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Kinder im Krieg, Außerirdische und eine rätselhafte Insel: Die besten Videospiele im Jahr 2016

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Willkommen im Spielejahr 2016, Commander!

Willkommen im Spielejahr 2016, Commander!

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Einer der besten Strategietitel der jüngeren Vergangenheit bekommt eine Fortsetzung: "XCom".

Wie gehabt geht es in Runden gegen die Advent genannten Außerirdischen, die auf der Erde mit eiserner, äh, Alien-Klaue über die Menschen herrschen.

Die humanen Rebellen fliegen mit einem gekaperten Raumschiff von Einsatz zu Einsatz. Es ersetzt die Ameisenbau-Basis des ersten Teils.

Stunde um Stunde muss der Spieler in den Kampf gegen die Unterdrücker investieren - aber die Zeit lohnt sich.

"XCom 2" ist erschienen für PC und Mac.

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Und sie springt wieder durch großartige Szenerien - jetzt auch auf PC: Lara Croft in "Rise of the Tomb Raider".

Lara will herausfinden, was es mit ihren übernatürlichen Erlebnissen des Vorgängerteils auf sich hat. Dafür reist sie nach Sibirien.

Dass Lara dabei nicht ohne Widersacher (und Schrammen) davonkommt, ist bei ihren Action-Abenteuern normal.

"Rise of the Tomb Raider" ist erschienen für PC, PS4, X360 und XOne.

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Idyllisch, oder? Wem der Indie-Hit "Braid" etwas sagt und auch das über 20 Jahre alte Erkundungsspiel "Myst", der kennt bereits zwei Eckpunkte dieses Titels.

Der "Braid"-Macher Jonathan Blow schickt den Spieler in "The Witness" auf eine einsame Insel, die er erkunden und dabei Rätsel lösen muss, ...

... und das in Ego-Perspektive. Während die Aufgaben anspruchsvoll und belohnend sind, ist der erzählerische Rahmen etwas dünn.

Trotzdem überschlagen sich die Spielemagazine mit Lob für den Titel, der bereits im Jahr 2007 angekündigt worden war.

"The Witness" ist erschienen für PC und PS4.

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Ein neuartiges Adventure ist "That Dragon, Cancer", in dem Ryan Green die Geschichte seines verstorbenen Sohnes nachzeichnet.

Joel starb mit fünf Jahren - und der Spieler betrachtet, wie Ryan und seine Frau Amy daran verzweifeln.

"That Dragon, Cancer" wurde mit Schwarmfinanzierung ermöglicht. Es ist kein Spiel, das unterhält, sondern eines, das Szenen aus einem endenden Leben zeigt.

"That Dragon, Cancer" ist erschienen für Mac und PC.

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Es ist Krieg. Niemand kann ihm entkommen, auch Kinder nicht. "This War of Mine" war wohl das beste Spiel des Jahres 2014, weil es das wichtigste war. Nun gibt es "The Little Ones".

Es ist eine erweiterte Version für Spielkonsolen. Der Spieler übernimmt aus der seitlichen 2D-Perspektive die Kontrolle über Zivilisten, die in einer kriegsgebeutelten Stadt überleben müssen.

Allein funktioniert das nicht, sondern nur in der Gruppe. Neben den Erwachsenen gibt es nun auch Kinder, die vor allem versorgt und geschützt werden müssen, aber auch Aufgaben übernehmen können.

Das Elend des Krieges zeigt sich in der Kleinteiligkeit des Überlebenskampfes in einer tristen Umgebung. Das Spiel hat in dieser Konsolenversion nichts von seiner Qualität verloren - sondern durch die Kinder an Tiefe gewonnen.

"This War of Mine - The Little Ones" ist erschienen für PS4 und XOne.

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(Bilder: Promo / Text: Roland Peters)

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