Bilderserie

Softpornos, Nacktfotos, Sexfilme: Die (Jugend-)Sünden der Stars

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Eines muss man ja mal zugeben: Eine Bilderserie unter dem Motto "Softpornos, Nacktfotos, Sexfilme - Die (Jugend-Sünden) der Stars" zu machen, ist nicht gerade mutig und risikoreich. Da kann man sich von Anfang an ziemlich sicher sein, ...

Eines muss man ja mal zugeben: Eine Bilderserie unter dem Motto "Softpornos, Nacktfotos, Sexfilme - Die (Jugend-Sünden) der Stars" zu machen, ist nicht gerade mutig und risikoreich. Da kann man sich von Anfang an ziemlich sicher sein, ...

Eines muss man ja mal zugeben: Eine Bilderserie unter dem Motto "Softpornos, Nacktfotos, Sexfilme - Die (Jugend-Sünden) der Stars" zu machen, ist nicht gerade mutig und risikoreich. Da kann man sich von Anfang an ziemlich sicher sein, ...

... dass sich viele das ein wenig genauer anschauen möchten. Um nicht zu sagen, ...

... sehr genau. Also, wir meinen, ...

... so richtig genau. Aber natürlich würden wir so eine Bilderserie ...

... nie einfach so machen, nur um den puren Voyeurismus zu befriedigen. Wo denken Sie hin?! Nein, natürlich haben wir dafür einen Anlass. Und zwar einen richtigen, ...

... und nicht nur die Veröffentlichung eines neuen Films mit Sachsen-Paule oder so. Also, echt jetzt mal, ein bisschen mehr ...

... Niveau und Glamour-Faktor können Sie uns schon zutrauen. Deshalb: Es geht um Marilyn Monroe, ...

... zu deren Zeit das mit dem Anschauen in einem gewissen Rahmen irgendwie auch nicht anders war. Vor einigen Tagen ...

... kam in Argentinien ein Film unter den Hammer, der sie ...

... in einer doch eher etwas abseitigen Rolle zeigen soll. Der pornografische Streifen, der auf 1946 oder 1947 datiert wird, ...

... ist rund sechseinhalb Minuten lang. Er zeigt eine Frau, die der Monroe täuschend ähnlich zu sehen scheint und die sich ...

... zunächst mit einem Sex-Spielzeug ...

... und dann mit einem Mann vergnügt.

Der Besitzer des Machwerks, der Spanier Mikel Barsa, beteuert die Echtheit der Aufnahmen. Experten zweifeln jedoch daran, ...

... dass es sich bei der Frau in dem Film tatsächlich um Marilyn Monroe handelt. Möglicherweise deshalb lief die Auktion in Argentinien auch ins Leere - es fand sich niemand, der das Startgebot von einer halben Million Dollar aufbringen wollte. Doch unabhängig davon, ob der Streifen nun wirklich der Hollywood-Ikone zuzuschreiben ist oder nicht, ...

... ein Kind von keuscher Traurigkeit war Marilyn Monroe so oder so nicht. 1953 zierte sie die erste Ausgabe des "Playboy". Und nicht nur das - ...

... von ihr stammte auch das erste "Centerfold", das mittlerweile museumsreif ist ...

... und manch ergrauten Playboy noch immer in Wollust geraten lässt. Okay, ...

... wenn wir alle Auftritte irgendwelcher Stars im "Playboy" als (Jugend-)Sünde verbuchen würden, dann würde das den Rahmen dieser Galerie sprengen. Denn das sind viele, ...

... egal, ob man etwa mit Pamela Anderson, ...

... Mariah Carey ...

... oder Sharon Stone (hier auf einem Foto für den "Rolling Stone") ins Ausland ...

... oder mit Eva Padberg, ...

... Sarah Kuttner ...

... oder Katarina Witt ins Inland blickt, um wirklich nur einige ganz wenige zu nennen. Also ...

... sparen wir das an dieser Stelle mal aus ...

... und warten auf den geeigneten Anlass, dazu mal eine eigene Galerie zu machen. Der erste Mann auf dem Playboy-Cover vergangenes Jahr wäre doch so einer gewesen. Tja, zu spät - Mist aber auch! Erwähnen wollen wir jedoch an dieser Stelle zumindest, ...

... dass Arnold Schwarzenegger vor seiner Film-Karriere in jungen Jahren seine Brötchen unter anderem mit homoerotischen Aufnahmen für ein Magazin namens "After Dark" verdiente. Dabei zu sehen war auch sein kleiner "Arnie", ...

... der ihm Jahre später bekanntlich durchaus noch ein paar Probleme bescheren sollte. Mit Fotos ...

... kennt sich auch Madonna ganz gut aus. So stammt etwa diese Aufnahme von ihr, die wir wirklich nur zu Ihrem Besten leicht entfremdet haben, von 1979. Im selben Jahr entstand mit "A Certain Sacrifice" zudem ein Film, ...

... der der Queen of Pop heute wohl ziemlich peinlich sein dürfte. Darin ist sie unter anderem "oben ohne" und in einer Vergewaltigungsszene zu sehen. Allerdings ist der Streifen eher ein verquaster studentischer Kunstfilm als ein pornografisches Werk.

Anders ist das im Falle von Sylvester Stallone. Der Film "The Party At Kitty's And Stud", in dem er 1970 mitwirkte, geht schon als Softporno durch. Kein Wunder, dass nach seinem Hollywood-Durchbruch die Produzenten des Films versuchten, damit ordentlich Kasse zu machen. Besonders begeistert ...

... war Stallone davon nicht. Dabei ist er doch auch heute noch irgendwie Porno, oder etwa nicht?

Wenn wir schon bei Softpornos sind, dann müssen wir natürlich auch mal einen Blick auf die deutschen "Schmuddelfilme" der 60er- und 70er-Jahre werfen. Sie wissen schon, ...

... die, bei denen so kräftig gejodelt, ...

... geblasen ...

... und gesündigt wurde. Die Filme ...

... der Reihe "Schulmädchen-Report", die selbstredend einen rein aufklärerischen Zweck verfolgten, nicht zu vergessen.

Manche würden ihr Mitwirken in diesen Streifen vermutlich am liebsten aus ihrer Vita tilgen. Heiner Lauterbach etwa behauptet auf seiner Webseite, er habe sein Spielfilmdebüt 1983 im preisgekrönten Film "KOLP" gegeben ...

... und verschweigt ganz einfach, dass er schon von 1975 bis 1977 durchaus in ein paar Spielfilmen zu sehen war - den Teilen 9 bis 11 des "Schulmädchen-Reports".

Die 2006 verstorbene Elisabeth Volkmann ...

... und vor allem Ingrid Steeger werden wohl ...

... gedanklich für immer mit den seichten Sexfilmchen verbunden bleiben, ...

... auch wenn Steeger sich in späteren Jahren sicher häufiger mal ein anderes Image gewünscht hätte.

Ob "Die liebestollen Baronessen", "Blutjunge Verführerinnen" oder "Sonne, Sylt und kesse Krabben" (im Bild) - Steeger wirkte in rund 20 mehr oder weniger erotischen Streifen mit, ...

... ehe sie 1973 an der Seite Volkmanns in der TV-Reihe "Klimbim", die später auch als Theaterstück aufgeführt wurde (im Bild), endgültig ihre scheinbare Paraderolle als blondes Dummchen verpasst bekam. Auch Volkmann hatte da schon eine ansehnliche Erotikfilm-Karriere hinter sich - von "Josefine Mutzenbacher" bis hin zum "Ehemänner-", "Hausfrauen-" und "Schüler-Report".

In "Zur Sache, Schätzchen" ließ Uschi Glas zwar die Hüllen fallen, dennoch dürfte ihr dieser Streifen kaum Kopfzerbrechen bereiten - schließlich brachte er ihr 1968 nicht nur den Durchbruch, er wird allenthalben auch als gelungene Komödie mit zeitkritischen Bezügen anerkannt.

Gar nicht gerne angesprochen wird das "Schätzchen" heute indes auf einen Film, in dem sie ebenfalls 1968 mitwirkte: "Der Turm der verbotenen Liebe" - eine Sex-Klamotte im Gewand eines Historienfilms.

Wenn wir schon bei denen sind, die sich vermutlich für so manch filmische Jugendsünde am liebsten in Grund und Boden schämen würden, dann sollten wir auch Dagmar Wöhrl erwähnen.

Die CSU-Politikerin und ehemalige Miss Germany präsentierte sich 1973 in "Die Stoßburg - Wenn nachts die Keuschheitsgürtel klappern".

Lisa Fitz hingegen scheint relativ schmerzfrei zu sein, wenn es um ihr Image in der Öffentlichkeit geht - sonst wäre sie 2004 wohl kaum ins Dschungelcamp eingezogen. 34 Jahre, bevor sie uns in Australien vormachte, was TV-Zuschauer bis dahin nicht für möglich hielten, ...

... zeigte sie uns im ersten Teil der "Schulmädchen-Report"-Reihe "Was Eltern nicht für möglich halten". Ob Gerhard Schröder den wohl auch geguckt hat?

Mittlerweile schlüpft Jutta Speidel gerne mal ins Nonnenkostüm. Doch ganz so fromm und unbefleckt verlief ihre Filmkarriere nicht. Sie tauchte ...

... nicht nur an der Seite von Fitz im ersten "Schulmädchen-Report" auf, sondern wirkte 1970 auch in einem Streifen mit dem verheißungsvollen Titel "Mädchen beim Frauenarzt" mit.

Sollten sich die Veteranen der "Schulmädchen-Report"-Reihe mal zum Kaffeeklatsch treffen, dürfte auch er nicht fehlen: Friedrich von Thun. Er mimte nicht nur im ersten, ...

... sondern auch im zweiten und dritten Teil den wissbegierigen Straßenreporter. Den Bayerischen Fernsehpreis bekam der Schauspieler, der später unter anderem in Steven Spielbergs "Schindlers Liste" zu sehen war, 2007 allerdings für etwas anderes.

Mit Gila von Weitershausen drehte von Thun 2004 den Fernsehfilm "Mein süßes Geheimnis". Und, Sie ahnen es, ...

... auch sie leistete sich in jüngeren Jahren einen kleinen Ausrutscher - und damit ist nicht ihre Rolle in der Comedy-Serie "Biggi" (im Bild) von 1999 gemeint. Nein, die Rede ist von der Sexklamotte "Engelchen oder Die Jungfrau von Bamberg" von 1968. In diesem Streifen ...

... wirkten übrigens auch "Pumuckl" Hans Clarin (der 2005 verstorbene Schauspieler verlieh dem Zeichentrick-Kobold Jahrzehnte lang die Stimme) ...

... und der spätere Focus-Chefredakteur Helmut Markwort mit. Tja, damals ging es bei ihm offenbar vor allem um nackte Fakten, Fakten, Fakten.

In den 80er-Jahren war Sascha Hehn so etwas wie Schwiegermamas Liebling, sei es als Chefsteward Victor Burger (r.) auf dem "Traumschiff" ...

... oder als Professor Udo Brinkmann (l.) in der "Schwarzwaldklinik". Heute macht er ...

... unter anderem als Synchronsprecher von "Shrek" Kinder glücklich. Doch in jungen Jahren beglückte er auf der Leinwand insbesondere die Damen - sei es in diversen Teilen des "Schulmädchen-" und "Hausfrauen-Reports" oder in Filmen mit so vielsagenden Titeln wie "Blutjung und liebeshungrig" oder "Nackt und heiß auf Mykonos".

Ingrid van Bergen kennen Sie nur als Ex-Knasti und Dschungelkönigin? Es mag ...

... aus heutiger Sicht schwer vorstellbar sein, doch in den 60er- und 70er-Jahren war sie auch ein gefragter Erotikfilm-Star, etwa in Filmen wie "Grimms Märchen von lüsternen Pärchen" oder "Zum zweiten Frühstück: Heiße Liebe" (an der Seite von Ingrid Steeger).

Wenn wir schon abermals im Dschungel sind, dann dürfen wir nach van Bergen und Fitz natürlich auch ihn nicht vergessen: Bond, Peter Bond, ebenfalls Ex-Kandidat bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus", ...

... Ex-Glücksrad-Dreher und Ex-Betthupferl in Streifen wie "Intime Liebschaften" oder "Lauras Gelüste".

Und schließlich: Michaela Schaffrath, 2008 Dschungelcamp-Teilnehmerin. Ihre Auftritte ...

... als Gina Wild sind allerdings bekanntlich schon von einem etwas anderen Kaliber als die Softsexfilmchen von Bond & Co. Auf Titel wie "Junge F..., hart gedehnt" oder schlicht "Durchgef..." wollen wir hier gar nicht näher eingehen, ...

... sondern bemühen uns ganz schnell, Gina, ähh, wir meinen natürlich Michaela in die Augen zu schauen. Und ...

... wir verschaffen uns auch auf andere Art fix Abkühlung. Mutter Beimer war selbstredend Zeit ihres Lebens anständig, aber Else Kling ...

... alias Annemarie Wendl hatte es faustdick hinter den Ohren. Oh ja, ob Sie es glauben oder nicht, die 2006 verstorbene Schauspielerin gab sich in den Jahren um 1970 herum das volle Softsexfilm-Programm - von "Graf Porno und die liebesdurstigen Töchter" über "Dr. Fummel und seine Gespielinnen" und "Unterm Dirndl wird gejodelt" bis hin zum "Schulmädchen-Report", Teil 10.

Noch einer, bei dem die Antwort darauf, warum ausgerechnet er in Nackedei-Filmen über die Leinwand hüpfen musste, schwerfällt. Aber Karl Dall hat es getan - etwa in "Das verrückte Strandhotel - Dirndljagd am Kilimanscharo" (nein, wir haben uns nicht vertippt - auf VHS-Kassette und DVD wird der Name des Bergmassivs tatsächlich falsch geschrieben). Nur wenige ...

... lieben Dall trotzdem (oder gerade deswegen?).

Mit Dall auf Dirndljagd in Afrika begab sich in dem Film auch Mister "Resi, ich hol dich mit mei'm Traktor ab" Wolfgang Fierek. Der hatte offenbar so viel Spaß daran, dass er ein Jahr später auch gleich noch in der Fortsetzung "Her mit den kleinen Schweinchen - Dirndljagd am Wörthersee" mitspielte. In der Inhaltsangabe zu diesem 1984 entstandenen Werk ...

... heißt es bei der IMDb (Internet Movie Database) unter anderem: "Weil Freddy stottert, wird ihm der zu lange Penis gekürzt. Als er das rückgängig machen will, geht es nicht, weil der Arzt sich die Teile angenäht hat." Wenn da mal nicht der Hund in der Pfanne verrückt wird.

In den vergangenen Jahren gab Jochen Busse gern den Oberlehrer - nicht zuletzt bei der RTL-Show "7 Tage - 7 Köpfe". Nicht allzu sehr dürfte er den Kopf jedoch ...

... bei seinen Ausflügen ins Softporno-Milieu Anfang der 70er-Jahre eingeschaltet haben. Anders ist sein Mitwirken in Filmen wie "Die Jungfrauen aus Bumshausen" oder "Hausfrauen-Report 3" kaum zu erklären.

Schwer nachvollziehbar ist aus heutiger Sicht auch Konstantin Weckers Softporno-Karriere. Oder haben schon Anfang der 70er-Jahre die Drogen seine Gehirnwindungen vernebelt? Jedenfalls spielte der Polit-Barde (hier bei einer Demonstration gegen das Bahnprojekt "Stuttgart 21") ...

... in einer ganzen Reihe schlüpfriger Filmchen mit, so etwa im "Krankenschwestern-Report", in "Geilermanns Töchter" und in "Beim Jodeln juckt die Lederhose", um nur einige zu nennen.

Was, er auch?

Und sie ...

... und sie ...

... und er ...

... und er?!? Ja, sie alle. Aber der Reihe nach.

Mario Adorf mag heute als einer der größten deutschen Schauspieler gelten. Doch obwohl er auch schon 1968 ...

... als Darsteller durchaus anerkannt war und da etwa bereits Bösewicht Frederick Santer in "Winnetou" gespielt hatte, ließ er sich in diesem Jahr auf ein eher zweifelhaftes Engagement ein. In "Engelchen macht weiter - Hoppe, hoppe Reiter" (Fortsetzung von "Engelchen oder Die Jungfrau von Bamberg", wieder mit Gila von Weitershausen) mimt er einen Verkäufer, der ganz wild auf eine Orgie mit seiner Frau ist. Geschadet ...

... hat Adorf (hier, rechts, in der Oscar-prämierten "Blechtrommel"-Verfilmung 1979) dieser Fauxpas bekanntlich nicht.

Ganz ähnlich lief es im Falle von Senta Berger. Sie hätte ihren Auftritt in "Als die Frauen noch Schwänze hatten" 1970 sicher nicht nötig gehabt. Trotzdem ist ihr dieser Ausrutscher unterlaufen, so dass wir sie uns nun bis in alle Ewigkeit als Steinzeit-Frau mit Stummelschwänzchen anschauen können, die auf allen Vieren über die Leinwand kriecht.

In der Serie "Monaco Franze" war Ruth-Maria Kubitschek Helmut Fischers versnobtes "Spatzl". Einige Jahre zuvor spielte sie in dem frivolen Streifen "Madame und ihre Nichte" ebenfalls eine Dame aus gehobenen Kreisen - mit allerdings eher niederen Instinkten. Zu ihrer Entschuldigung sei gesagt: Da war sie noch keine 30.

Der große Curd Jürgens indes leistete sich einen, wenn auch nur kleinen Schnitzer zum Ende seiner Karriere hin. Im Streifen "Der Pfarrer von St. Pauli" von 1970 muss er auch so einigen barbusigen Straßenmädchen seelischen Beistand leisten. Kein wirklicher Softporno - aber sicher auch alles andere als eine Sternstunde seines Schaffens.

Scharf geschossen hat der 2008 verstorbene Horst Tappert in seiner Rolle als Derrick nur selten. Und auch sein Film "Heißer Sand auf Sylt" von 1968 war vor allem eins: Heiße Luft um ein paar leichtbekleidete junge Frauen. So, ...

... Sie finden, das reicht jetzt aber mit den alten deutschen Grabbelfilmen? Sie würden gerne auch noch ein wenig über Hollywood-Stars und -Sternchen erfahren? Ja, gleich! Der Vollständigkeit halber ...

... wollen wir aber noch erwähnen, dass Cleo Kretschmer ihre Filmkarriere ebenso mit "Schulmädchen-Report 5" begann ...

... wie die mittlerweile in mehr als 100 Folgen "SOKO Kitzbühl" zu sehende Andrea L'Arronge (l.), ...

... dass Christine Schuberth, ehe sie etwa "Ein Schloß am Wörthersee" und "Hinter Gittern" drehte, unter anderem die "Josefine Mutzenbacher" gab, "Pudelnackt in Oberbayern" war und uns die "Liebesspiele junger Mädchen" zeigte, ...

... dass Rolf Zacher 1968 als "Der Partyphotograph" insbesondere nackte Frauen ablichtete, ...

... dass Horst Frank 1970 in "Der scharfe Heinrich" laut Untertitel "Die bumsfidelen Abenteuer einer jungen Ehe" erleben durfte ...

... und dass Grit Boettcher ihm bei dieser Schweinerei zur Seite stand. Ganz und gar nicht vergessen dürfen wir schließlich ...

... Peter Steiner. Oops, nee, falsches Bild. Der "Cool Man" aus der Schokoladen-Werbung hieß zwar auch so, den meinen wir aber nicht, sondern ...

... ihn hier: Den bayerischen Volksschauspieler Peter Steiner, der 2008 gestorben ist. Ohne ihn wäre nicht zuletzt die Reihe "Liebesgrüße aus der Lederhose" nicht denkbar gewesen. Aber "Zum Gasthof der spritzigen Mädchen" durften wir mit ihm ebenso einkehren wie "Intime Stunden auf der Schulbank" verbringen. Sollten Sie ...

... jetzt schon über die Fehltritte so manches scheinbar ehrenwerten Film-, Theater- und Fernsehschaffenden entsetzt sein, ...

... dann müssen wir sie warnen. Es wird nicht besser. Okay, ...

... dass Daniela Katzenberger vor ihrer Fernsehkarriere unter anderem für Kalenderfotos nackt posierte, kann jetzt nicht wirklich erstaunen. Aber wussten Sie etwa auch, ...

... dass Michelle Hunziker 1999 einen Softporno gedreht hat? "Ich will unten liegen", lautet der bezeichnende Titel, ...

... und wetten, dass ihr trotz ihrer sonst stets guten Laune beim Gedanken daran heute das Lachen vergeht? Als "schrecklich" bezeichnete Hunziker im Nachhinein die Erfahrung. Aber, was soll's, ...

... im Gegensatz zu manchem Kollegen hat sie ja trotzdem etwas aus sich gemacht.

Mit ihrer Rolle in Fatih Akis preisgekröntem Film "Gegen die Wand" gelang Sibel Kekilli der Sprung ins seriöse Schauspielgeschäft. Zahlreiche weitere Verpflichtungen folgten, ...

... von "Kebab Connection" über das Holocaust-Drama "Der letzte Zug" bis hin zu Matthias Schweighöfers Regie-Debüt "What A Man". Doch zuvor ...

... wirkte Kekilli in diversen Hardcore-Pornos mit Titeln wie "Junge Debütantinnen", "Tierisches Teenie-Reiten" oder "Die megageile Küken-Farm" mit. Ans Tageslicht kam dies von ihrer Seite eher unfreiwillig am Rande der Berlinale 2004. Tagelang thematisierte die "Bild"-Zeitung Kekillis Vergangenheit als Porno-Starlet, ...

... aber den Durchbruch der heute 31-Jährigen stoppte das nicht.

Ob sie das auch schafft, bleibt erst noch abzuwarten. Die US-Amerikanerin Sasha Grey hat trotz ihrer erst 23 Jahre dutzende Hardcore-Sexfilme gedreht und ist eine der Hauptfiguren in dem viel beachteten Dokumentarfilm "9to5 - Days in Porn". 2009 gab sie ihr Spielfilm-Debüt ...

... in Steven Soderberghs Streifen "The Girlfriend Experience" und will nach ihrem Ausstieg aus dem Porno-Business im seriösen Filmgeschäft durchstarten. Sie ist bei Weitem nicht die erste, ...

... die das versucht. Traci Lords etwa drehte rund 100 Porno-Filme, ehe sie Ende der 80er-Jahre aus der überwiegend horizontal in eine vornehmlich vertikal stattfindende Tätigkeit wechselte. Das ...

... bescherte ihr unter anderem Rollen im Horrorstreifen "Blade", in TV-Serien wie "Eine schrecklich nette Familie", "Roseanne" oder "Melrose Place" und im heute als Kultstreifen gehandelten Film "Cry-Baby". Doch nicht alle ...

... zieht es zum Film. Dita von Teese, die früher in diversen lesbischen Pornos vollen Körpereinsatz zeigte, ...

... wechselte als Burlesque-Star in ein nicht gänzlich artfremdes Milieu.

Was Hollywood angeht, ...

... gehen nur wenige so wie Jackie Chan offensiv mit ihrer mehr oder weniger schlüpfrigen Vergangenheit um. So gibt es bei vielen Stars aus der Traumfabrik zwar allerlei Gerüchte um angeblich existierende Nackedei-Aufnahmen, aber nur selten werden diese auch wirklich publik. Chan indes ...

... steht dazu, in jungen Jahren auch mal ein Auge auf leichtbekleidete Nebendarstellerinnen geworfen zu haben, etwa 1975 als 21-Jähriger in dem Softporno "All in the Family". "Ich glaube aber nicht, dass das eine große Sache ist. Schließlich waren Pornos damals viel züchtiger als heute", rechtfertigt er diesen Action-Film der anderen Art. Natürlich ...

... wirkt vieles aus heutiger Sicht eher wie Pillepalle. So drehte Sophia Loren 1953 mit "Zwei Nächte mit Cleopatra" zwar einen Streifen, in dem sie als aufreizende Herrscherin ihre Leibwachen vernascht, ...

... trotzdem würde heute wohl keiner von einer Porno-Vergangenheit der Film-Diva sprechen.

Heute ist Helen Mirren angesehene Oscar-Preisträgerin. Doch auch sie wird auf einen Auftritt in einem "Historienfilm" ...

... nicht unbedingt stolz sein. In "Caligula" aus dem Jahr 1979 war es ihre Hauptaufgabe, sich splitterfasernackt zu räkeln und auch sonst für manche Höhepunkte zu sorgen. In dem Streifen, der seinerzeit in Deutschland gar indiziert wurde, ...

... spielten übrigens auch "Lawrence von Arabien" Peter O'Toole (r.) ...

... und - als Caligula - Malcolm McDowell mit, auch bekannt als der Darsteller der Hauptfigur Alex in "A Clockwork Orange".

Die Älteren unter uns werden sich erinnern: Im "Denver-Clan" war Joan Collins (l.) das Biest Alexis. Doch da war sie bereits um die 50. Viele Jahre zuvor ...

... war sie in England bereits ein beliebtes Pin-Up-Model. In den 70ern schließlich ließ sie in diversen Softpornos mit bezeichnenden Namen wie "The Stud" ("Der Hengst") oder "The Bitch" (das müssen wir nicht übersetzen) die Hüllen fallen.

Ihn kennen Sie nicht? Stimmt, zumindest nicht vor der Kamera. Aber Sie haben womöglich den einen oder anderen Film gesehen, bei dem er Regie führte. Francis Ford Coppola zeichnet unter anderem für die Trilogie "Der Pate", für "Apocalypse Now" und "Rumble Fish" verantwortlich. Bevor er jedoch ...

... in Hollywood zu einem Regie-Schwergewicht aufstieg, verdingte er sich unter anderem mit der Produktion von Erotikfilmchen. Ja, auch er war eben mal jung und brauchte das Geld, ...

... genauso wie Kevin Costner. Sein Filmdebüt gab der, der mit dem Wolf tanzt, 1974 in einem Film namens "Heißer Strand USA", ...

... der vom Niveau her ungefähr in einer Liga mit Sascha Hehns Jugendsünden spielt.

Eine ähnliche Peinlichkeit leistete sich Milla Jovovich. Als wäre der Film "Die blaue Lagune" mit Brooke Shields von 1980 nicht schon ein schlimmer Schlag ins Wasser gewesen, ließ sich Frau Jovovich 1991 dazu hinreißen, in der nicht weniger hanebüchenen Fortsetzung "Rückkehr zur blauen Lagune" die Hauptrolle zu übernehmen. Schön anzuschauen ...

... ist sie natürlich schon, wie sie da so halbnackt über die Insel tollt. Aber, mal ehrlich: Wir sehen sie trotzdem lieber angezogen und dafür mit Knarre in "Resident Evil".

Gut, bei ihm wundert uns eigentlich nichts mehr, seit im Sommer 2008 seine ganz reale Sexsucht bekannt wurde und er sich deshalb in eine Therapie begab: Ex-"Akte X"-Darsteller David Duchovny. Und so passt es ...

... nur allzu gut, dass er auch in der Erotikserie "Red Shoe Diaries" mitwirkte - und das nicht etwa vor, sondern gleichzeitig zu "Akte X". Er hatte ganz offensichtlich seinen Spaß daran. In derselben Serie ...

... trat übrigens auch der gute Joey aus "Friends" alias Matt LeBlanc in Aktion.

Erkennen Sie diese junge Dame? Das ist Cameron Diaz im zarten Alter von 22. Noch etwas zarter, nämlich 19, war sie, ...

... als sie in einem rund 30-minütigen Sadomaso-Kurzfilm unter anderem einen Mann an einer Hundeleine herumführte. In Anspielung auf die Rolle der Schauspielerin in dem Streifen "Drei Engel für Charlie" machte das Sexvideo unter dem Titel "Sie ist kein Engel" später die Runde. Der Regisseur ...

... des Filmchens versuchte gar, Diaz zu erpressen - und wanderte dafür hinter Gitter. Auch sonst setzte die Schauspielerin alles daran, die Verbreitung des Machwerks zu verhindern.

Andere gingen indes eher halbherzig gegen die Weitergabe privater Sexaufnahmen vor oder forcierten diese sogar, um ihre Popularität zu steigern. Die "Mutter" all der schmuddeligen Homevideos dürfte das von Pamela Anderson und ihrem On-Off-Lover Tommy Lee sein.

Die in den Flitterwochen der beiden 1995 entstandenen Aufnahmen, in denen der Mötley-Crüe-Schlagzeuger ihr nicht nur die Zunge in den Hals steckt, tauchten 1998 im Internet auf. Angeblich waren sie dem Paar zuvor gestohlen worden. Anderson und Lee ...

... versuchten zwar zunächst, die weitere Veröffentlichung des Videos zu stoppen, arrangierten sich aber schließlich mit einer Firma, die von da an das Sextape legal unter die Leute brachte. Andersons Bekanntheitsgrad hat das ganz sicher nicht geschadet.

Nach der endgültigen Trennung von Lee ging Anderson in den vergangenen Jahren immer wieder wechselnde Kurzzeit-Beziehungen ein. Welch Ironie des Schicksals ist es da nur, dass einer ihrer Lover ein gewisser Rick Salomon war. Genau jener Rick Salomon, ...

... der auch gemeinsam mit Paris Hilton in einem als "1 Night in Paris" bekannt gewordenen Video zu sehen ist. Nach seiner Trennung von dem "It-Girl" machte sich Salomon daran, die 2003 entstandenen Sexaufnahmen nach allen Regeln der Kunst zu vermarkten. Hilton ...

... schmollte darüber zwar zunächst ein bisschen, einigte sich aber schließlich mit ihrem Ex-Freund auf eine Entschädigung und die Beteiligung an künftigen Einnahmen aus dem Filmverkauf.

Auch von Hiltons Freundin Kim Kardashian tauchte 2007 auf wundersame Weise ein Privatporno mit Rapper Ray J auf. Die Klage gegen das Unternehmen, das das Bettgeflüster ins Internet gestellt hatte, ...

... brachte Kardashian das hübsche Sümmchen von fünf Millionen Dollar und einen gehörigen Popularitätsschub ein.

Die Liste der mehr oder weniger unfreiwillig veröffentlichten Sexaufnahmen von Promis ließe sich beinahe beliebig verlängern. Sie ist jedenfalls so lang, dass es dafür sogar ...

... einen eigenen Wikipedia-Eintrag gibt.

Ob "Boxenluder" Katie Price, ...

... Schauspieler Colin Farrell, ...

... Tommy Lees Mötley-Crüe-Bandkollege Vince Neil ...

... oder der unter anderem in "Der Soldat James Ryan", "Black Hawk Down" und "Pearl Harbor" zu sehende Tom Sizemore - von ihnen allen gelangten Bilder, die sie beim Matratzensport zeigen, in die Öffentlichkeit. Vor allem bei Sizemore ist das wörtlich zu nehmen: Sein Tape ist acht Stunden lang.

Wenn wir Ihnen jetzt noch verraten, dass sich Lady Gaga ...

... und Brad Pitt vor ihrem Durchbruch im Show-Geschäft ihre Brötchen unter anderem als Stripper verdienten, ...

... während Til Schweiger ...

... und Andrea Sawatzki zwar keine Pornos gedreht, sehr wohl aber welche synchronisiert haben, ...

... dann fliegt Ihnen womöglich endgültig das Blech weg, ...

... aber wir bringen diese Galerie über die (Jugend-)Sünden der Stars zu einem würdigen Abschluss. (Text: Volker Probst)

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