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Samstag, 23. Mai 2015

Wasserfest und staubgeschützt: Die besten Smartphones für den Strand

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Sommerzeit ist Badezeit. Doch wer sein Smartphone mit an den Strand oder zum Schwimmen nimmt, muss achtgeben: (Foto: picture alliance / dpa)

Sommerzeit ist Badezeit. Doch wer sein Smartphone mit an den Strand oder zum Schwimmen nimmt, muss achtgeben:

Sommerzeit ist Badezeit. Doch wer sein Smartphone mit an den Strand oder zum Schwimmen nimmt, muss achtgeben:

Wasser, Staub und Sand sind die schlimmsten Feinde von High-Tech-Geräten.

Die Lösung: ein wasser- und staubdichtes Smartphone.

Wie gut ein Gerät geschützt ist, verrät die IP-Zertifizierung. IP steht hier für "International Protection" und kennzeichnet den Schutzgrad elektrischer Geräte.

Die erste Ziffer hinter dem Kürzel gibt den Schutz eines Gehäuses gegen Berührung oder Fremdkörper (zum Beispiel Staub) an, die zweite den Schutz gegen Feuchtigkeit und Wasser.

Smartphones, die als wasserdicht beworben werden, haben meistens die Zertifikate IP67 oder IP68. 6X steht für "staubdicht", X7 für "Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen", X8 für "Schutz gegen dauerndes Untertauchen".

Die Herstellerangaben sind wichtig, denn nicht jedem Smartphone sieht man an, wie gut oder schlecht es gegen Wasserspritzer oder Untertauchen immun ist. Geräte wie das robuste und wuchtige CAT S50 von Caterpillar machen keinen Hehl aus ihrer Widerstandsfähigkeit.

Das Smartphone des Baumaschinenherstellers (rund 400 Euro) kann nicht nur tauchen, sondern ist auch gegen Stöße und Stürze sowie starke Temperaturschwankungen geschützt und kann mit nassen Händen bedient werden. Das sieht man.

Andere Hersteller verbergen den Schutz hinter schickem Design. So wie Sony, das seine Premium-Modelle serienmäßig wasserdicht macht.

Das Xperia Z war das erste, dann kamen Z Ultra, Z1 und Z2, dazu der kleinere Ableger Z1 Compact.

Die aktuellen in Deutschland erhältlichen Topmodelle von Sony, das Xperia Z3 (ab 430 Euro) und das kleinere Z3 Compact (ab 365 Euro), sind ebenfalls wasserdicht.

Doch nicht nur Sonys Oberklasse kann tauchen. Mit dem M4 Aqua (ab 265 Euro) hat der japanische Hersteller ein Mittelklasse-Smartphone im Angebot, ...

... das nicht nur so aussieht wie ein Premiumgerät, sondern auch einige Ausstattungsmerkmale der Flaggschiffe hat - unter anderem das IP68-Zertifikat.

Samsung schlug mit dem Galaxy S5 einen ähnlichen Weg ein wie Sony.

Das Smartphone ist das erste, bislang aber auch einzige wasserdichte Flaggschiff der Koreaner (ab 380 Euro).

Das S5 Mini (ab 260 Euro) ist ebenfalls wasserdicht, wie das große S5 trägt es das IP67-Zertifikat.

In seiner "Active"-Reihe bietet Samsung auch Flaggschiff-Ableger für den Outdoor-Einsatz an, zum Beispiel das S4 Active (ab 340 Euro). Doch der Nachfolger kam nicht nach Deutschland und das S6 Active ist bislang nicht mehr als ein Gerücht.

Wer ein günstigeres outdoor-taugliches Gerät von Samsung möchte, kann auch zum Xcover 3 greifen. Das Smartphone kann tauchen und ist zudem wie das CAT S50 gegen Stöße und Stürze geschützt (ab 210 Euro).

HTC macht es etwas anders: Statt seine Flaggschiffe wasserdicht zu machen, hat der taiwanische Hersteller diese Eigenschaft für das Desire Eye vorgesehen.

Das Selfie-Smartphone (ab 390 Euro) mit 13-MP-Frontkamera trägt das IPX7-Zertifikat, ist also gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt.

Bescheiden gibt sich Motorola: Beide Generationen des günstigen Moto G sollen "wasserfest" sein, der Hersteller hängt das aber nicht an die große Glocke.

Eine wasserabweisende Beschichtung aus Nanopartikeln schützt das Moto G der ersten Generation (ab 120 Euro) und den Nachfolger vor "moderatem Kontakt mit Wasser". Tauchen sollte man damit also nicht.

Übrigens: Apple hat bislang kein wasserdichtes Smartphone. Spritzer machen auch dem iPhone nichts aus, in die Badewanne sollte man es aber nicht mitnehmen. Gerüchten zufolge könnten auch kommende iPhones wasserfest werden, doch ob das wirklich passiert, steht noch in den Sternen.

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