum wiederzuerkennen und man darf jetzt zum Entsperren an jeder beliebigen Stelle nach rechts streichen.

Hier das elegante Eingabefeld für die Code-Sperre auf dem iPad.

Der Homescreen wirkt wie von einem anderen Betriebssystem. Apples Chef-Designer Jonathan Ive hat die Icons stark vergrößert und bei den hauseigenen Apps das Design vereinfacht, alle 3D-Effekte entfernt. Es gibt jetzt dynamische Hintergründe, die sich leicht bewegen.

Wechselt man den Hintergrund, stellt man fest, dass sich die Farbe der leicht transparenten Ordner anpasst. Und man kann hinter die Icons blicken, wenn man den Bildschirm neigt. Seine eigenen Apps hat Apple größtenteils ebenfalls neu designt.

Hier zum Beispiel der Rechner, ...

... das neue Game Center ...

... oder der Kompass, ...

... den man auch als Wasserwage nutzen kann.

Passt.

Schick ist auch die Weltuhr, ...

... die jetzt auch direkt den Zeitunterschied anzeigt.

Die Wetter-App wurde ebenfalls angepasst, ...

... ist aber nach wie vor kein Meisterwerk.

Sehr gut gelungen ist die Kalender-App.

Schlicht, aber schön.

Die Musik-App enthält leider noch nicht iTunes Radio. Wann der Streaming-Dienst in Deutschland startet, ist noch offen.

Die Telefon-App sieht nicht nur besser aus, sie hat auch neue Funktionen erhalten.

Lehnt man einen Anruf ab, kann man eine von drei Nachrichten schicken ...

... die man in den Telefon-Einstellungen eingegeben hat.

Das Bücherregal von iBooks ...

... und "Freunde suchen" passen aber gar nicht ins neue Gesamtbild.

Ordner darf man jetzt nach Belieben füllen. Ist kein Platz mehr, fügt iOS 7 ein weiteres Fenster an.

Beim iPad kann man in der Dock-Bar bis zu sechs Apps ablegen.

Die Mitteilungszentrale, die man von oben herabzieht, ist jetzt dreigeteilt und übersichtlicher.

Und sie zeigt auch das aktuelle Wetter an.

Um die Suche zu öffnen, wischt man irgendwo im App-Feld nach unten.

Das alles durchsucht Spotlight.

Fährt man mit dem Finger vom unteren Bildschirmrand nach oben, erscheint ein Kontrollzentrum, in dem man schnell die wichtigsten Einstellungen vornehmen kann. Auch AirDrop ist an Bord.

Damit kann man bequem Fotos, Kontakte und andere Dinge mit Leuten teilen, die ebenfalls ein Gerät mit iOS 7 haben. Dabei kann man wählen, ob alle oder nur Kontakte sich verbinden können.

Dann einfach den Empfänger antippen, ...

... der die Datei nur noch annehmen muss. Auf beiden Geräten muss dafür WLAN und Bluetooth aktiviert sein.

Leider fehlt AirDrop bei "älteren" Geräten wie dem iPad 3.

Die Mail-App ist jetzt eine Augenweide, Aufbau und Funktionen zeitgemäß.

Durch seitliche Wischer geht man einen Schritt vor oder zurück.

Das gleiche Design hatten in einer Beta zunächst auch die Einstellungen, ...

... Apple hinterlegte die Icons aber in einem weiteren Update wieder mit Farben - irgendwie schade.

Klasse: In den Account-Einstellungen kann man jetzt ganz einfach festlegen, dass Gmail-Kontakte und der Google-Kalender synchronisiert werden.

Sehr fair: Die Möglichkeit, Ad-Tracking abzuschalten, findet sich jetzt unter "Datenschutz" - "Werbung". Zuvor war es hinter "Allgemein" - "Info" - "Werbung" versteckt.

Ist "Mein iPhone suchen" aktiviert, kann man es im Ernstfall orten oder alle Daten löschen. Diebe können ohne Apple-ID und Kennwort mit dem Smartphone erstmal nichts anfangen.

Apple hat auch das Multitasking verbessert. Drückt man doppelt auf den Homebutton, sieht man die geöffneten Apps und kann sie direkt ansteuern ...

... oder durch einen Wischer nach oben beenden.

Die Kamera-App hat ein neues Design, aber nur wenig neue Funktionen erhalten.

Man kann jetzt auch quadratische Bilder aufnehmen ...

... und hat einige Filter zur Verfügung.

Die Fotos-App stellt Bilder und Videos nach Zeit und Orten geordnet in Momenten, Sammlungen oder Jahren dar.

Tippt man auf das Datum einer Sammlung, zeigt die Karten-App entsprechend getaggte Fotos dort an, wo sie gemacht wurden.

Um die nötigen Infos zu Bildern hinzuzufügen, muss die Kamera in den Ortungsdiensten aktiviert sein.

Mit der nötigen Einstellung ...

... laufen App-Updates jetzt endlich automatisch im Hintergrund ab.

Das darf man in iOS 7 auch anderen Anwendungen erlauben.

Neu ist auch, dass man im App Store sich die Anwendungen anzeigen lassen kann, die in der Nähe beliebt sind.

Auch der Browser Safari sieht erfrischend besser aus und kann mehr. So lange man browst, bleiben das "intelligente Suchfeld" und die untere Leiste ausgeblendet.

Erreicht man das obere oder untere Ende einer Webseite, werden sie wieder eingeblendet. Auch in Safari kann man jetzt vor- und zurückwischen.

Unten kann man sich in den Lesezeichen die in Twitter geteilten Links anzeigen lassen.

Tippt man auf das Tab-Icon, sieht man in einer neuen 3D-Ansicht alle geöffneten Tabs, kann sie durchblättern ...

... oder wegwischen.

Auf dem iPad werden Tabs dagegen ähnlich wie in Desktop-Browsern angezeigt.

Der "Schlüsselbund" in dem man Passwörter und Kreditkarteninfos verschlüsselt speichern und für alle seine Apple-Geräte zur Verfügung stellen kann, war in der letzten Beta noch enthalten.

Im finalen iOS 7 fehlt die Funktion. Vielleicht sieht Apple wegen der Datenschutz-Diskussion rund um den NSA-Skandal vorerst von der Umsetzung ab. Möglicherweise reicht es den Schlüsselbund aber bald nach.

Der Sprachassistent Siri hat nicht nur neue Stimmen und einen neuen Look, sondern kann auch etwas mehr unter iOS 7.

Hier ein paar Beispiele.

Möchte man es genauer wissen, fragt man Siri und ...

... erhält eine recht lange Liste mit möglichen Fragen und Aufgaben.

Das hat Siri gut erkannt

Hat man eine Info erhalten, kann man Siri gleich weiter ausquetschen.

Nicht schlecht, aber Karten kann Siri noch nicht kaufen.

Das war wohl nix. Apple hat Siri zwar deutlich verbessert, besonders außerhalb der USA ist aber noch viel Luft nach oben. Mal sehen, was als nächstes kommt, Gerüchten zufolge arbeitet Apple schon an einem ersten Update für iOS 7.

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