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Glänzendes Comeback von Tomb Raider: Lara ist dreckig - und so gut wie nie

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Das ist Nora Tschirner. Zumindest ihre Stimme. Das Gesicht gehört Lara Croft. Nach fünfjähriger Unterbrechung geht die Videospiel-Archäologin wieder auf die Jagd nach Schätzen.

Das ist Nora Tschirner. Zumindest ihre Stimme. Das Gesicht gehört Lara Croft. Nach fünfjähriger Unterbrechung geht die Videospiel-Archäologin wieder auf die Jagd nach Schätzen.

Das ist Nora Tschirner. Zumindest ihre Stimme. Das Gesicht gehört Lara Croft. Nach fünfjähriger Unterbrechung geht die Videospiel-Archäologin wieder auf die Jagd nach Schätzen.

Am Spielprinzip hat sich seit dem Beginn der Serie vor 17 Jahren einiges getan. Auch die Möglichkeiten, eine Geschichte zum Action-Adventure zu erzählen, sind wesentlich besser geworden.

Nicht nur Lara selbst wird also detaillierter dargestellt.

Im neuen Teil von Tomb Raider läuft die "Endurance" mit unbekannten Ziel aus - Lara ist an Bord.

Lara weiß: Sie müssen im Nordpazifik suchen, denn dort soll sich das sagenumwobene japanische Inselkönigreich Yamatai befinden - und damit die Schamanenkönigin Himiko.

Die "Sonnenkönigin" soll die Kontrolle über eine unbekannte Macht besitzen.

Am 22. Tag nach Beginn der Expedition schlägt südlich von Japan das Schicksal zu.

Im Drachendreieck gerät das Forschungsschiff in einen schweren Sturm.

Die Endurance gerät in Seenot, das Wasser schießt durch die unteren Schiffsdecks.

Die Luken sind geschlossen. Lara ist gefangen, das Wasser steigt unaufhörlich.

Als sie bereits die Hoffnung aufgegeben hat, rettet sie im letzten Moment der Kapitän der Endurance.

Die Naturgewalten reißen sein Schiff auseinander. Es ist nur noch ein Wrack.

Lara versucht, den Kapitän zu erreichen.

Er bekommt die junge Archäologin zu fassen, ...

... versucht sein Bestes, ...

... aber am Ende kann er Lara nicht halten.

Sie erwacht völlig durchnässt und geschwächt an einem Strand.

Auch das restliche Expeditionsteam konnte sich retten.

Zumindest teilweise.

Doch Lara liegt abseits und zu weit entfernt. Der Sturm ist laut, niemand kann ihre schwachen Hilferufe hören.

Dann wird sie von hinten niedergeschlagen ...

... und wacht in einer Höhle wieder auf.

Kopfüber. Eingewickelt in ein Tuch.

Lara muss sich zum Feuer schwingen. Der trockene Stoff geht in Flammen auf, die Abenteurerin ist frei, ...

... und fällt in die Tiefe.

Bei ihrem Sturz rammt sie sich einen Pfeil durch die Seite, den sie sich selbst herausreißt.

Der unbekannte Entführer hat in den Höhlen mehrere Opferstätten eingerichtet - mit menschlichen Körpern.

Tomb Raider hilft dem Spieler bei der Lösung der Rätsel. Die entscheidenden Elemente leuchten nach Tastendruck hell auf, die restliche Umgebung wird kurz farblos.

Plötzlich taucht der Wilde wieder auf.

Lara wehrt sich und kann seinem Griff mit gezielten Tritten entgehen.

Zwischen ihr und dem Verfolger stürzt glücklicherweise ein großer Felsbrocken herab. Jetzt bleibt Lara nur ein Weg.

Mit der Fackel in der Hand kriecht sie durch die Stollen.

Dann türmt sich eine Barriere zwischen ihr und dem Tageslicht in der Ferne auf.

Durch die Kombination von Feuer, brennbaren Holzkisten und -fässern ...

... und einem beweglichen Käfig ...

... kann Lara das Hindernis überwinden.

Doch sie bricht ein und rutscht weiter in die Tiefe.

Springen, festhalten, klettern - das alles gehört wie gehabt zum Repertoire und den Aufgaben von Lara, ...

... die sich notgedrungen im Dreck wälzt, aber dabei eine wesentlich glaubwürdigere Figur macht als bei früheren Titeln.

Die Aufgaben sind schon zu Beginn des Spiels vielseitig und kurzweilig. Auf dem Weg in Richtung Licht muss sie heranrollenden Felsbrocken ausweichen.

Dabei wirkt sie menschlicher als früher, weniger wie eine Kunstfigur.

Ein Grund ist ihr Äußeres, ein anderer ihre natürlicher anmutenden Bewegungsabläufe, und zu guter Letzt auch die realistischere Farbgebung.

Wie durch einen Wink des Schicksals sind die Schiffbrüchigen tatsächlich auf der gesuchten Insel Yamatai an Land gespült worden. Lara im Wasser, ...

... andere offenbar in einem Rettungsboot.

Lara macht sich auf, die restlichen Überlebenden zu suchen.

Die Stimmung ist schon zu diesem frühen Zeitpunkt des Spiels leicht beklemmend. Ein altes Weltkriegsflugzeug der US Air Force bringt der Forscherin die Möglichkeit, ...

... ihre Kletter- und Sprungfähigkeiten zu trainieren.

Gerade so schafft sie es auf die andere Seite der Felsspalte.

An einem Lagerplatz entdeckt sie eine Ledertasche - ...

... samt Walkie-Talkie.

Auch ein einziges Streichholz findet Lara.

Auf der Karte wird deutlich, was den Spieler erwartet: ...

... weitläufige Areale, die zwar mit Pfaden versehen sind und nicht an die Weitläufigkeit eines Spiels wie "Red Dead Redemption" heranreichen, aber viele Aufgaben bereithalten.

Die Übergänge zwischen Spiel und Sequenzen, die die Geschichte um Laras Abenteuer weitererzählen, sind fließend. Auch das macht den Charme des neuen Tomb Raider aus.

Nachdem Lara ein Lager aufgeschlagen und Glück hat, dass das letzte Streichholz funktioniert - ...

... plagt sie der Hunger. Sie muss auf die Jagd, doch ihr fehlt eine Waffe. Sie findet einen kopfüber herabhängenden Körper, der einen Bogen trägt.

Der Spieler kann nun auf die Jagd gehen ...

... und schießt sich etwas zu essen.

Im rudimentär aufgeschlagenen Lager kann Lara die gesammelten Erfahrungspunkte in Überlebens- und Jagdfähigkeiten umwandeln, etwa besseres Zielen oder bessere Sicht.

Plötzlich meldet sich der Kapitän per Walkie-Talkie. Er versucht, alle Überlebenden zu seiner Position zu lotsen.

Lara stillt zunächst ihren Hunger, ...

... dann bricht sie auf. Es ist nur der Anfang eines Abenteuers, das wie aus einem Guss wirkt. Lara Croft ist zurück, und vielleicht so gut wie nie.

Tomb Raider (Crystal Dynamics / Square Enix) ist erschienen für PS3, X360 und PC, ...

... freigeben ab 18 Jahren, ca. 45 Euro.

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