Bilderserie

Leben nach der Hitparade: Die Schlager-Stars - gestern und heute

Bild 1 von 266
Mit ihr würde so mancher richtige Mann gern einmal auf Tuchfühlung gehen ... (Foto: picture alliance / dpa)

Mit ihr würde so mancher richtige Mann gern einmal auf Tuchfühlung gehen ...

Mit ihr würde so mancher richtige Mann gern einmal auf Tuchfühlung gehen ...

... (und nicht nur Florian Silbereisen), ...

... zu ihren Konzerten kommen schon mal Zehntausende ...

... und sie wählte eine große Mehrheit der Fernsehzuschauer zum "Superstar". Keine Frage, ...

... Karamba, Karacho, der deutsche Schlager ist wieder en vogue! Aber, schöne Maid, ...

... was ist eigentlich aus all den vielen Originalen geworden? Sie wissen schon, die ...

... die damals in Ermangelung einer größeren Anzahl weiterer Programme allmonatlich in unseren Wohnzimmern zum Vorsingen antraten, präsentiert natürlich ...

... von dem Maschinengewehr der deutschen TV-Unterhaltung, ...

... dem Dieter, dem Thomas, dem Heck (hier mit seiner ersten Ehefrau Edda). Und natürlich nicht die, die erst auftraten, ...

... als in der "Hitparade" schon der Worms drin war ...

... und alles drunter und Hübner ging. Machen wir ...

... eine Zeitreise zurück in die Ära, als das Haar noch so ...

... oder so füllig war, ...

... die Klamotten so ...

... oder so weit ...

... und so ...

... oder so farbenfroh. In die 70er und beginnenden 80er Jahre also, als wir noch eine unbeschwerte Fiesta Schlageriana ...

... feierten. Nee, die Neue Deutsche Welle lassen wir mal weg. Die passt hier nicht so ganz rein, Hossa aber auch. Und ...

... bedauerlicherweise können wir hier auch nicht auf alle, die irgendwann mal zum Gesangsmikro gegriffen haben (im Bild: Dunja Rajter), eingehen, da dies den Rahmen dieser Galerie sonst sprengen würde. Aber auf viele andere, denen einst die Männer ...

... oder aber die Frauen zu Füßen lagen schon. Der Einfachheit halber gehen wir das Ganze mal alphabetisch an. Also, ...

... das hier ist ein gewisser Salvatore Adamo, seinerzeit besser schlicht als Adamo bekannt. Seinen Aufstieg in den deutschen Schlager-Himmel schaffte der Belgier schon in den 60er Jahren mit Songs wie "Es geht eine Träne auf Reisen". Doch ...

... auch in den 70ern beglückte er uns noch mit seiner Präsenz und seinen ins Deutsche übersetzten Chansons.

Und heute? Heute steht der mittlerweile 69-jährige Adamo immer noch auf der Bühne. 2013 seit exakt 50 Jahren, zuletzt jedoch vor allem in Frankreich und seiner belgischen Heimat.

Von Adam & Eve können wir Ihnen leider tatsächlich nur Plattencover zeigen. Eve, das war die in Tschechien geborene Eva Bartova. Die Rolle des Adams bekleidete zunächst der US-Amerikaner Johnnie Christian Dee und später der Deutsche Hartmut "Harry" Schairer (im Bild). Zu ihren Hits gehörten Songs wie "Ungarische Nächte" ...

... und "Lailola". Bartova erlag 1989 dem Krebs, Dee starb 2004. Schairer arbeitete später als Komponist und Produzent unter anderem für Schlager-Kollegin Claudia Jung.

Nun ja, ihn müssen wir eigentlich gar nicht vorstellen. Peter Alexander war Schauspieler, Entertainer, Showmaster, everybody's darling - und Schlagersänger. Schon ...

... in den 50er Jahren landete er seine ersten Hits, doch auch noch Jahrzehnte später feierte er mit Liedern wie "Die Kleine Kneipe" oder "Der Papa wird's schon richten" nicht zuletzt in der "Hitparade" große Erfolge.

Nach dem Tod seiner Frau 2003 zog sich Alexander nahezu vollständig aus der Öffentlichkeit zurück. Am 12. Februar 2011 verstarb er im Alter von 84 Jahren.

Da machte Christian Anders ja noch irgendwie einen ganz normalen Eindruck. In ...

... späteren Jahren indes wurde ihm schon mal bescheinigt, "einen an der Klatsche" zu haben. Anders scheint den Text seines größten Erfolgs "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo" ein wenig zu wörtlich genommen zu haben ...

... und rauschte zusehends in esoterische Gefilde ab. In den ...

... 70er Jahren ein gefeierter und millionenschwerer Schlager-Star, sah man ihn zuletzt in diversen Einkaufsmärkten auftreten.

G.G. Anderson schaffte erst Anfang der 80er Jahre - mit über 30 - mit "Mama Lorraine" den Sprung ins Rampenlicht. Doch hinter den Kulissen ...

... war und ist er ein wahrer Großmogul der Schlager-Szene. Er komponierte hunderte Songs für andere Künstler - von Mireille Mathieu und Laura Branigan über Rex Gildo und Roland Kaiser bis hin zu Heino und den Wildecker Herzbuben. Ja, auch "Herzilein" stammt aus seiner Feder. Und manche seiner Lieder schreibt er bis heute immer noch für sich selbst.

"Diebe kommen am Abend" ist nur eins der Lieder, die die Sängerin mit dem schönen Namen Gaby Baginsky gesungen hat. Auf ihrer Webseite berichtet sie stolz, dass man sie ganze 25 Mal in der "Hitparade" bewundern konnte, 1980 zum Beispiel auch mit "Der Rum von Barbados". Und ...

... die heute 59-Jährige legt das Mikro noch lange nicht aus der Hand. 2012 erschien ihr bis dato letztes Album, produziert und komponiert von Hartmut Schairer (Sie erinnern sich?!).

"Skateboard Uh Ah Ah - City Surfing Ah Ah - Skateboard Uh Ah Ah - Komm und fahr mal mit" - damit ritt Benny, im wahren Leben der von Produzent Frank Farian entdeckte Hans Jürgen Schnier - 1978 auf der gerade nach Deutschland geschwappten Skateboard-Welle. Später verdingte er sich ...

... nicht nur weiterhin als Sänger, er wurde auch Moderator beim ZDF (an der Seite von Anke Engelke), der BR-Kultsendung "Live aus dem Schlachthof" und diversen Radiosendern. Mittlerweile ...

... ist er bei "Gute Laune TV" gestrandet und gibt sich auch noch bei der einen oder anderen Schlagerparty die Ehre.

Mit dem von Drafi Deutscher komponierten "Mama Leone" wurde der als Benedetto Arico in Italien geborene Bino Ende der 70er zum One-Hit-Wonder der Schlager-Szene. Später wurde er zum Kneipier, ...

... Versuche, mit neuen Songs beim Publikum zu punkten, scheiterten. 2010 starb der Ex-Sänger mit 57 Jahren in seinem Geburtsort Palermo an Krebs.

Und auch er schied zum Bedauern vieler viel zu früh aus dem Leben: Gerhard Höllerich, den alle nur als Roy Black kannten. Er ...

... wurde schon in den 60er Jahren mit "Ganz in Weiß" zunächst zum Schlager-Star, dann zum Schauspieler und schließlich zum Traum aller Schwiegermütter. Bis ...

... in die Mitte der 70er dauerte Blacks Karriere an, ehe der erste große Einbruch erfolgte. Anfang der 90er Jahre erlebte er mit von Dieter Bohlen produzierten Songs und seiner Rolle in der RTL-Serie "Ein Schloß am Wörthersee" ein Comeback, ...

... doch am 9. Oktober 1991 starb Black nach exzessivem Alkoholkonsum an Herzversagen - mit gerade erst 48 Jahren. Zeit seines Lebens war er nie mit seiner von ihm ungeliebten Rolle als Schmusesänger zurechtgekommen.

Ein bisschen Spaß muss sein - oder weshalb reitet Roberto Blanco hier auf dem Löwen? Der 1937 in Tunis geborene Sänger kam 1956 nach Deutschland und begründete hier sogleich seine Schlager-Karriere, die ihren Höhepunkt in den 70er Jahren fand. Danach ...

... absolvierte er zum Beispiel auch Ausflüge zum Fernsehen und zum Musical, doch bis heute kennt er nur einen Hauptberuf: Stimmungskanone.

Mit "Adios Amor" gelang Andy Borg 1982 der Sprung aufs Schlager-Karussell - ein Erfolg, an den er später nie mehr anknüpfen konnte. Trotzdem ...

... sagte er nicht gleich wieder Adios, sondern hält sich bis heute wacker im Geschäft mit der volkstümlichen Musik. Inzwischen verbindet man ihn jedoch vorwiegend mit seiner Moderatorenrolle beim "Musikantenstadl".

Bernhard Brink schmiss für den Schlager, die "Hitparade" und Lieder wie "Liebe auf Zeit" oder "Ich wär' so gern wie Du" sein Jurastudium. Nur mit der Teilnahme am Eurovision Song Contest sollte es für ihn nicht so recht klappen - ganze sechs Mal scheiterte er im Vorentscheid. Dennoch ...

... zählt der 61-Jährige heute zu den noch aktiven Urgesteinen der Szene. Und es soll immer noch Frauen geben, deren Puls bei seinem Anblick schneller schlägt.

Vom Herzrasen beim weiblichen Geschlecht einer bestimmten Alterskohorte in seinem Fall mal ganz zu schweigen. Wohl nicht nur wegen des Bieres ...

... brach der gebürtige Südafrikaner Howard Carpendale (hier im Bild 1996 mit Nelson Mandela) in den 60er Jahren zu neuen Ufern auf. Nach kurzem Aufenthalt in Großbritannien verschlug es ihn nach Deutschland, ...

... wo er seinen ersten Plattenvertrag erhielt. "Deine Spuren im Sand", "Ti Amo" und "Hello Again" sind nur einige der zahlreichen Songs, mit denen "Howie" in den 70er und 80er Jahren erfolgreich war. Mit mehr als 25 Millionen verkauften Tonträgern ...

... ist er bis dato einer der größten Schlagerstars hierzulande überhaupt. Und nachdem er 2008 Abschied von seinem fünf Jahre zuvor verkündeten Abschied von der Bühne nahm, ist noch kein Ende in Sicht.

Ob mit "Am laufenden Band", "Rudis Tagesshow", "Herzblatt" oder "7 Tage - 7 Köpfe" - der Holländer Rudi Carrell hat deutsche Fernsehgeschichte geschrieben. Doch auch als Sänger ist er etwa mit "Wann wird's mal wieder richtig Sommer?" oder "Goethe war gut" ...

... in Erinnerung geblieben. Am 7. Juli 2006 starb der einstige Kettenraucher mit 71 Jahren an Lungenkrebs.

Sie gab es nur im Doppelpack: Cindy & Bert alias Jutta Gusenburger und Norbert Berger. Tatsächlich waren die beiden nicht nur auf der Bühne ein Paar, sondern zunächst auch im wahren Leben verheiratet. "Immer wieder sonntags" ...

... wurde zu ihrem bekanntesten Lied. Beim Song Contest im englischen Brighton 1974, den ABBA mit "Waterloo" gewannen, ging das Duo indes kläglich unter. In den 80ern stockte auch seine sonstige musikalische Karriere. Doch trotz Scheidung 1988 traten Cindy und Bert weiterhin gemeinsam auf.

Norbert Berger starb am 14. Juli 2012 an den Folgen einer Lungenentzündung.

Gusenburger macht als Cindy Berger weiter. Erst im Juni 2013 veröffentlichte sie ein Soloalbum.

Mit der Coverversion des spanischen Songs "El Chico De La Armonica" schaffte es Bernd Clüver 1973 bis an die Spitze der Charts. Der deutsche Titel des Liedes: "Der Junge mit der Mundharmonika". In den 70er Jahren blieb er ein gern gesehener Gast in der "Hitparade". Bis ...

... zu seinem Tod veröffentlichte er weiter Platten und CDs und trat auf Bühnen und in Festzelten auf. Clüver starb am 28. Juli 2011 mit 63 Jahren in Folge eines "häuslichen Unfalls". Er stürzte wohl unglücklich die Treppe seiner Finca auf Mallorca hinunter.

"Ich fand sie irgendwo allein in Mexiko - Anita!" Mit der Weise über das Mädchen in Mexiko wird der Grieche Costa Cordalis in Deutschland für immer verbunden bleiben. Auch seine große Zeit waren die 70er, ...

... wenngleich er auch danach irgendwie immer präsent war und sei es ...

... an der Seite seines Sohnes Luca, mit dem er zuletzt häufig im Duett auftrat. War Cordalis gerade mal nicht am Ballermann unterwegs, ...

... dann schnallte er sich womöglich die Ski um. Zweimal war er griechischer Landesmeister im Langlauf. Seine beabsichtigte Qualifikation zu den Olympischen Spielen in Sarajevo 1984 scheiterte allerdings. Doch statt mit Musik und Sport ...

... machte Ihre Durchlaucht, Dschungelkönig Costa I., zuletzt vor allem durch missglückte Schönheitsoperationen Schlagzeilen.

In seiner österreichischen Heimat genießt er als Liedermacher noch heute eine gewisse Popularität, in Deutschland indes schaffte es Peter Cornelius nur einmal wirklich ...

... ins Rampenlicht. "Du entschuldige - I kenn' di" war sein großer Hit Anfang der 80er.

Ist er nicht putzig? Mit Hilfe der deutschen Version des Drafi-Deutscher-Songs "Guardian Angel" wurde der 21-jährige Nino de Angelo, der in Wahrheit Domenico Gerhard Gorgoglione heißt, über Nacht bekannt und zum Mädchenschwarm. Doch ...

... ebenso schnell, wie er im Schlager-Paradies gelandet war, war er auch schon wieder "Jenseits von Eden". Immerhin: Beim Eurovision Song Contest 1989 schaffte er es mit einem Dieter-Bohlen-Lied auf den 14. Platz. Er ...

... überstand Krebserkrankung und Privatinsolvenz ...

... und tanzt inzwischen wieder auf diversen Hochzeiten. Und sei es nur die Eröffnung eines Klamottenladens in Hamburg.

Von ihm war in dieser Galerie schon ein paar Mal die Rede: Drafi Deutscher - natürlich! Er wurde bereits in den 60er Jahren zur Schlager-Ikone und "Marmor Stein und Eisen bricht" kann auch noch beinahe 50 Jahre nach Veröffentlichung des Songs so gut wie jeder mitsingen. Unter ...

... den unterschiedlichsten Pseudonymen trat Deutscher noch bis nach der Jahrtausendwende in Erscheinung. Vielfach verdingte er sich aber auch als Komponist und Produzent. Aber ...

... gesundheitliche Probleme, darunter eine Diabetes-Erkrankung und mehrere Schlaganfälle in den 90ern, machten ihm zusehends zu schaffen. Am 9. Juni 2006 starb Deutscher kurze Zeit nach einem Herzanfall im Alter von 60 Jahren.

Hui, auch den kennen wir doch! Wie viele seiner Zunft verdankt Jürgen Drews so gut wie alles DEM einen Hit, der ihn berühmt machte und nie mehr loslassen sollte. Und wie so oft ist es auch in dem Fall lediglich ein Cover-Song - "Ein Bett im Kornfeld" stammte im Original eigentlich von den Bellamy Brothers. Egal, ...

... es hat gelangt, um "König von Mallorca" zu werden und berufsjugendlicher Schlager-Onkel zu bleiben. 2007 ...

... tat sich Drews übrigens vorübergehend wieder mit einstigen Mitgliedern der Les Humphries Singers zusammen. Mit der Gesangsgruppe hatte er Anfang der 70er Jahre erstmals erfahren, was Erfolg heißt.

Ach, herrlich! Die Ralph-Siegel-Truppe Dschinghis Khan ist auch bis heute unvergesssen. Mit ihrem gleichnamigen Mongolen-Song heimsten sie beim Song Contest 1979 den vierten Platz ein, Hits wie "Moskau" oder "Loreley" folgten. Doch ...

... Mitte der 80er war Schluss mit dem "Hu Ha". Die Gruppe verstreute sich in alle Winde. Leslie Mandoki (2.v.r.) machte Karriere als Musikproduzent internationaler Stars. Der tanzende "Dschinghis Khan" Louis Hendrik Potgieter starb 1993 an AIDS. Glatzenträger Steve Bender (nicht im Bild) erlag 2006 dem Krebs. Die ...

... verbliebenen Mitglieder Wolfgang Heichel (l.), Edina Pop (r.) und Henriette Strobel touren - verstärkt durch junge Nachwuchskräfte - seit mehreren Jahren wieder mit ihren alten Hits und einigen neuen Stücken durch die Lande. Insbesondere in Russland genießt die Truppe noch immer Popularität.

Wow! Das ist Katja Ebstein in jungen Jahren. In den letzten Weltkriegswochen geboren, schlug sie sich schon in den 60er Jahren neben dem Studium als Sängerin durch - "zwischen Jazz und protestierender Liedermacher-Kultur", wie sie selbst in ihrer Biografie schrieb. Doch zu Berühmtheit ...

... gelangte sie mit dem Schlager. Mit "Wunder gibt es immer wieder" sang sie sich 1970 in die Herzen der Deutschen und beim Song Contest in Amsterdam bis auf den dritten Platz vor. Auch im Folgejahr und noch einmal 1980 vertrat sie Deutschland mit "Diese Welt" beziehungsweise "Theater" beim "Grand Prix". Dann endete ihre Hochzeit als Schlagersängerin. Ebstein ...

... verlegte sich mehr auf die Schauspielerei, das Musical und literarische Arbeiten. Doch bis heute singt sie ab und an auch noch mal ihre alten Gassenhauer. Für ihr umfangreiches soziales Engagement erhielt sie 2008 zudem das Bundesverdienstkreuz.

So kennt man ihn - als Produzent. Frank Farian ist unter anderem der "Macher" von Boney M., Milli Vanilli oder der Eurodance-Kapelle La Bouche. Doch zunächst ...

... trat auch Farian selbst als Sänger in Erscheinung. "Kopf hoch, Baby, lehn dich an mich" - "Rocky" wurde zu seinem größten Hit, mit dem er 1976 auch Platz 1 der deutschen Single-Charts erklomm. Eines ...

... seiner bislang letzten Projekte war das Musical "Daddy Cool", das 2007 in Berlin Premiere feierte.

Pausbäckchen hatte sie schon immer. Doch musikalisch lagen Joy Flemings Wurzeln eigentlich im Jazz und Blues. Trotzdem landete sie mit ihrer Teilnahme beim Song Contest 1975 mit "Ein Lied kann eine Brücke sein" irgendwann auch beim Schlager. Mittlerweile ...

... schlägt die 68-Jährige eher wieder soulige Töne an, tritt nach wie vor ab und an auf und hat im März 2013 ihre "Erinnerungen" veröffentlicht.

Diese Prachtburschen kennt doch bestimmt auch noch jeder, auch wenn sich "Die Flippers" mittlerweile aufgelöst haben. Mit "Weine nicht, kleine Eva" kamen sie schon 1969 groß raus, um fortan ...

... 40 Jahre lang mit duften Anzügen, Elektro-Schlagzeug und schicken Frisuren zum unabdingbaren Schlager-Inventar zu gehören. 2009 ging die Gruppe in den Ruhestand, ...

... nur Olaf Malolepski macht als Solosänger noch immer weiter.

Connie Francis gehört eigentlich nicht in diese Galerie, weil sie mit Songs wie "Schöner fremder Mann", "Die Liebe ist ein seltsames Spiel" oder "Tu' mir nicht weh" eigentlich ein reiner 60er-Jahre-Star war. Aber ...

... wir wollten Ihnen dieses Foto von Francis aus dem Jahr 2007 nicht vorenthalten. Ach, du Schreck! Ihrem Schönheitschirurgen wünscht sie ...

... vermutlich genauso die Hölle auf Erden, wie das Christian Franke 1981 seiner Liebschaft wünschte, wenn sie heut' geht. Der - Nomen est Omen - aus Nürnberg stammende Franke, der eigentlich Christian Hese heißt, ...

... ist mit "Ich wünsch' dir die Hölle auf Erden" ein One-Hit-Wonder geblieben. Gleichwohl gelang ihm 2011 zusammen mit dem Panflötisten Edward Simoni und dem Lied "Der Apfelbaum" sogar noch mal ein kleinerer Charts-Erfolg. Mit anderen Worten: Ja, er singt noch.

Würden Sie diesem adretten jungen Herrn einen Gebrauchtwagen abkaufen? Nun ja, vielleicht eher einen Lkw. Gunter Gabriel wurde mit Liedern irgendwo zwischen Country und Schlagern bekannt. "Hey Boss - Ich brauch mehr Geld" oder "Komm' unter meine Decke" - damit gab er sich in den 70ern mal hart und mal zart. Im darauffolgenden Jahrzehnt ...

... landete er jedoch ziemlich hart: Erfolg weg, Frauen weg, Geld weg. Aber der heute 71-Jährige berappelte sich wieder. 2010 schlüpfte er in dem Theaterstück "Hello, I'm Johnny Cash" in die Titelrolle seines großen Idols.

Nun zählen Sie mal die Füße! Ja, ja, die Gebrüder Blattschuss waren schon eine spaßige Truppe - zu der ganz am Anfang unter anderem auch noch Jürgen von der Lippe gehörte (r.). Mit "Kreuzberger Nächte" lieferten sie auch allen Nicht-Berlinern den passenden Soundtrack zum Kaltgetränk. Doch viel mehr an vorzeigbaren Erfolgen hat es nicht gegeben. Was ...

... von der Lippe so macht, bekommt man immer noch hier und da im Fernsehen oder bei seinen Bühnenprogrammen mit. Doch auch ...

... die beiden Gebrüder Beppo Pohlmann (l.) und Kalle Ricken sind noch aktiv. Sie führten die einstige Chaos-Kapelle von 1988 an als Duo weiter.

Da konnte er offenbar noch unbelastet strahlen: Rex Gildo oder auch Ludwig Franz Hirtreiter, wie er eigentlich hieß. Seine Karriere nahm bereits Ende der 50er Jahre ihren Ausgang. Die kompletten 60er Jahre lang war er nicht nur als Schauspieler ein Star, mit Liedern wie "Speedy Gonzales" oder "Vom Stadtpark die Laternen" war er auch aus den deutschen Charts eigentlich nicht wegzudenken. Der Song, ...

... der für ihn schließlich mehr zum Fluch als zum Segen werden sollte, erschien indes erst 1972: "Fiesta Mexicana". Trotz seiner großen Erfolge in den 60ern ...

... und trotz auch noch einiger weiterer Hits in den 70ern und 80ern wurde Gildo zusehends auf sein berühmt-berüchtigtes "Hossa!" reduziert. Nicht nur damit soll er nie zurecht gekommen sein. Auch seine Homosexualität soll er durch eine bizarre Scheinwelt - inklusive Ehefrau - verborgen haben. In ...

... seinen letzten Lebensjahren brach er Auftritte immer wieder wegen offensichtlicher Alkoholprobleme ab. Dieses Foto zeigt Gildo im September 1999. Rund einen Monat später sprang er aus dem Fenster einer Münchner Wohnung im zweiten Stock. Er erlag seinen Verletzungen am 26. Oktober 1999. Es wird davon ausgegangen, dass er den Selbstmord mit seinem Sprung auch beabsichtigt hatte.

Ja, was macht denn da die Heidi? Die singt doch gar nicht! Stimmt, ...

... aber die beiden hier schon - vorausgesetzt, sie trommeln mal eben nicht gerade: Gitti (l.) und Erika. Den beiden Schwestern, die als Brigitte und Erika Goetz zur Welt kamen, verdanken wir nicht nur den "Heidi"-Song, Erikas Stimme kommt etwa auch bei der Titelmelodie von "Captain Future" zum Einsatz. Mal ganz abgesehen davon, ...

... dass das Duo uns noch zahlreiche weitere, dem Normalbürger eher unbekannte volkstümliche Schlager beschert hat. Bis heute. 2011 feierten Gitti und Erika ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum.

Wo Heidi und Captain Future sind, da ist auch die Biene Maja nicht weit. Warum? Na, ...

... wegen der "goldenen Stimme aus Prag", die den Titelsong zu der Zeichentrickserie veredelt hat: Karel Gott. Der Tscheche machte sich in den 60ern Jahren auf, ...

... um nicht nur die zahlreichen Fans in seiner Heimat, sondern auch die deutschsprachigen Nachbarn mit seinem Gesang zu beglücken. Mit zu seinen größten Hits hierzulande gehört natürlich auch "Babička" von 1979. Mit ...

... seinen mittlerweile 74 Jahren ist Karel Gott immer noch äußerst umtriebig. 2008 gab er sich die Blöße eines Duetts mit Bushido. Im gleichen Jahr heiratete er zudem seine 37 Jahre jüngere Lebensgefährtin. Wo? In Las Vegas natürlich.

Aber Herr Lehrer! Diejenige, die sich hier einen gestrengen Blick von Pauker Peter Alexander im Streifen "... und sowas muss um 8 ins Bett" von 1965 einhandelt, ist die Dänin Gitte Hænning. Schon als Kind stand die 1946 geborene "Gitte" in ihrem Heimatland auf der Bühne ...

... und schon im Teenager-Alter rollte sie auch den deutschen Schlager-Markt auf - mit "Ich will 'nen Cowboy als Mann" 1963 natürlich, aber zum Beispiel auch mit diversen Duetten mit Rex Gildo. Hænning sollte insbesondere in Deutschland eine lang andauernde Karriere bevorstehen - in den 70ern und 80ern etwa auch noch mit Titeln wie "So schön kann doch kein Mann sein" oder "Freu dich bloß nicht zu früh". Später ...

... trat sie in Musicals auf, gab sie Shows mit ihren Kolleginnen Wencke Myhre und Siw Malmkvist oder spielte sie Theater. Kurzum: Hænning ist ein wahrer Tausendsassa, der nicht zu stoppen zu sein scheint.

Definitiv ein One-Hit-Wonder - aber eins, das jeder kennt: Mit der deutschen Blödel-Version "Du, die Wanne ist voll" des Hits "You're The One That I Want" von John Travolta und Olivia Newton-John turnten Dieter Hallervorden und Helga Feddersen Ende der 70er durch die "Hitparade".

Hallervorden kennen wir natürlich immer noch als Komiker, Schauspieler und Leiter des Berliner Schlossparktheaters.

Die von zahlreichen gesundheitlichen Rückschlägen gebeutelte Feddersen, die hauptberuflich eigentlich Schauspielerin und nicht Sängerin war, starb 1990 an Krebs.

Auch er erlag dem Krebs: Hans Hartz. Musikalisch bewegte sich der Sänger irgendwo zwischen Schlagern und Liedermacher-Nummern. Eigentlich ...

... war er nach seinem Hit "Die weißen Tauben sind müde" von 1982 schon abgeschrieben. Mit "Sail Away", dem Song aus der Bierwerbung, erlebte er 1991 aber noch mal ein Comeback. Er starb am 30. November 2002 mit 59 Jahren.

Ihn haben Sie vielleicht schon lange nicht mehr so gesehen, aber vorstellen müssen wir ihn eigentlich nicht. Schließlich erreicht Heino Bekanntheitswerte, gegen die selbst so mancher Ex-Bundeskanzler alt aussehen soll. Mitte der 60er Jahre ...

... begann sein Aufstieg zur Schlager- und Volksmusik-Ikone mit duften Weisen wie "Blau blüht der Enzian", "La Montanara" und "Komm in meinen Wigwam". Und heute? Heute ist Heino Rocker.

In seinem Herzen ist Jonny Hill vermutlich ein Cowboy. Doch neben Country-Musik hat er auch handfeste Schlager im Programm. Sein größter Hit war 1979 der Sprechgesang zu "Ruf Teddybär eins - vier". Mehr als ...

... 30 Alben hat der gebürtige Österreicher schon produziert. Sein bislang letztes erschien 2012 und heißt "In Nashville". Wo auch sonst?

Hoffmann & Hoffmann hießen tatsächlich beide Hoffmann, weil sie Brüder waren - Michael (links auf dem Cover) und Günter. "Himbeereis zum Frühstück" war 1977 ihr erster größerer Erfolg. 1983 vertraten sie Deutschland mit "Rücksicht" beim Song Contest in München. Nur ein Jahr darauf, am 15. März 1984, beging Günter Hoffmann - angeblich auch aus Frustration über den danach ausbleibenden Erfolg - Selbstmord.

Michael Hoffmann betätigte sich im Anschluss als Komponist und Produzent und wandte sich Klängen abseits des Schlagers zu. "Er singt Texte und Gedichte seiner spirituellen Lehrerin Ursa Paul, zu denen er die Kompositionen schrieb", heißt es auf der Webseite der esoterischen "Trilogos"-Stiftung, die seine "Lieder aus Asurien" veröffentlichte.

Aha, Aha - du bist so heiß wie ein Vulkan. Eine Coverversion eines Songs aus Italien genügte, um Tony Holiday für immer ins Gedächtnis zu brennen. "Tanze Samba mit mir", forderte der Sänger, der eigentlich auf den unwesentlich weniger außergewöhnlichen Namen Rolf Peter Knigge hörte. Doch auch ...

... wenn alle "Hitparaden"-Zuschauer bei dem Song wohl mutmaßten, Holiday singe darin eine Frau an - in Wahrheit war der Sänger homosexuell. Er starb am 14. Februar 1990 mit 38 Jahren an AIDS.

70 Jahr, blondes Haar, so steht er vor uns. Michael Holm ist geradezu eine übergroße Schlager-Institution. Und das nicht nur ...

... auf Grund seiner eigenen Erfolge, die er etwa mit "Mendocino", "Tränen lügen nicht" oder "El Lute" vorwiegend in den 70er Jahren hatte. Holm ...

... komponierte und produzierte auch hunderte Songs für andere Künstler - darunter etwa auch Rex Gildos "Fiesta Mexicana". Und ja, auch unserem "Meister" Guildo Horn hat er kräftig unter die Arme gegriffen. Ebenso wie er ein paar Songs ...

... für Bata Illic schrieb. "Michaela", DER Illic-Song schlechthin aus dem Jahre 1972, stammt allerdings aus einer anderen Feder. Wie oft der im früheren Jugoslawien geborene Sänger, dessen Ehefrau Olga heißt, wohl diese verflixte "Michaela" schon verflucht hat? Oder ...

... ist er ihr doch - anders als Gildo seinem "Hossa" - für ewig dankbar? Wie auch immer - vor dem "Dschungelcamp" bewahrte Illic auch "Michaela" nicht. Allerdings bescherte ihm der Ausflug nach Australien 2008 durchaus einen neuerlichen Popularitätsschub, von dem der inzwischen 73-Jährige definitiv profitiert hat.

Gerade mal zehn Jahre alt war Andrea Jürgens, als sie 1978 mit ihrem vertonten Scheidungs-Drama "Und dabei liebe ich euch beide" ins Rampenlicht trat. Es folgten noch ein paar kleinere Hits wie "Ich zeige dir mein Paradies" und "Ein Herz für Kinder", ehe mit der Pubertät auch der Karriereknick einsetzte, ...

... aus dem Jürgens de facto nie mehr heraus kam. Aber sie singt weiter. 2012 feierte sie ihr 35-jähriges Bühnen-Jubiläum. Ihr ...

... Namensvetter Udo Jürgens (weder verwandt noch verschwägert) hat hingegen so etwas wie einen Karriereknick nie erlebt. Seit seinen musikalischen Anfängen in den 50er Jahren ...

... soll der Österreicher mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft haben. Frauenschwarm seit eh und je, sind "Griechischer Wein", "Aber bitte mit Sahne" oder "Mit 66 Jahren" nur einige seiner zahllosen Songs, mit denen er es bis in die 70er Jahre hinein weit nach vorne in den deutschen Charts schaffte. Seine ...

... Alben indes verkaufen sich auch heute noch wie geschnitten Brot. Die größten Konzerthallen zu füllen, ist für Jürgens kein Problem. Zu seinem Repertoire zählen nicht nur Schlager, sondern auch Musicals, Soundtracks oder klassische Arrangements. Kurzum: Der ...

... Platz reicht hier nicht, um wirklich alle seine Verdienste aufzuzählen. Der 78-Jährige kann auf eine der vielleicht erfülltesten Karrieren überhaupt zurückblicken.

Wirklich unzufrieden sein kann auch Roland Kaiser nicht, wenngleich er zeitweise doch mit verschiedenen Rückschlägen zurechtkommen musste. Als der ...

... Selbst-in-der-Wanne-Goldkettchen-Träger Mitte der 70er Jahre seinen Durchbruch in der Schlager-Welt schaffte, war aber erst einmal alles gut. "Sieben Fässer Wein", "Schach-Matt" und schließlich "Santa Maria" - ein Cover des gleichnamigen italienischen Titels von Oliver Onions - katapultierten ihn ganz nach oben, ehe in den 80er Jahren der Erfolg allmählich nachließ. Zu schaffen ...

... machte dem Sänger in der Folge jedoch vor allem eine schwere Lungenkrankheit. Durch die erfolgreiche Transplantation eines fremden Organs sprang er 2010 dem Tod von der Schippe. Inzwischen ...

... geht Kaiser wieder auf Tournee. Auch in einem "Tatort" spielte er 2012 eine Gastrolle. Sein Platz in der Schlager-Ruhmeshalle ist ihm längst sicher.

Klaus & Klaus spezialisierten sich erst einmal aufs Nachsingen. Ihre Hits "Da steht ein Pferd auf'm Flur" und natürlich "An der Nordseeküste" Anfang der 80er Jahre waren Coverversionen. Nach zahlreichen weiteren eher schlecht als recht laufenden Stimmungs-Krachern wurde der "große" Klaus Baumgart (l.) 1997 von seinem Kompagnon ...

... Klaus Büchner sitzen gelassen. Der kümmert sich stattdessen wieder mehr um seine musikalisch ein klein wenig härter zur Sache gehende Zweitkapelle Torfrock.

Klaus Baumgart hielt unterdessen mit neuen Gesangspartnern das Projekt Klaus & Klaus am Leben. Und sei es auch nur ein Leben am Ballermann. Oder im Dschungelcamp, in das Baumgart 2013 einzog.

Johanna von Koczian startete ihre Karriere im Unterhaltungsgeschäft eigentlich als Schauspielerin in den 50er Jahren. Doch in den 70ern übte scheinbar auch die "Hitparade" eine magische Anziehungskraft auf sie aus. Nicht ohne ...

... bleibende Referenzen: "Das bisschen Haushalt" wird 1977 zur Hymne - irgendwo zwischen antiquiertem Frauenbild und emanzipatorischem Aufbegehren. 1982 fährt Koczian mit "Die Mama wird's schon richten" eine Retourkutsche gegen Peter Alexanders "Der Papa wird's schon richten". Dann ist Schluss mit der Singerei. Stattdessen ...

... widmete sie sich wieder dem Schauspiel und verfasste zudem diverse Bücher. Im Oktober 2013 wird sie 80 Jahre alt.

Mike Krüger hat und ist eine Supernase. Aber wenn er mal gerade nicht mit Nasenkumpel Thomas Gottschalk abhängt, ...

... dann lässt er gerne auch mal musikalischen Unsinn vom Stapel wie "Mein Gott, Walther" 1975 oder den "Nippel", den man bekanntlich nur durch die Lasche ziehen muss, 1980. Krüger ...

... bleibt als Komiker, Blödelbarde, Werbefigur und TV-Gestalt bis heute irgendwie stets präsent. Doch Lieder, die Millionen mitsingen können, bringt er längst nicht mehr hervor.

Was wird das denn? Eine Therapie-Sitzung, bei der wir ein paar Bäume umarmen? Nein, natürlich nicht. Vielmehr unternahm die Israelin Daliah Lavi ihre ersten Schritte ins Show-Geschäft als Schauspielerin, zum Beispiel ...

... auch als Paloma Nakama in "Old Shatterhand". Aber das nur am Rande. Ende ...

... der 60er Jahre entdeckte Lavi auch die Musik für sich. Fortan sang sie in vielen unterschiedlichen Sprachen, darunter Französisch, Englisch, Hebräisch und Deutsch - der Sprache ihrer Mutter. Mit Songs wie "Oh, wann kommst du?" oder "Willst du mit mir gehn" landete sie auch in den deutschen Charts. Bis Mitte der 90er Jahre ...

... nahm Lavi noch Songs auf, ehe sie sich vorerst ins Private zurückzog. Vor einigen Jahren entschied sie sich jedoch, noch einmal richtig "Tschüss" zu ihren deutschen Fans zu sagen - 2009 ging sie auf Abschiedstournee. Im Fernsehen - wie etwa hier 2011 bei "Willkommen bei Carmen Nebel" - tritt sie gleichwohl immer noch ab und an auf.

Auch diese junge Frau feiert mit dem deutschen Schlager Erfolge, obwohl sie wie so viele ihrer Zunft eigentlich gar nicht aus Deutschland stammt: Vicky Leandros. Die gebürtige Griechin ...

... zog allerdings schon als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland. Geprägt durch ihren musizierenden Vater, nahm sie bereits als Teenager ihre ersten Platten auf. An "Après toi" oder "Ich hab' die Liebe geseh'n" erinnern sich vielleicht nicht mehr allzu viele. Aber der Kampfschrei "Theo!!!!!! - Wir fahren nach Lodz!" von 1974 dürfte bei manch einem durchaus noch im Ohr nachhallen. In den 80er Jahren ...

... ließ das Interesse an ihrer Musik nach, doch seit den 90ern verkaufen sich zumindest ihre Alben bei Schlager-Fans wieder ganz ordentlich. Zeitweilig verschaffte sich Leandros ein zweites Standbein in der Politik - als stellvertretende Bürgermeisterin von Piräus.

Wie einige andere seiner Schlager-Kollegen auch kam Volker Lechtenbrink erst über die Schauspielerei zur Musik. Er schrieb Texte für verschiedene andere Künstler, darunter etwa Peter Maffay, griff in den 70er und 80er Jahren aber auch selbst zum Gesangsmikro. Sein Lied "Ich mag" gewann durch eine Malzkaffee-Werbung und eine Kinderversion von Rolf Zuckowski Anfang der 80er Jahre noch einmal an Popularität. Später ...

... verlegte sich Lechtenbrink wieder auf die Schauspielerei in diversen TV-Serien und Fernsehfilmen. Auch für Hörspielproduktionen wird der Herr mit der sonoren Stimme gern gebucht.

Sonore Stimme? Eine solche hatte Bruce Low ebenfalls allemal. Aber hallo! Der bereits 1913 geborene Niederländer fuhr ebenfalls zweigleisig - als Schauspieler und Sänger. Ins Schlager-Geschäft griff er im bereits relativ hohen Alter 1978 mit "Die Legende von Babylon" - einer deutschen Version des Boney-M.-Hits "Rivers Of Babylon" - ein.

1987 veröffentlichte Low seine Memoiren. Am 3. März 1990 starb er im Alter von 76 Jahren.

Überdimensionale Brille, Hippie-Klamotten, schrilles Auftreten - damit schaffte Maggie Mae 1974 den Sprung ins Rampenlicht. Und mit der deutschen Coverversion des 60er-Jahre-Hits "My Boy Lollypop". Bis Anfang der 80er Jahre sang sie weiter, doch größere Erfolge blieben aus. Die heute vierfache Mutter zog sich ins Privatleben zurück. Nur ...

... bei einem Schlager-Revival-Fest 2001 in Hoyerswerda haben wir sie wiederentdeckt.

"Isch war sechzehn und sie einunddreißisch" - seine Schlager-Vergangenheit sieht Peter Maffay im Nachhinein mit gemischten Gefühlen. Begonnen hatte die mit der Schnulze "Du" 1970. Mit "Und es war Sommer" stürmte Maffay sechs Jahre später die "Hitparade"(n), ehe er sich ...

... Anfang der 80er Jahre einen musikalischen Stilwandel verordnete. Was der Deutschrocker mit "Echo" für das Lebenswerk heute macht, müssen wir wohl niemandem erzählen.

Das war ein wirklich herrliches One-Hit-Wonder! Im "Lied von Manuel" erlebten wir auf nur allzu rührende Weise, wie ein Außenseiter zum heißen Feger seiner Alterskohorte wurde. Das war 1979. Leadsänger Manuel alias Achim Rodewald wurde später erfolglos von Ralph Siegel gecoacht. Was der heute 48-Jährige inzwischen macht, wissen wir leider nicht, wohl aber ...

... was aus ihr geworden ist. Engelke war eines der vier weiblichen "Ponys" - der Begleitsängerinnen Manuels. Von der pubertierenden Randfigur in einer Kinderkapelle hat sie sich zu DER weiblichen Entertainerin in Deutschland schlechthin gemausert.

Die US-Amerikanerin Peggy March war gerade mal 15, als sie 1963 mit "I Will Follow Him" sowohl in ihrer Heimat als auch in Deutschland ihren Durchbruch feierte. Sie begann in vielen verschiedenen Sprachen zu singen und landet mit "Mit 17 hat man noch Träume" nur zwei Jahre später auch ihren ersten großen deutschsprachigen Hit. March ...

... blieb bis in die 70er Jahre hinein in Deutschland einigermaßen erfolgreich, ehe ihre Karriere im Sand verlief. Zurück in den USA, schrieb sie 1984 an dem Hit "When The Rain Begins To Fall" von Jermaine Jackson und Pia Zadora mit. Auch als Sängerin ...

... ist sie bis heute aktiv und immer wieder mal für Auftritte in Deutschland. An ihre einstmals großen Zeiten konnte sie jedoch nie mehr anknüpfen.

"Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben" - dass er homosexuell ist, ahnten vermutlich nur wenige, als Jürgen Marcus mit diesem Song 1972 die Schlager-Welt aufmischte. Der von Star-Produzent Jack White unter die Fittiche genommene Sänger ist ein "Hitparaden"-Gewächs durch und durch. Mehr als 20 Songs interpretierte er im Laufe der 70er mal mehr und mal weniger erfolgreich. Doch ...

... nach der Trennung von White kam er musikalisch nicht mehr wirklich auf die Beine. Da half es auch nichts, dass er zeitweise auf Englisch singt und sich nun von Ralph Siegel unter die Arme greifen lässt. Inzwischen ...

... ist es so schlecht um ihn bestellt, dass er im Juni 2013 Privatinsolvenz angemeldet hat. Offenbar hat er sich zu allem Unglück auch noch mit Immobilien verspekuliert.

Das ist Herbert Anton Bloeth. Ach nee, Herbert Anton Hilger. Schließlich hat der Sänger seinen verfänglichen Geburtsnamen ändern lassen. Aber egal - wir alle kennen ihn ja ohnehin nur als Tony Marshall. Mit "Schöne Maid" wurde der Lockenkopf 1971 bekannt. Auch international, schließlich sang er das Lied als "Pretty Maid" auch auf Englisch. Getreu ...

... dem Motto "Heute hau'n wir auf die Pauke" etablierte sich der ausgebildete Opernsänger als Experte für Stimmungshits. Doch auch ...

... zum Musical und zum Theater hat es ihn in jüngster Zeit verschlagen. Nicht mehr lange, dann kann Marshall sein 60. (!) Jahr auf der Bühne feiern. Und immer noch ist sein Haar sooo voll und kastanienbraun - wie macht er das nur? Und noch eine Frage: Was haben Tony Marshall ...

... und Mireille Mathieu gemeinsam? Ganz klar, auch bei der Französin ...

... hat sich die Frisur eigentlich nie geändert. Der "Spatz von Avignon" machte sich zunächst mit Chansons in seiner Heimat einen Namen, doch Ende der 60er Jahre setzte die Sängerin auch zum Sprung über die Landesgrenzen hinweg nach Deutschland an. Mit Liedern wie ...

... "Akropolis adieu" oder "La Paloma ade" wurde sie hierzulande zum Schlagerstar. Doch auch wenn es in den 80er und 90er Jahren ruhiger um sie geworden ist - Tschüssikowski ...

... hat Mathieu noch nicht gesagt. Demnächst soll ein neues deutschsprachiges Album der heute 67-Jährigen erscheinen.

Diese Dame bekam einst sogar eine Audienz beim damaligen SPD-Chef Willy Brandt. Das lag definitiv ...

... nicht nur an ihren feuerroten Haaren. Die Italienerin Milva ist schließlich überzeugte Sozialistin, die schon auch mal Lieder von Bertolt Brecht schmettert. Das deutsche Publikum überzeugte sie ab Ende der 70er Jahre allerdings vor allem mit Schlagern der Marke "Zusammenleben". Aus ...

... gesundheitlichen Gründen verkündete Milva 2010 ihren Rückzug von den Live-Bühnen. In Fernsehsendungen wie hier beim "Musikantenstadl" im März 2012 konnte man sie zuletzt aber immer noch ab und an sehen.

Nana Mouskouris Markenzeichen ist weniger ihre Frisur als vielmehr ...

... ihre Brille, an der sich seit einigen Jahrzehnten auch nichts geändert zu haben scheint. Die 1934 geborene Griechin ...

... ging ihre Karriere konsequent an. Viele Titel von ihr erschienen in verschiedenen Sprachen. Die deutsche Version ihres Lieds "Weiße Rosen aus Athen" kam besonders gut an. Sie wurde hierzulande ein Riesenhit. Das war bereits 1961. Doch ...

... Mouskouri hielt sich im Musikgeschäft und auch der deutschen Schlager-Szene noch eine ganze Zeit lang mehr als nur wacker - bis heute gilt sie als eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. 2008 beendete die Griechin eine jahrelange Abschiedstournee. Trotzdem tritt sie immer noch ab und an auf.

Nach der Französin Mathieu, der Italienerin Milva und der Griechin Mouskouri wird es nun aber mal Zeit für ... eine Norwegerin: Wencke Myhre. Auch sie startete bereits in den 60er Jahren in Deutschland durch, rettete sich aber zum Beispiel mit "Er hat ein knallrotes Gummiboot" oder "Lass mein Knie, Joe" auch noch bis in die "Hitparaden"-Zeit der 70er Jahre. Wenngleich ...

... ihre kommerziellen Erfolge danach deutlich nachließen, gilt sie heute doch als eine der Grandes Dames des Schlagers. Vor ...

... wenigen Jahren erkrankte die mittlerweile 66-Jährige an Krebs. 2012 feierte sie ihr Comeback auf der Bühne.

Jetzt aber: Das ist aber doch mal wirklich ein deutsches Mädel, ja, sogar eine bayerische Dirn. Mit "Servus, mach's guat" sang sich die Niederbayerin Nicki seinerzeit auch in das Herz von so manchem Norddeutschen. Mit 1983 ist das vergleichsweise noch gar nicht so lange her. Noch stärker im Ohr klingen ...

... dürfte vielen jedoch ihr Hit "Wenn I mit dir tanz" von 1986. Sie steht auch heute noch auf der Bühne, wenngleich aus der einstmals kleinen Nicki inzwischen eine gestandene 46-Jährige geworden ist.

Was soll man hierüber sagen, was nicht schon jeder längst wüsste? Mit "Ein bisschen Frieden" gewann Nicole Hohloch - so ihr Geburtsname - 1982 den Eurovision Song Contest im englischen Harrogate. Als erste Gewinnerin des Wettbewerbs schrieb sie so oder so Schlager-Geschichte, ...

... ganz egal, was danach kam. Natürlich konnte Nicole an den historischen Erfolg nie mehr ganz anschließen, doch blieb sie dem Schlager treu - seit mittlerweile ...

... mehr als 30 Jahren. Von ihrem einstigen musikalischen Mentor Ralph Siegel hat sie sich allerdings inzwischen getrennt.

Das war 2008 eine der letzten großen Schlagzeilen über Peter Orloff. Gemeinsam mit seiner Frau verunglückte der Sänger damals bei einem schweren Autounfall. Aber keine Sorge, das Paar hat den Crash überstanden. Schon etwas länger ...

... ist es dagegen her, dass Orloff als Musiker für Aufmerksamkeit sorgte. Sei es mit eigenen Songs wie "Ein Mädchen für immer" 1971 oder mit Liedern, die er für andere Künstler schrieb wie etwa Peter Maffays "Du". Auf ...

... seiner Webseite lässt Orloff keinen Zweifel aufkommen: Er sei "Der König der Hitparaden", ist dort zu lesen. Dabei wandte er sich in späteren Jahren eher volkstümlichen Klängen zu und leitet seit 1993 den "Schwarzmeer Kosaken-Chor". Er selbst befand sich zuletzt 2011 auf Tour - anlässlich seines 50-jährigen Konzertjubiläums.

Irgendwann war sie nur noch die Frau an der Seite von Kurt Felix, doch zuvor war die Schweizerin mit dem imposanten Namen Paola Maria Augusta del Medico eine durchaus erfolgreiche Schlagersängerin. "Blue Bayou" oder "Der Teufel und der junge Mann" zählten zu "Paolas" bekanntesten Hits, ...

... ehe sie erst mit ihrem Mann "Verstehen Sie Spaß" moderierte und sich dann mit 40 Jahren 1990 weitgehend aus dem Showbusiness zurückzog. Kurt Felix ...

... starb im Mai 2012 an Krebs. Und auch um Paola ist es still geworden. "Auch nach einem Jahr ist nicht alles wieder gut. Kurt fehlt mir jeden Tag", bekannte sie vor Kurzem in einem Interview.

"Komm doch mal rüber", forderte uns Ingrid Peters bei ihrem musikalischen Debüt 1976 auf. Mit Erfolg, begründete sie damit doch eine mehrjährige Schlager-Karriere, die sie über "Afrika" bis zum Song Contest 1986 mit "Über die Brücke geh'n" führen sollte. Nach mehrjähriger Pause ...

... kehrte sie in den 90er Jahren ins Musikgeschäft zurück. Seither tingelt sie wieder regelmäßig durch die Lande und passende TV-Shows wie hier "Immer wieder Sonntags" im Juli 2013. Und wenn sie mal keine Schlager singt, dann widmet sie sich vielleicht auch gerade Gospel- und Musicalklängen oder ihrer zweiten Lieblingsbeschäftigung, der Malerei.

Eigentlich schlug Peter Petrels Herz für den Jazz. Doch mit Liedern wie "Hamburger Deern", "Ich bin kein Mann für eine Nacht" oder "Ich bin viel zu bescheiden" verschlug es ihn in den 70er Jahren auch in seichtere Gefilde. Nachdem die Hochzeit des Schlagers abgeebbt war, ...

... widmete er sich wieder verstärkt seinen musikalischen Wurzeln. "Jazz we can", heißt etwa eine seiner jüngsten CDs. Doch auch auf "Schlagerreise" begibt er sich mittlerweile wieder gern. "Hochzeiten, Betriebsfeste, Vereinsjubiläen, Tennis-Clubs, auch Golf-Clubs, Stadtfeste und Jazz-Konzerte und -Festivals sprechen seit Jahren für ihn", heißt es auf seiner Homepage. Klingt doch mal richtig super.

Hölle, Hölle, Hölle! Oder aber: Wolle, Wolle, Wolle! Wolfgang Petry tragen wir nicht nur wegen seiner Lieder, sondern auch wegen seiner Frisur, seines Pornobalkens ...

... und unserer ganzen Freundschaftsbändchen an seinem Arm natürlich für immer in unserem Herzen. War Petry in den 70ern und 80ern eigentlich eher ein Schlagerstar unter vielen, brachte er es nach seinem Comeback in den 90ern zu einem gewissen Kultstatus in der Szene. Trotzdem ...

... zog sich Petry 2006 aus dem Show-Geschäft zurück und genießt seither vermutlich in vollen Zügen den mit Millionen Plattenverkäufen verdienten Vorruhestand. Aber dafür ...

... wandelt mit Sohn Achim ja mittlerweile der Nachwuchs des 61-Jährigen auf den musikalischen Pfaden des Vaters.

Ob er als Christian Klusacek, wie er eigentlich heißt, wohl auch die Herzen erobert hätte? Als Chris Roberts jedenfalls tat er es. Der gelernte Elektromechaniker aus München machte erstmals mit Liedern wie "Wenn du einmal einsam bist", "Ein Mädchen nach Maß" oder "Ich bin verliebt in die Liebe" auf sich aufmerksam. Auch ...

... in diversen Schlager-Schmonzetten spielt er mit, ehe ihm Ralph Siegel 1974 seinen Paradesong auf den Leib schrieb: "Du kannst nicht immer 17 sein". Nach dem Motto "Du kannst nicht immer Star sein" geht es aber auch mit Roberts wie mit vielen seiner Kollegen in den 80ern bergab. Über Wasser ...

... hielt er sich danach unter anderem durch die Teilnahme an TV-Produktionen wie der Serie "Almenrausch und Pulverschnee". Inzwischen ...

... musiziert der 69-Jährige aber wieder gelegentlich - und gerät nach seinen Auftritten auch mal in die Polizeikontrolle: Im Juli 2013 machte der einstige Frauenschwarm Schlagzeilen, weil er wegen eines Tempoverstoßes in den Niederlanden den Führerschein abgeben musste.

Und? Erkennen Sie diese junge Dame? Wir könnten ja sagen: Das ist Rosemarie Schwab. Aber wenn wir Ihnen erklären, dass das Mary Roos ist, tritt vermutlich eher ein Aha-Effekt ein. "Ja, die Dicken sind so gemütlich", sang sie als Neunjährige bereits in den 50er Jahren, ...

... doch ihre große Erfolgs-Phase setzte erst mit dem Schlager-Boom und dem Song "Arizona Man" 1970 ein. Mit "Nur die Liebe lässt uns leben" 1972 und "Aufrecht geh'n" 1984 nahm sie zudem zweimal am Song Contest für Deutschland teil. Dem ...

... ESC blieb sie bis heute verbunden. 2013 saß sie etwa in der Jury zum deutschen Vorentscheid für das Finale in Malmö, aus dem Cascada als Sieger hervorgingen. Und auch selbst nimmt Mary Roos nach wie vor Platten auf und geht fleißig auf Tour.

Keine Frage, sie ist so etwas wie das ewige Enfant Terrible im Schlager-Zirkus: Marianne Rosenberg. Dass sie einmal zu einer Ikone der Schwulen-Szene werden würde, dachte wohl auch niemand, als sie 1975 "Er gehört zu mir" zum besten gab. Rosenberg ...

... scheiterte diverse Male mit dem Versuch, Deutschland beim Song Contest zu vertreten. Möglicherweise nicht zuletzt deshalb beschritt sie ab den 80ern neue Wege mit wechselnden musikalischen Partnern - von Extrabreit über Dieter Bohlen und Alex Christensen bis hin zu Wir sind Helden. Die ...

... heute 58-Jährige beschäftigte sich mit Jazz, Chansons und Musical, veröffentlichte 2006 ihre Biografie und ist stets ein gern gesehener Gast - wie hier bei einer Gala im Mai 2013 in Berlin.

Optisch fiel Demis Roussos auf jeden Fall in der schönen, schicken Schlager-Welt ein wenig aus der Rolle. Klanglich hingegen nicht unbedingt - und das, obwohl einer seiner frühen musikalischen Weggefährten der Sound-Bastler Vangelis war. Mit der deutschen Variante seines "Goodbye My Love Goodbye" schaffte es der Grieche 1973, sich in Deutschland als Schlagerstar zu etablieren. Einige weitere ins Deutsche übersetzte Hits folgten, ...

... doch noch in den 70ern beendete Roussos seine Export-Karriere in Deutschland. Später nannte er sich nur noch Demis, tat sich häufiger wieder mit Vangelis zusammen und mixte seine Folklore mit Elektro-Klängen. 2009 erschien das bislang letzte, schlicht "Demis" betitelte Album des 67-Jährigen.

Das Pseudonym Peter Rubin dürfte ihm nicht geschadet haben - es klingt schließlich doch etwas edler als sein richtiger Name Peter Kohlhuber. Einen übergroßen Hit von ihm hat man spontan nicht im Kopf. Aber tatsächlich war Rubin in den 70er Jahren mit zahlreichen Songs ein häufiger "Hitparaden"-Gast. Und irgendwo tief im Gedächtnis vergraben, erinnert man sich womöglich noch etwa an "Wir zwei fahren irgendwo hin". Nach ...

... einer ausgedehnten Schaffenspause in den 80er Jahren, in denen sich Rubin unter anderem als Radiomoderator betätigte, wandte er sich in den 90ern wieder der Musik zu. Seine bisher letzte Single "Ich will, dass du weißt" erschien 2010.

Möglicherweise interessiert Sie die junge Dame im Bild mehr als der Herr im Vordergrund, doch es geht um ihn: Michael Schanze. Auch wenn einige ihn womöglich nur mit ihrer "1, 2 oder 3"-Kindheit assoziieren mögen - seine ersten Sporen ...

... verdiente sich Schanze als Sänger. Mit Schmuse-Titeln wie "Ich hab dich lieb", "Wer dich sieht, hat dich lieb" oder "Du hast geweint" tauchte er ins Schlager-Milieu ein, ehe er 1982 gemeinsam mit der Deutschen Fußballnationalmannschaft "Olé Espana" schmetterte. Über die Jahre ...

... entwickelte sich Schanze jedoch zum Tausendsassa - neben Musik und Moderation ist ihm auch die Schauspielerei nicht fremd. Zuletzt konzentrierte der 66-Jährige sich auf die Arbeit an Theater- und Musicalbühnen.

Ricky Shayne - das klingt nach Rock'n'Roll. Und wenn man ihn heute so sieht, dann könnte man tatsächlich auch meinen, dass der Franzose mit libanesischen Wurzeln ein echter Rocker ist. Aber die Wahrheit ist: Sein eigentlicher Name lautet George Albert Tabett ...

... und er war in seinen jüngeren Jahren Schlagersänger mit lustigem französischen Akzent. Seinen größten Erfolg feierte er 1971 mit der deutschen Version des Liedes "Mamy Blue", das ursprünglich von der spanischen Kapelle Pop Tops stammte. Shayne stieg schon frühzeitig wieder aus dem Musikgeschäft aus ...

... und suchte sein weiteres Glück zunächst in den USA. Nach seiner Rückkehr nach Europa blieben - trotz einer kurzzeitigen Zusammenarbeit mit Dieter Bohlen - seine Versuche, erneut ins Show-Business einzusteigen, eher erfolglos. Über Wasser hielt er sich unter anderem mit dem Verkauf von Kleidung und ...

... Gegenständen des alltäglichen Bedarfs. Den Kiosk, den er vor einigen Jahren in Düsseldorf eröffnete, hat der 69-Jährige mittlerweile allerdings auch schon nicht mehr. Stattdessen ringt er weiter um eine Rückkehr auf die Bühne - aber zu seinen Bedingungen: "Wenn du ein Image hast, krepierst du mit diesem Image. Ich habe die Schnauze voll, irgendwie. Die Leute reden immer von den Hits von damals", klagte er 2012 in einem Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger".

Halb Britin, halb Deutsche, sang Ireen Sheer zunächst auf Englisch. Doch wie so viele ihrer Kollegen erkannte sie in den 70er Jahren auch die Chance, im deutschen Schlager Fuß zu fassen. Mit "Goodbye Mama" landete sie 1973 hierzulande ihren ersten Hit. Noch im gleichen Jahr ...

... gab sie an der Seite von Chris Roberts (r.) in "Wenn jeder Tag ein Sonntag wär" ihr Film-Debüt. 1974 trat sie beim Song Contest an - allerdings nicht für Deutschland, sondern für Luxemburg. So ganz ...

... ist Sheer nie aus dem Schlager-Zirkus ausgeschieden - bis heute nicht. Mit "Heut' Abend hab ich Kopfweh" gelang ihr 1992 sogar noch mal ein kleinerer Hit. Sehen kann man die 64-Jährige ab und an im Fernsehen, aber zum Beispiel auch bei Berg-Festen, Polizeibällen oder Kreuzfahrten mit der MS Deutschland, wie ihr Terminkalender auf ihrer Webseite verrät.

"Das Boot mit den beiden Fischern von San Juan" schipperte Tommy Steiner 1983 erstmals in die "Hitparade". Danach wurde er auch mit Liedern wie "Das Märchen von Rhodos" oder "Das ewige Feuer" einer der Schlager-Stars, die auf den Zug aufsprangen, der zu dieser Zeit eigentlich längst abgefahren schien. Inzwischen ...

... hat sich der 1962 geborene Steiner weitgehend darauf verlegt, für andere Künstler zu komponieren und zu produzieren. Aber ganz von der Bühne abtreten will auch er noch immer nicht.

Ob Truck Stop damit einverstanden sind, in einer Schlager-Galerie aufzutauchen? Wir wissen es nicht. Aber Fakt ist, dass sie auf jeden Fall voll und ganz Teil der großen "Hitparaden"-Ära waren. In Songs wie "Ich möcht so gern Dave Dudley hör'n", "Take it easy, altes Haus" oder "Der wilde wilde Westen" versprühten sie Ende der 70er und Anfang der 80er Country-Attitüde, wie man sie sich in Hamburg vorstellt. Die Gruppe ...

... hat sich nie aufgelöst und tingelt noch immer mit Cowboyhüten auf dem Kopf, ihren Klassikern und neuen Songs durch die Lande. Und mit einem neuen Sänger, denn ...

... Original-Frontmann Burkhard Reichling verstarb am 14. August 2012 mit 65 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung und einer zu spät erkannten Krebserkrankung.

Sagt mal, von wo kommt ihr denn her? Aus Schlumpfhausen bitte sehr! Mit dem "Lied der Schlümpfe" schwang sich Vader Abraham 1978 für alle Zeiten zum muskalischen Übervater der kleinen, blauen Zipfelmützenträger auf. Anders als der Spaß-Song jedoch vielleicht vermuten ließe, ist der Niederländer Pierre Kartner, der sich hinter dem Pseudonym verbirgt, ...

... alles andere als eine Lachnummer. Tatsächlich ist er als Komponist für zahlreiche prominente Lieder verantwortlich, zum Beispiel auch für "Die kleine Kneipe" von Peter Alexander. Zuletzt schrieb der 78-Jährige unter anderem den niederländischen Beitrag zum Song Contest 2010. "Sha-la-lie-sha-la-la" - erinnern Sie sich?

Geboren wurde sie in Litauen als Anele Luise Jüssen. Doch schon als Kind kam sie nach Deutschland. Als Lena Valaitis sollte sie in den 70er Jahren Schlager-Karriere machen - mit Liedern wie "So wie ein Regenbogen" oder "Ein schöner Tag" - einer deutschen Schlager-Version des Kirchenlieds "Amazing Grace". Den größten Erfolg bescherte ihr jedoch 1981 der Ralph-Siegel-Titel "Johnny Blue", mit dem sie beim Song Contest in Dublin den zweiten Platz ergatterte. Valaitis ...

... blieb Musik und Schlager auch in den 80ern treu. Mit Costa Cordalis im Duett vertonte sie "And when the rain begins to fall" von Jermaine Jackson und Pia Zadora als "Wenn der Regen auf uns fällt" 1984 neu. Nach einer Auszeit in den 90ern ...

... feierte Valaitis, die am 7. September 2013 ihren 70. Geburtstag begeht, 2001 ihre musikalische Rückkehr. Seither nimmt sie weiter Alben auf und absolviert fleißig TV-Termine.

2002 erhielt Caterine Valente den Echo für ihr Lebenswerk. Heute bekommt man die zurückgezogen lebende 82-Jährige kaum noch zu Gesicht. Die Italienerin Valente ...

... machte sich insbesondere in den 50er und 60er Jahren als Schauspielerin und Sängerin einen Namen. 1978 trat sie mit dem Schlager "Manuel" jedoch auch noch einmal ins Rampenlicht. Deshalb sei ihr der Platz in dieser Galerie verehrt.

Ra-da ra-da ra-da-da-da-da - im Wagen vor ihm fährt ein junges Mädchen. Als Henry Valentino schuf der Komponist Hans Blum einen der ewigen Schlager-Evergreens schlechthin. 1928 geboren, war er schon seit den 50er Jahren musikalisch aktiv. Und er schrieb unzählige Songs für andere Künstler - ob für Wencke Myhre, Howard Carpendale oder Katja Ebstein, um nur einige wenige zu nennen. Ab und an ...

... war Blum alias Valentino bis vor einigen Jahren noch im Fernsehen zu sehen - wie hier 2008. Doch mittlerweile ist es ziemlich still geworden um den mittlerweile 85-Jährigen.

Weitgehend still wäre es inzwischen wohl auch um Werner Böhm, hätte er nicht abseits der Musik in den vergangenen Jahren immer wieder auf sich aufmerksam gemacht. Sei es durch seine Teilnahme am "Dschungelcamp" 2004, den Einzug ins "Big Brother"-Haus ein Jahr später, seine Privatinsolvenz in den 90er Jahren und seine Alkoholprobleme. Statt ...

... der Löcher aus dem Käse flog Böhm alias Gottlieb Wendehals nach seinem einzigen wirklichen Hit "Polonäse Blankenese" von 1981 aus der Bahn. Versuche, mit Disco-Pop oder volkstümlicher Musik beim Publikum zu landen, schlugen fehl. 2013 ...

... präsentierte Böhm auf der Leipziger Buchmesse seine Autobiografie. Der Titel: "Das karierte Verhängnis".

Gerade mal süße 15 war die 1956 geborene Juliane Werding, als sie mit der Geschichte über den Drogentod eines Freundes in "Am Tag, als Conny Cramer starb" das Publikum rührte. Mit "Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst" gelang ihr drei Jahre später ein weiterer Hit, der im Gedächtnis hängen geblieben ist. Auch nachdem sie die "Hitparade" hinter sich gelassen hatte, ...

... machte Werding noch weiter Musik. Mit einer Ausbildung zur Heilpraktikerin schuf sie sich allerdings zugleich ein zweites Standbein. 2008 sah man sie das bis dato letzte Mal auftreten. Im folgenden Jahr trat sie einer Praxisgemeinschaft bei München bei, wo sie nach Angaben auf ihrer Homepage nun als Homöopathin arbeitet.

Da pfeif ich drauf! Das hat sich womöglich Roger Whittaker ein ums andere Mal gedacht. Der in Kenia geborene Brite ist schließlich nicht nur für seinen gebrochen-deutschen Gesang, sondern auch für seine Pfeif-Künste bekannt. Nach ersten Erfolgen in seiner Heimat und einigen anderen Ländern ...

... bekam man Mitte der 70er Jahre erstmals auch in Deutschland von dem Pfiffikus Wind. Seinen größten Hit landete Whittaker jedoch erst im darauf folgenden Jahrzehnt - mit der Ballade "Albany". Seine Biografie ...

... schrieb der Sänger bereits 1986 gemeinsam mit seiner Frau. 2013 wird er 77 Jahre alt. Und hat trotzdem noch Sehnsucht nach der Bühne - wie hier im Mai 2013 bei einer Gala in Erfurt. Recht hat er, denn ...

... "Wir lassen uns das Singen nicht verbieten", wie schon Tina York ganz richtig feststellte. 1970 entdeckt, war der von Jack White komponierte Titel 1974 ihr größter Erfolg. Die als Monika Schwab geborene Sängerin mit Ausbildung zur Rechtsanwaltsgehilfin ist keine Geringere ...

... als die Schwester von Mary Roos. Gleichwohl war ihr eine ähnliche Popularität in späteren Jahren nicht vergönnt - und das, obwohl sie ebenfalls weiter Musik macht. 2012 nahm sie ihren bisher neuesten Song "Mit dir ist jeder Tag ein Sonntag" auf.

Er benutzte Pseudonyme wie "Frankie & The Crazy's", "Fred Sonnenschein und seine Freunde" oder "The Gloomys" - doch am bekanntesten ist er unter seinem wirklichen Namen: Frank Zander. Mit Liedern wie "Ich trink auf dein Wohl, Marie" oder "Oh, Susi" gehörte er in den 70er Jahren zur Spaß-Fraktion in der "Hitparade". 1981 ...

... verlieh er mit "Ja, wenn wir alle Englein wären" dem "Ententanz" einen Popularitätsschub in Deutschland. Bis heute ist der Ur-Berliner stets bemüht, ein Auge auf Trends zu werfen. So wurde aus seinem 1990 veröffentlichten Lied "Hier kommt Kurt" 17 Jahre später zu Ehren eines Eisbärs schon auch mal ganz schnell ein "Hier kommt Knut". Womit Zander, ...

... der nicht nur ein bisschen Sänger, sondern auch ein bisschen Schauspieler und Entertainer ist, genau sein Geld verdient, ist irgendwie unklar. Doch viel wichtiger und schöner ist ja auch, ...

... dass der 71-Jährige die Moneten an richtiger Stelle einzusetzen weiß. Die von ihm regelmäßig veranstalteten Obdachlosen-Essen sind längst ein hervorragendes Ritual. Fast ...

... so hervorragend wie der "Hitparaden"-Schlager. Nicht wahr, Herr Heck?

weitere Bilderserien